Newsroom

Pseudomonas aeruginosa
Thema
Immer häufiger breiten sich resistente Erreger aus, denen herkömmliche Antibiotika nichts anhaben können. Sie stellen eine große Gefahr für das weltweite Gesundheitssystem dar. Ohne einen Wandel in der medizinischen Forschung und Entwicklung könnte es für Krankheiten, die heute behandelbar sind, in einigen Jahren keine Heilung mehr geben. Eine kleine Wunde am Finger könnte plötzlich lebensgefährlich werden – denn immer mehr Bakterien werden resistent gegen die gängigen Antibiotika. Die Bildung von Resistenzen ist ein natürlicher Effekt der Evolution. Sie entstehen, weil beim Einsatz von Antibiotika hin und wieder Bakterien überleben, die durch eine genetische Varianz immun sind gegen das verwendete Medikament und sich dadurch weiter vermehren können. Diese Antibiotika-Resistenzen sieht die Weltgesundheitsorganisation WHO mittlerweile als eine der „größten Bedrohungen der globalen Gesundheit und der Nahrungssicherheit“. Sie führen zu längeren Krankenhausaufenthalten und damit steigenden Therapiekosten sowie zu erhöhter Sterblichkeit. Für die Ausbreitung der Resistenzen gibt es verschiedene Gründe, etwa die zu schnelle Verabreichung von Antibiotika bei Erkältungssymptomen, deren Einnahme über einen zu kurzen Zeitraum oder den unsachgemäßen Gebrauch in der Tierhaltung. Eines ist klar: Innovative Forschung muss schnell Lösungen finden.
01.11.2018
Reaktionsgefäße
News
Neue Medikamente gegen Infektionen, die Wirkung von Umwelteinflüssen auf die Gesundheit sowie einzigartige Einblicke in die Struktur von Materie – das sind die Themen, die im neuen Programm „Helmholtz International Labs“ gefördert werden. Für die Dauer von zunächst fünf Jahren erhalten die International Labs jährlich jeweils bis zu 300.000 Euro. Im Rahmen ihrer Internationalisierungsstrategie baut die Helmholtz-Gemeinschaft damit die Zusammenarbeit mit exzellenten Forschungseinrichtungen weltweit aus.
18.10.2018
Trypanosomen mit unterschiedlich angefärbten Oberflächenproteinen.
News
Trypanosomen, die Auslöser der Afrikanischen Schlafkrankheit, tricksen die Immunabwehr ihres Wirts aus, indem sie ihre Oberfläche immer wieder verändern. Ein internationales Forschungsteam, an dem auch Dr. Emmanuel Saliba vom Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg beteiligt war, hat nun das komplette Genom des Parasiten sequenziert und wichtige Aspekte seiner molekularen Strategie aufgeklärt. Über ihre Ergebnisse berichten die Wissenschaftler im Fachmagazin Nature. Das HIRI ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.
17.10.2018
Spanische Grippe 1918.
News
Jetzt beginnt die alljährliche Grippesaison, und mit ihr stellen sich wieder die Fragen: Wie kann ich mich schützen? Soll ich mich impfen lassen? Was geschieht, wenn ich schwer krank werde? Die Grippewelle des vergangenen Winters war eine der schwersten seit langem. Wie die Bedrohung durch die Grippe sogar die Geschichte veränderte und wie sie aktuell erforscht wird, darüber informiert das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig am 20. Oktober 2018 zum Auftakt der Vortragsreihe „KrankheitsErregend“, die es bereits zum siebten Mal ausrichtet.
11.10.2018
Regulatorische T-Zelle (blau) in Interaktion mit Bakterienzellen.
News
Der Darm kann mehr als nur Nahrung verdauen und resorbieren. Seit geraumer Zeit weiß man, dass er und seine Bakterien auch für das Immunsystem von großer Bedeutung sind. Das sogenannte darmassoziierte Immunsystem sorgt dafür, dass wir gesund bleiben und unsere Abwehr gut arbeitet. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und des Würzburger HZI-Standortes Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) haben jetzt nachgewiesen, wie die erste mikrobielle Besiedlung des Darmes gleich nach der Geburt die besonderen Eigenschaften der darmassoziierten Lymphknoten bestimmt. Die im Darm sitzenden Gerüstzellen dieser Lymphknoten werden in den ersten Tagen nach der Entbindung durch die Mikroben des Darmes lebenslang geprägt und geben diese Informationen kontinuierlich an wandernde Immunzellen weiter. Mit der Single-Cell-Methode konnte nun auf Transkriptom-Ebene nachgewiesen werden, dass die im Darm lebende Mikrobengemeinschaft die Gerüstzellen des Lymphknotens für diese wichtige Aufgabe lebenslang prägt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal Nature Communications.
04.10.2018
Prof. Dirk Heinz
News
Im Rahmen der Exzellenzstrategie der Bundesregierung wurde kürzlich das neue Forschungsprojekt RESIST – kurz für „Resolving Infection Susceptibility“ – als Exzellenzcluster ausgewählt. Damit verbunden ist eine Förderung in Millionenhöhe über einen Zeitraum von sieben Jahren ab 2019. Ziel von RESIST ist es, die individuelle Anfälligkeit gegenüber Infektionen besser zu verstehen und so maßgeschneiderte Diagnose- und Therapieverfahren zu entwickeln. Unter Federführung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ist auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig maßgeblich am neuen Exzellenzcluster beteiligt. Weitere Partner sind das TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, die Stiftung Tierärztliche Hochschule, das Centre for Structural Systems Biology (CSSB) in Hamburg sowie das Centre for Chronic Immunodeficiencies (CCI) in Freiburg.
01.10.2018

HZI in den Medien

17.09.2026
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SR Saarländischer Rundfunk

international institutions including Trinity College Dublin, the Helmholtz Institute for One Health, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne,

04.09.2026
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News Medical

... der TU Braunschweig und Gruppenleitern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

 

Wie DNA-Viren dem ...

04.09.2026
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Regional Heute

... verfügbaren genomischen Ressourcen erheblich. HIPS ist ein Standort des Helmholtz- Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit ...

04.09.2026
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Bochumer-Zeitung

Technische Universität Braunschweig, das HZI – Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie die Medizinische Hochschule ...

03.09.2026
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Regierungsportal M-V

... des Exzellenzclusters RESIST und des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg haben nun ...

03.09.2026
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Bio M

... die präzise Zerspanung großer Bauteile. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und die Medizinische Hochschule ...

01.09.2026
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Regionalupdate.de

... zunehmen. Mit der Gründung des HIOH im Jahr 2021 als Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für ...

31.08.2026
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Management & Krankenhaus

Wie man sich mit Mpox anstecken kann und warum sich Personen mit häufig wechselnden Sexpartnern impfen lassen sollten.

28.08.2026
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Apotheken Umschau

... des neuen Forschungsgebäudes des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gelegt

 

. ...

28.08.2026
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Tagesschau

How Bacteria Develop Resistance to Antisense Antibiotics—and How Future Therapies Can Be Made Less Susceptible to It

28.08.2026
|
Bionity.COM

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