Newsroom

Andreas Plink (Geschäftsführer BioS-Verein), Simone Kauffeld (Vizepräsidentin TU Braunschweig), Ralf R. Mendel (Vorsitzender BioS-Verein), Iris Eisenbeiser (BioS), Bettina Fischer (Verwaltungsleiterin DSMZ), Dirk Heinz (Wiss. Geschäftsführer HZI).
News
Am 29.1.2017 verabschiedeten das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Technische Universität Braunschweig Dr. Iris Eisenbeiser, die langjährige Leiterin des Biotechnologischen Schülerlabors Braunschweig (BioS), in den Ruhestand. Aus diesem Anlass fand ein feierlicher Empfang mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Bildung und Politik statt. Gleichzeitig wurde die weitere Mitförderung durch die TU Braunschweig verkündet.
29.01.2018
Das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und die Universität des Saarlandes richten eine gemeinsame Stiftungsprofessur für Wirkstoff-Bioinformatik ein.
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Das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und die Universität des Saarlandes richten eine gemeinsame Stiftungsprofessur für Wirkstoff-Bioinformatik ein. Möglich gemacht wurde die neue Professur durch eine Initiative der gemeinnützigen Klaus Faber Stiftung. Mit insgesamt 1,6 Millionen Euro unterstützt die in Saarbrücken ansässige Klaus Faber Stiftung damit ein Forschungsfeld, das genau an der Schnittstelle zweier starker saarländischer Forschungsschwerpunkte liegt, der Bioinformatik und der Wirkstoff-Forschung. Die Professur soll die Erforschung und Entwicklung neuer Antibiotika für den klinisch-medizinischen Einsatz vorantreiben, die angesichts vermehrter Resistenz von Bakterien gegen gängige Antibiotika immer nötiger werden. Der Förderzeitraum beläuft sich von 2018 bis 2022.
16.01.2018
Butyrat-bildende Bakterien ernähren die Darmzellen und wirken antientzündlich.
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Die kurzkettige Fettsäure Butyrat wird von Darmbakterien gebildet und ist die Hauptenergiequelle der Darmzellen. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Gesunderhaltung des Menschen, da sie das Darmepithelium stärkt und die lokale Immunabwehr stabilisiert. Ein chronischer Mangel an Butyrat steht in Verbindung mit Erkrankungen wie Typ 2-Diabetes, Fettleibigkeit oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Damit rückte die Fettsäure und die sie produzierenden Bakterien stark in den Fokus der aktuellen Mikrobiomforschung, die sich bisher vor allem auf Untersuchungen einzelner Bakterienarten konzentrierte. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben jetzt einen Workflow entwickelt, der es erlaubt, die große Vielfalt der Darmbakterien, welche Butyrat bilden können, aufzudecken und somit das gesamte Butyrat-produzierende Potenzial komplexer Bakteriengemeinschaften zu erforschen. Die Forscher konnten zeigen, dass im Durchschnitt über 20 verschiedene Butyrat-bildende Arten im Darm einer Person zu finden sind, die sich unterschiedlichen Umweltbedingungen gezielt anpassen können, um in ihrer Gesamtheit die menschliche Gesundheit zu erhalten. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher vor kurzem im Fachjournal mSystems.
08.01.2018
Proteinstruktur
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Der Naturstoff Carolacton wird von im Boden lebenden Mikroorganismen gebildet und hat antibiotische Eigenschaften. Forscher am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) fanden jetzt heraus, dass der bakterielle Wirkstoff ein Schlüsselenzym des Folsäurestoffwechsels hemmt. Dieser Stoffwechselweg kommt in den meisten Lebewesen vor und ist essenziell für ihr Wachstum, da zum Beispiel DNA-Bausteine darüber hergestellt werden. Da dies auch für Menschen gilt, ist Carolacton als Antibiotikum kaum einsetzbar. Allerdings wird das Zielenzym von schnell wachsenden Krebszellen verstärkt benötigt und diese können durch Carolacton in ihrem Wachstum gebremst werden. Die neuen Erkenntnisse zeigen, dass Carolacton oder davon abgeleitete Wirkstoffe künftig als Hemmstoffe in der Krebstherapie zum Einsatz kommen könnten. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher vor kurzem im Fachjournal Nature Communications.
20.12.2017
Smartphone
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Mit einem neuen mobilen Informationssystem bekämpfen deutsche Wissenschaftler vom Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) sowie nigerianische Forscher erstmals einen Affenpocken-Ausbruch in Nigeria. Seit September 2017 hat sich die Epidemie von Affenpocken mit bislang 128 Patienten auf inzwischen 14 Bundesstaaten in Nigeria ausgebreitet. SORMAS – so der Name des Systems – steht für „Surveillance, Outbreak Response Management and Analysis System“. Es erfasst und analysiert die Datenlage beim Ausbruch gefährlicher Infektionskrankheiten, erkennt potenzielle Bedrohungen und ermöglicht es, notwendige Schutzmaßnahmen frühzeitig einzuleiten. Entsprechend der technischen Gegebenheiten westafrikanischer Länder basiert es auf weit verbreiteten Mobiltelefonen. So können sich Labore und Krankenhäuser in Echtzeit miteinander vernetzen und epidemiologische Daten austauschen.
14.12.2017
Portrait Jörg Vogel
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"Highly Cited Researcher" – mit diesem Prädikat wurde in diesem Jahr Prof. Jörg Vogel, Wissenschaftler an der Uni Würzburg, ausgezeichnet. Als Gründungsdirektor leitet Vogel seit Mai dieses Jahres das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), das als Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) an der Universität Würzburg aufgebaut wird. Wie auch schon 2016 zählt Vogel in diesem Jahr wieder zu den weltweit am häufigsten zitierten Wissenschaftlern; die Liste der „Highly Cited Researchers 2017“ hat das US-Unternehmen Clarivate Analytics erstellt. Das Ranking umfasst mehr als 3300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus 21 Fachgebieten und gibt wider, wie viele Publikationen eines Forschenden aus den Natur- und Sozialwissenschaften sowie der Medizin besonders häufig zitiert wurden.
11.12.2017

