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Aktuelles aus dem Zentrum

Getrocknetes Salz und Mukus in Atemflüssigkeit
Wenn Viren die Atemwege befallen, kommen sie als erstes mit einem zähflüssigen Gel, dem Mukus, in Kontakt. Nur Viren, die diese Schicht auf den Zellen der Schleimhäute überwinden können, sind in der Lage, einen Wirt zu infizieren. In dem Verbundprojekt ONEMUC, das das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 4,3 Millionen Euro fördert, untersuchen Forscher:innen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) mit Kooperationspartnern die Rolle des Schleims als Barriere bei der Übertragung zoonotischer Influenza A-Viren. Am HZI erforschen die Gruppenleiter:innen Prof. Christian Sieben und Dr. Julia Port, wie der Schleim und Umweltfaktoren wie Feinstaub oder Allergene die Virusübertragung beeinflussen. Das Projekt mit einer Laufzeit von fünf Jahren startete am 1. März 2026.
03.03.2026
Josef Penninger
Prof. Josef Penninger, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), ist am 25. Februar 2026 im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung aufgetreten. Er forderte ein sektorübergreifendes Handeln für mehr Klimaresilienz und betonte, dass der Klimawandel Politik und Gesellschaft in verschiedenen Bereichen wie Umwelt, Energie oder Gesundheit fordere. Ein Schwerpunkt seines Vortrags waren die Effekte der Klimaerwärmung auf Infektionen, beispielsweise durch erwärmte Gewässer, Zoonosen und regionale Veränderungen der Zecken- und Stechmückenfauna.
26.02.2026
Zwei Forscher:innen betrachten eine Petrischale im Labor.
Das Mikrobiom übernimmt eine Vielzahl gesundheitserhaltender Funktionen im Körper. Die Mikroben können Nährstoffe produzieren, Entzündungen dämpfen oder Krankheitserreger verdrängen. Um all diese Aufgaben erfüllen zu können, muss das Mikrobiom in einem Gleichgewicht sein. Das heißt beim Mikrobiom in erster Linie, dass es möglichst vielfältig ist. Denn so haben es schädliche Mikroorganismen schwerer, eine Nische zum Leben zu finden. Wenn die Mikrobiom-Vielfalt nachlässt oder schädliche Keime dominieren, entsteht ein Risiko für Entzündungen, Infektionen oder chronische Erkrankungen – und genau hier setzt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) an. Mittels „Mikrobiom-Engineering“ gestalten Dr. Lisa Osbelt-Block und Prof. Till Strowig das Darmmikrobiom gezielt, um Krankheiten vorzubeugen.
19.02.2026
Zahlen und Fakten
Mitarbeiter:innen
0 +
Mitarbeiter:innen
Grundfinanzierung in 2024 ( zzgl. Drittmittel)
0 Mio. €
Grundfinanzierung in 2024 ( zzgl. Drittmittel)
Publikationen in 2024
0
Publikationen in 2024
Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

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Ein Zentrum - sechs Standorte

Die Standorte des HZI auf einen Blick

Die Standorte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung verteilen sich auf ganz Deutschland. Neben dem Hauptcampus in Braunschweig gibt es Einrichtungen in fünf weiteren Städten: Hamburg, Hannover, Saarbrücken, Würzburg und Greifswald.

Saarbrücken
Würzburg
Greifswald
Hamburg

Veranstaltungen

Wissenschaftlich
03
März
2026
10:00 Uhr | Saarbrücken
Conference
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Wissenschaftlich
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