Newsroom

Mit HCMV infizierte Epithelzellen unter dem Fluoreszenzmikroskop.
News
Zytomegalie ist erst einmal eine unscheinbare Infektionskrankheit, von der jedoch ein Großteil der Bevölkerung betroffen ist. Das Humane Cytomegalievirus (HCMV) infiziert – wie der Name schon sagt – ausschließlich Menschen und löst nur geringe Symptome aus, die meist nicht einmal von den Betroffenen bemerkt werden. Nach dieser Erstinfektion versteckt sich das Virus in Körperzellen und kann dort ein Leben lang bleiben. Problematisch, sogar lebensbedrohlich, wird eine HCMV-Infektion nur, wenn das Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist, wie beispielsweise bei Neugeborenen, oder bei Patienten, die nach einer Transplantation mit Medikamenten behandelt werden, die das Immunsystem unterdrücken. Forschende des TWINCORE haben nun in menschlichen Zellen untersucht, was unsere Immunzellen unternehmen, wenn das Virus uns zum ersten Mal infiziert. Sie haben einen bisher unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem Immunzellen und infizierte Zellen gemeinsam das Virus in Schach halten, den sie jetzt im Fachjournal Virulence veröffentlicht haben.
13.11.2018
Chase Beisel
Portrait
Für Forscher wie Chase Beisel verbirgt sich hinter der kryptischen Bezeichnung CRISPR-Cas viel mehr als das ausgeklügelte System, mit dem sich Bakterien gegen Angriffe von Viren wehren: In ihm schlummern unzählige gentechnologische Möglichkeiten, die Beisel erschließen möchte. Sein Ziel ist es, die Vielfalt von CRISPR-Cas-Systemen zu verstehen, um sie zum Beispiel gegen genetische Erkrankungen oder multiresistente Erreger einsetzen zu können. Die gesellschaftliche Dimension seiner Forschung spielt für ihn dabei eine entscheidende Rolle: „CRISPR ist ein wunderbares Beispiel für Grundlagenforschung, die schon jetzt zu etwas geführt hat, das enorme Auswirkungen auf die Gesellschaft hat“, sagt er. „Allerdings dürfen wir bei gentechnologischen Methoden wie CRISPR nie den gesellschaftlichen Austausch vernachlässigen, denn am Ende bringt unsere Arbeit nichts, wenn die Gesellschaft nicht bereit ist, sie anzunehmen.“
05.11.2018
Masterstudent Julian Thimm entnimmt eine Bodenprobe
Thema
Saarbrücker Wissenschaftler erforschen Naturstoffe aus Bodenbakterien, die sie zu neuartigen Medikamenten im Kampf gegen Infektionskrankheiten weiterentwickeln wollen. Neuerdings setzen sie dabei auf die Mithilfe der Bevölkerung: Sie haben ein Citizen Science-Projekt gestartet, um die regionale Biodiversität schneller zu erschließen.
05.11.2018
The Adwardees (from left): Tobias May, Dagmar Wirth, Tom Wahlicht, Roland Schucht
News
Wissenschaftler der InSCREENeX GmbH und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben gemeinsam eine Technologie entwickelt, mit der sie Zellen aus jedem Gewebe in der Kulturschale vermehren können, ohne dass die Zellen ihre gewebetypischen Eigenschaften verlieren. So lassen sich zum Beispiel neu entdeckte Wirkstoffe bereits in der Zellkultur gezielt testen und ihre Wirkung organspezifisch untersuchen. Mittlerweile haben die Forscher ihr Verfahren so weit verfeinert, dass bereits geringste Zellmengen als Ausgangsmaterial genügen. Diese Technologie hat die Industrie- und Handelskammer Braunschweig heute mit dem Technologietransfer-Preis 2018 ausgezeichnet. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und geht an Dr. Tobias May, Dr. Roland Schucht und Dr. Tom Wahlicht von InSCREENeX sowie an Prof. Dagmar Wirth, die am HZI die Arbeitsgruppe „Modellsysteme für Infektion und Immunität“ leitet.
02.11.2018
Stefan Schmelz am Schreibtisch mit 3D-Drucker und Laptop
Portrait
Bei einer winterlichen Außentemperatur von minus zehn Grad wirkt Stefan Schmelz in seinem kurzärmeligen Hemd, als ob er eine alternative Energiequelle für sich entdeckt hätte. Der Postdoc aus der Abteilung „Struktur und Funktion der Proteine“ am HZI könnte auch eine brauchen, um die Aufgaben zu meistern, die seinen Alltag ausmachen. Eine Herausforderung – und kein Problem – nennt er es, beruflich wie privat voll ausgelastet zu sein. Als Vater von drei kleinen Kindern weiß er genau, dass Organisation wichtig ist und er die Dinge zielgerichtet angehen muss. „Zeitmanagement ist alles“, sagt er. Auch die Vielfalt der ihm übertragenen Aufgaben in der Abteilung ist beeindruckend: Er ist für die gesamte Computer-Infrastruktur verantwortlich, dazu noch für die Großgeräte, den Röntgenraum, die Imager und die Geräte der Kristallografie. Tagespläne umzustoßen, gehört dabei zum Alltag – und damit ist er glücklich: Ihm gefällt es am HZI, die Routine eines Fließbandjobs wünscht er sich nicht.
01.11.2018
Dozierende mit den HZI-Wissenschaftlerinnen
Interview
Im Schnitt erkrankt jeder Erwachsene in Deutschland an bis zu drei Atemwegsinfektionen pro Jahr. Obwohl diese Infektionen meist durch Viren verursacht werden, greifen Ärzte manchmal fälschlich zu Antibiotika. Dr. Stefanie Castell, stellvertretende Leiterin der Abteilung Epidemiologie am HZI, berichtet über das Fortbildungsprogramm WASA („Wirksamkeit von Antibiotika-Schulungen in der niedergelassenen Ärzteschaft“), das die Verschreibungsroutine von Antibiotika verbessern soll.
01.11.2018

HZI in den Medien

17.09.2026
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SR Saarländischer Rundfunk

international institutions including Trinity College Dublin, the Helmholtz Institute for One Health, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne,

04.09.2026
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News Medical

... der TU Braunschweig und Gruppenleitern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

 

Wie DNA-Viren dem ...

04.09.2026
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Regional Heute

... verfügbaren genomischen Ressourcen erheblich. HIPS ist ein Standort des Helmholtz- Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit ...

04.09.2026
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Bochumer-Zeitung

Technische Universität Braunschweig, das HZI – Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie die Medizinische Hochschule ...

03.09.2026
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Regierungsportal M-V

... des Exzellenzclusters RESIST und des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg haben nun ...

03.09.2026
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Bio M

... die präzise Zerspanung großer Bauteile. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und die Medizinische Hochschule ...

01.09.2026
|
Regionalupdate.de

... zunehmen. Mit der Gründung des HIOH im Jahr 2021 als Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für ...

31.08.2026
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Management & Krankenhaus

Wie man sich mit Mpox anstecken kann und warum sich Personen mit häufig wechselnden Sexpartnern impfen lassen sollten.

28.08.2026
|
Apotheken Umschau

... des neuen Forschungsgebäudes des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gelegt

 

. ...

28.08.2026
|
Tagesschau

How Bacteria Develop Resistance to Antisense Antibiotics—and How Future Therapies Can Be Made Less Susceptible to It

28.08.2026
|
Bionity.COM

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