HZI in den Medien

... beschäftigt sich daneben unter dem Dach des Helmholtz Institutes für Pharmazeu­tische Forschung Saarland (HIPS) ...

18.03.2026
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Biermann Medizin

... Ausbau von Produktions- und Vermarktungskapazitäten.

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI begrüßt den Erhalt der GMP- ...

18.03.2026
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Bionity.COM

... der Universität zu Lübeck, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Medizinischen Hochschule Hannover ...

17.03.2026
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Biermann Medizin

Vorsorge Das Coronavirus hält die Welt nicht mehr in Atem. Doch was, wenn ein ­anderer gefährlicher Erreger auftaucht? So wappnet sich unser Gesundheitssystem

16.03.2026
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Apotheken Umschau

... stumpfen ab“, erklärt Marc Brönstrup vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Neue Antibiotika sind dringend ...

14.03.2026
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ARD Mediathek

... der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig neue Wirkstoffe ...

13.03.2026
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MTA Dialog

... späten 1990ern hob sie der am Saarbrücker Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) tätige ...

08.03.2026
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Saarbrücker Zeitung

European institutions, including Germany’s Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research, Helmholtz Center for Infection Research,

06.03.2026
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Clinical Lab Products

Die Zellen kontrollieren die Reaktion des Immunsystems und verhindern Schäden durch Selbstangriffe. Forschende arbeiten daran, sie zur Therapie einzusetzen.

05.03.2026
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NDR Norddeutscher Rundfunk

Nachwuchsgruppe „Nanoinfektionsbiologie“ am HZI. Diese Lücke soll das Projekt ONEMUC (Respiratorischer Mukus als One Health-Schnittstelle) ...

03.03.2026
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DeutschesGesundheitsPortal

Hochschule Hannover (MHH) und des Helmholz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) erforschen im Rahmen des Projektes StopPSC ( ...

03.03.2026
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Biermann Medizin

Mdisk, stock.adobe.com

 

Braunschweig – Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ( HZI ) in Braunschweig erhält für sein ...

03.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

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