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Aktuelles aus dem Zentrum

Elektronenmikroskopische Aufnahme
Pseudomonas aeruginosa ist ein stäbchenförmiges, gramnegatives Bakterium, das verschiedene Körperregionen befallen kann, darunter die Lunge, die Haut und die Blutbahn. Es ist weltweit für etwa 7 Prozent der nosokomialen Infektionen verantwortlich und steht jährlich mit rund 559.000 Todesfällen in Verbindung. Ein Team aus der Gruppe von Prof. Michael Kolbe am Centre for Structural System Biology (CSSB) hat gemeinsam mit Kooperationspartnern vom Forschungszentrum Jülich, dem EMBL Hamburg, DESY und BIOTECH Thailand neue Virulenzmechanismen der Phospholipase C von P. aeruginosa aufgedeckt. Ihre Ergebnisse wurden in Protein & Cell veröffentlicht und werfen ein neues Licht darauf, wie dieser Erreger die Abwehrmechanismen des Wirts umgeht und schwere Erkrankungen verursacht. Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von neun norddeutschen Forschungseinrichtungen, darunter das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig.
03.09.2026
Wissenschaftler arbeitet im Labor an einem Analysegerät.
Antimikrobielle Resistenz ist eine der größten Herausforderungen der modernen Medizin. Eine neue Klasse programmierbarer Antibiotika, die sogenannten Asobiotika, kann zur Behandlung bakterieller Infektionen eingesetzt werden, wenn klassische Antibiotika versagen. Ein Forscherteam des TWINCORE, Zentrum für experimentelle und klinische Infektionsforschung, des Exzellenzclusters RESIST sowie des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg hat nun untersucht, wie sich Bakterien an Asobiotika anpassen. Ihre Ergebnisse haben sie kürzlich in „Nature Communications“ veröffentlicht. Das TWINCORE und das HIRI sind Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Hannover bzw. mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
31.08.2026
Neun Personen schlagen bei einem Richtfest auf einer Baustelle mit Hämmern symbolisch auf einen Holzbalken.
Mit einem Festakt am 28. August 2026 feierte das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) gemeinsam mit Gästen aus Wissenschaft, Politik – darunter auch Wissenschaftsministerin Bettina Martin – und Partnerinstitutionen die Fertigstellung des Rohbaus seines neuen Forschungsgebäudes am Campus Berthold-Beitz-Platz. Die Kosten von insgesamt 38 Mio. Euro tragen das Land Mecklenburg-Vorpommern mit einem Anteil von 26,5 Mio. Euro sowie der Bund.
28.08.2026
Zahlen und Fakten
Mitarbeiter:innen
0 +
Mitarbeiter:innen
Grundfinanzierung in 2025 ( zzgl. Drittmittel)
0 Mio. €
Grundfinanzierung in 2025 ( zzgl. Drittmittel)
Publikationen in 2025
0
Publikationen in 2025
Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

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Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

Saarbrücken
Würzburg
Greifswald
Hamburg

Veranstaltungen

Öffentlich
07
Mai
2026
11:00 Uhr | HZI weit
Wissenschaftskommunikation
Host: HIPS
Wissenschaftlich
23
August
2026
16:00 Uhr | Hannover
Wissenschaftlich
03
September
2026
08:00 Uhr | Hannover
Symposium
Host: TWINCORE
Wissenschaftlich
16
September
2026
15:00 Uhr | HZI weit
Seminar
Host: HZI Campus
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