Newsroom

Visuelle Darstellung von Corramycin, wie es sich an DNA-Gyrase bindet
News
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jedes Jahr mehr als zehn Millionen Menschen an Tuberkulose (TB), einer der tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Die Behandlung ist langwierig und erfolgt in der Regel über viele Monate mit einer Kombination mehrerer Antibiotika. Besonders problematisch sind resistente Erreger, gegen die die eingesetzten Antibiotika nur noch eingeschränkt wirksam sind. Neue Wirkstoffe, die bestehende Resistenzen überwinden können, werden daher dringend benötigt. Ein internationales Team unter der Leitung des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), des Institut Pasteur und der Université Paris Cité konnte nun zeigen, dass der Naturstoff Corramycin eine bislang unbekannte Wirkung gegen den Tuberkulose-Erreger besitzt und diesen auf neuartige Weise angreift. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Advanced Science.
23.09.2026
Thumbnail Podcast
News
Eine einzige Impfung, die über viele Jahre schützt – bislang ist das bei Impfstoffen gegen Atemwegserreger kaum möglich. Regelmäßige Auffrischungsimpfungen sind häufig notwendig. Dr. Henning Jacobsen und Casper Silvis vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) wollen das ändern. Im Projekt ENDURIVAC entwickeln sie eine Impfstofftechnologie, die bereits nach einer Dosis langanhaltenden Schutz ermöglichen soll. In dieser Folge des HZI-Podcasts InFact erklären sie, wie diese Technologie funktioniert, weshalb sie zunächst für einen Impfstoff gegen RSV eingesetzt wird und ob Auffrischungsimpfungen in Zukunft weitgehend überflüssig werden könnten.
23.09.2026
Gruppenfoto mit 3 Männern vor einer Wand mit bunten Punkten
Thema
Mandelentzündung, bakterielle Lungenentzündung oder eine Mittelohrentzündung? Jahrzehntelang konnten wir solche Infektionen problemlos mit Antibiotika behandeln. Da Bakterien jedoch zunehmend Resistenzen gegen antimikrobielle Wirkstoffe entwickeln, ist diese Selbstverständlichkeit gefährdet. Um uns vor einer Zukunft ohne Antibiotika zu bewahren, erforschen Wissenschaftler:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) neue Behandlungsstrategien. In der Abteilung „Chemische Biologie“ unter der Leitung von Prof. Mark Brönstrup entwickeln sie einen Pathoblocker, der ein krankheitsverursachendes Toxin von Staphylococcus aureus neutralisiert, ohne das Bakterienwachstum zu beeinträchtigen. Da der Erreger hierbei nicht abgetötet, sondern entwaffnet wird, könnte dieser Ansatz den evolutionären Druck verringern, der die Entstehung von Antibiotikaresistenzen vorantreibt.
22.09.2026
Melanomzelle auf schwarzem Grund
News
Die Fähigkeit von Zellen, ihre Position zu verändern, ist für zahlreiche Prozesse im Körper wichtig: Immunzellen müssen beispielsweise an ihren Einsatzort gelangen, bei der Wundheilung bewegen sich Zellen in verletztes Gewebe, und auch beim Wachstum von Axonen, den langen Fortsätzen von Nervenzellen, spielen vergleichbare Prozesse eine bedeutende Rolle. Zugleich können auch Tumorzellen ihre Beweglichkeit nutzen, um in umliegendes Gewebe einzudringen und sich im Körper auszubreiten. Ein Team aus der Forschungsgruppe „Molekulare Zellbiologie“ von Prof. Klemens Rottner am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat nun zentrale molekulare Wechselwirkungen aufgeklärt, die den Aufbau der Aktinnetzwerke an der Vorderkante wandernder Zellen steuern. Die Erkenntnisse schaffen eine wichtige Grundlage, um künftig genauer zu untersuchen, wie sich Zellbewegung auch in krankhaften Prozessen verändert und möglicherweise gezielt beeinflussen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
21.09.2026
Pilz auf Waldboden
News
Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert mit „Mycobiomics 2.0“ erneut ein internationales Forschungs- und Austauschprojekt in der Pilzforschung. Die Förderung des kürzlich gestarteten Projekts erfolgt als eine Marie Skłodowska-Curie-Aktivität (MSCA) innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europe und umfasst insgesamt knapp 1,8 Mio. Euro. Mycobiomics 2.0 baut auf den erfolgreichen Vorgängerprojekten „GoMyTri“ (2014–2018) und „Mycobiomics“ (2021–2025) auf, die ebenfalls am HZI koordiniert wurden. Im Zentrum steht die Entdeckung neuer anti-infektiver Wirkstoffe, um die zunehmende Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen zu bekämpfen.
18.09.2026
Grundsteinlegung für das neue Forschungsgebäude des HIPS
News
Am 17. September 2026 fand die feierliche Eröffnung des ersten Erweiterungsgebäudes des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) auf dem Campus der Universität des Saarlandes statt. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte zudem die zeremonielle Grundsteinlegung für ein zweites Erweiterungsgebäude, dessen Fertigstellung für 2029 geplant ist. Zusammen mit dem Bestandsgebäude sollen die beiden neuen Gebäude bis zu 350 Forschenden Raum für die Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Bekämpfung von Infektionserkrankungen und darüber hinaus bieten. Die Nutzfläche der beiden neuen Gebäude beträgt insgesamt 6.000 m², verteilt auf Labor-, Büro- und Seminarflächen. Gefördert werden die Bauvorhaben mit insgesamt 89,5 Millionen Euro, wobei 20 Millionen durch den Bund und die restliche Fördersumme durch das Land Saarland und die Europäische Union zur Verfügung gestellt werden. Startschuss für den in dieser Art bislang einzigartigen Erweiterungsprozess eines Helmholtz- Instituts war ein Ausbaubeschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages im Dezember 2020. HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes.
17.09.2026

HZI in den Medien

19.09.2026
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Borns IT- und Windows-Blog
17.09.2026
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SR Saarländischer Rundfunk

international institutions including Trinity College Dublin, the Helmholtz Institute for One Health, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne,

04.09.2026
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News Medical

... der TU Braunschweig und Gruppenleitern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

 

Wie DNA-Viren dem ...

04.09.2026
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Regional Heute

... verfügbaren genomischen Ressourcen erheblich. HIPS ist ein Standort des Helmholtz- Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit ...

04.09.2026
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Bochumer-Zeitung

Technische Universität Braunschweig, das HZI – Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie die Medizinische Hochschule ...

03.09.2026
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Regierungsportal M-V

... des Exzellenzclusters RESIST und des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg haben nun ...

03.09.2026
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Bio M

... die präzise Zerspanung großer Bauteile. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und die Medizinische Hochschule ...

01.09.2026
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Regionalupdate.de

... zunehmen. Mit der Gründung des HIOH im Jahr 2021 als Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für ...

31.08.2026
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Management & Krankenhaus

Wie man sich mit Mpox anstecken kann und warum sich Personen mit häufig wechselnden Sexpartnern impfen lassen sollten.

28.08.2026
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Apotheken Umschau

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