Gut vernetzt

Kooperationen

Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie prägen die Wissenschaft am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Mit unseren Netzwerken und Partnern gewährleisten wir exzellente Grundlagenforschung sowie einen optimalen Technologie- und Wissenstransfer.

3D-Illustration eines Netzwerks

Das HZI ist aktiver Partner in nationalen und internationalen Netzwerken, beispielsweise im Bereich Wirkstoffforschung, Biomedical Engineering oder One Health. Die folgenden Beispiele bieten einen Einblick in die zahlreichen Netzwerke und Partnerschaften, in denen das HZI national und international aktiv ist.

Ausgewählte Netzwerke

Amplifying Funds in Infection Biology

Amplifying Funds in Infection Biology

Das HZI ist Partner in der neuen Förderinitiative des EMBL, die interdisziplinäre und kollaborative Forschung im Bereich der Infektionsbiologie in ganz Europa fördern soll. Die Amplifying Funds in Infection Biology zielen darauf ab, Kooperationsprojekte in allen Bereichen der Infektionsbiologie zwischen Gruppenleitern am EMBL und kooperierenden Einrichtungen zu unterstützen. Ausgewählte Projekte werden wichtige Aspekte der Infektionsbiologie erforschen, z. B. pathogen-spezifische Proteinmaschinen, Wirt-Pathogen-Interaktionen auf verschiedenen Ebenen, humangenetische Einflüsse auf die Infektionsanfälligkeit und innovative Ansätze zur Bekämpfung der Antibiotikaresistenz. Auf der Website finden Sie weitere Einzelheiten und eine Liste der Forscher:innen, die für eine Zusammenarbeit zur Verfügung stehen.

In einem Projekt, das derzeit durch die EMBL Amplifying Funds unterstützt wird, arbeitet Till Strowigs Abteilung „Mikrobielle Immunregulation“ mit Forscher:innen des EMBL Heidelberg, des Institut Pasteur und des MIMS zusammen. Das Projekt kombiniert die sich ergänzenden Fachkenntnisse von Forschungsteams in der Mikrobiom- und Infektionsforschung, um personalisierte Strategien für die Darmdekolonisierung von multiresistenten Enterobacteriales zu entwickeln, die ein Risikofaktor für Infektionen sind.

Über das Projekt

Darüber hinaus ist die Forschungsgruppe von Alice McHardy an einem Projekt beteiligt, dessen Ziel es ist, eine Kooperationspartnerschaft zwischen dem EMBL-EBI, dem Institut Pasteur und dem HZI aufzubauen. Das Projekt trägt den Titel „Scalable phylodynamics for responsive epidemic analysis of data (SPREAD) from genomic surveillance for pandemic preparedness“ und zielt darauf ab, neuartige theoretische Rahmenkonzepte und computergestützte Werkzeuge zu entwickeln, die neue Wege für Forschung und Anwendungen in der Genomik von Infektionskrankheiten eröffnen werden.

Über das Projekt

CAMI

CAMI

Wissenschaftler:innen des HZI, der Universität Wien und der Universität Bielefeld haben eine Initiative mit dem Titel „CAMI - Critical Assessment of Metagenome Interpretation“ gestartet. CAMI ist ein Wettbewerb, bei dem Wissenschaftler:innen Methoden der Computerbiologie an verschiedenen Metagenom-Datensätzen testen und ihre Ergebnisse gemeinsam bewerten. Mit der computergestützten Analyse kann jede:r an der Entwicklung neuer Werkzeuge zur Entschlüsselung der Vielfalt mikrobieller Arten mitwirken.

CVR-HZI

CVR-HZI

Das UK Research and Innovation Medical Research Council hat eine Initiative zum Aufbau einer dauerhaften Partnerschaft zwischen dem MRC-University of Glasgow Centre for Virus Research (CVR) und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) bewilligt. Der CVR-HZI Collaborative Development Fund wird eine Reihe von Aktivitäten unterstützen, die es Forscher:innen ermöglichen, neue Kooperationen zu schmieden und bestehende zu stärken.  Besuchen Sie die Website, um mehr über die Arten von Kooperationsaktivitäten zu erfahren.

Acht Forschungsvorhaben von HZI-Forscher:innen haben eine Förderung als “Pump-priming”-Projekte erhalten. Sie werden bis zu 6 Monate unterstützt, um Daten zu generieren, die als Grundlage für größere Förderanträge oder als Beiträge zu umfassenderen Forschungsprojekten verwendet werden können. 

Pump-priming Projekte

D-SOLVE

D-SOLVE

Die Erkrankung Hepatitis D wird durch eine Koinfektion mit den Viren Hepatitis B (HBV) und Hepatitis D (HDV) verursacht und ist die schwerste Form der chronischen Virushepatitis. Sie führt häufig zu Leberversagen, Leberkrebs und zum Tod. Viele Einzelheiten der Erkrankung sind bisher unverstanden: Warum gelingt es dem Immunsystem von bis zu 50% der Betroffenen, die Vermehrung der Hepatits-D-Viren im Körper zu kontrollieren? Und warum sprechen manche Patient:innen auf eine antivirale Therapie an, andere aber nicht? Dies sind nur zwei der Fragen, die das Forschungskonsortium D-SOLVE, an dem Forschende der MHH, des CiiM und des HZI zusammen mit weiteren Partnern in Europa beteiligt sind, klären will. Dazu sollen Daten und Bioproben von mehr als 500 Patient:innen mit HDV gesammelt und ausgewertet werden, um spezifische Biomarker für die Immunantwort bei einer Infektion zu finden. Mit Hilfe der Ergebnisse soll anschließend ein neuer Ansatz für die individuelle Behandlung von HDV entwickelt werden.

EU-Openscreen

EU-Openscreen

Das HZI ist Teil der European Infrastructure of Open Screening Platforms for Chemical Biology (EU-OPENSCREEN). Das aus 19 europäischen Partnern bestehende Konsortium bietet die fortschrittlichsten Technologien zur Identifizierung neuer Wirkstoffe, die als neue Arzneimittel gegen Volkskrankheiten eingesetzt werden können. Ziel des HZI ist es, neue Therapeutika gegen bakterielle und virale Krankheitserreger zu finden und weiterzuentwickeln.

Highmed

HIGHmed

Das HZI ist Teil des großen deutschen Forschungskonsortiums HIGHmed (für „Heidelberg - Göttingen - Hannover - Medizinische Informatik“). Ziel des Konsortiums ist die Entwicklung einer neuartigen IT-Infrastruktur, um die Überführung von Forschungsergebnissen in die klinische Versorgung zu erleichtern. HiGHmed konzentriert sich auf drei exemplarische Anwendungsgebiete, die sich an den großen Herausforderungen der medizinischen Informatik orientieren: Onkologie, Kardiologie und Infektion. Das HZI trägt sein Know-how zum Anwendungsgebiet „Infektionskontrolle“ bei, in dem ein automatisiertes Detektionssystem entwickelt und getestet wird. Das System namens „Smart Infection Control System (SmICS)“, das ursprünglich entwickelt wurde, um durch Bakterien ausgelöste Infektionen zu verfolgen, wurde während der COVID-19 Pandemie angepasst, um Infektionsketten für SARS-CoV-2 aufzudecken.

IBT Lower Saxony

IBT Lower Saxony

Das virtuelle „Institute for Biomedical Translation (IBT) Lower Saxony“ setzt einen Meilenstein für einen schnelleren Transfer von Forschungsergebnissen aus den Schwerpunktbereichen Infektionsmedizin, Organreparatur und Neurowissenschaften. Das IBT soll die Stärken der Metropolregion Hannover-Göttingen-Braunschweig in synergistischer und komplementärer Weise zusammenführen. Kernziel des von HZI, MHH, Universitätsmedizin Göttingen und Sartorius konzipierten Instituts ist eine möglichst rasche Überführung von wichtigen Forschungsergebnissen in innovative präventive, diagnostische und therapeutische Verfahren, einschließlich Anwendungen in den Bereichen Medizintechnik und Public Health. Neben biomedizinischen Spitzentechnologien sollen hier auch datenintensive, systemmedizinische Verfahren zur Anwendung kommen, welche künftig patientenspezifischere Behandlungsansätze erlauben.

Immunologie & Inflammation

Immunologie & Inflammation

Die Initiative „Immunologie & Inflammation“ vernetzt die immunologische Forschungsarbeit innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft. Dreiundzwanzig Arbeitsgruppen aus fünf Helmholtz-Gesundheitszentren arbeiten zusammen, um einige der komplexesten Probleme der Immunologie zu lösen. Sie behandeln Schlüsselfragen wie: Welche Wechselwirkungen bestehen zwischen dem Immunsystem und dem Nervensystem? Wie beeinflusst die Mikroumgebung des Gewebes die Entwicklung von Immunzellen und welche Auswirkungen hat sie auf die Entstehung von Krebs? Wie können wir dieses Wissen für Therapien nutzen? Die Zusammenarbeit umfasst zentrenübergreifende Forschungsprojekte, den Austausch von Wissenschaftler:innen, die Organisation nationaler Symposien und Stipendienprogramme für junge Wissenschaftler:innen.

NFDI4Microbiota und NFDI4Immuno

NFDI4Microbiota und NFDI4Immuno

Die Konsortien NFDI4Microbiota und NFDI4Immuno sind Teil der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur NFDI. Diese hat sich zum Ziel gesetzt, die wertvollen Forschungsdatenbestände für das deutsche Wissenschaftssystem systematisch zu erschließen und zu vernetzen und dadurch besser nutzbar zu machen. NFDI4Microbiota, das vom HZI koordiniert wird und an dem mehr als 50 Institutionen beteiligt sind, unterstützt die mikrobiologische Forschungsgemeinschaft in Deutschland durch den Zugang zu Daten, Analysewerkzeugen, Standards für Daten und Metadaten sowie umfassende Trainingsangebote. Ähnliche Ziele verfolgt auch das Netzwerk NFDI4Immuno, das eine nachhaltige und FAIR-konforme Forschungsdateninfrastruktur entwickelt, um immunologische Daten zugänglich und nutzbar zu machen.

One Health Platform

One Health Platform

Das HIOH ist einer von drei Geschäftsstellenstandorte der bundesweiten One Health Platform. Diese Plattform vernetzt Akteure aus Human- und Veterinärmedizin, Umweltwissenschaften sowie weiteren Disziplinen, um den One-Health-Ansatz in Forschung und Praxis zu stärken. Durch die Mitgliedschaft in diesem Netzwerk trägt das HZI zur nationalen und internationalen Vernetzung sowie zur Förderung inter- und transdisziplinärer Forschungsaktivitäten im Bereich One Health bei.

PharmaScienceHub

PharmaScienceHub

Der PharmaScienceHub (PSH) ist eine einzigartige Kooperationsplattform mit Sitz in Saarbrücken, die 75 Forschungsgruppen aus den Bereichen Medizin, Naturwissenschaften und KI-gestützter Wirkstoffforschung zusammenbringt, um die Entwicklung neuer Antiinfektiva voranzutreiben. Der von der Universität des Saarlandes und dem HZI gegründete PSH bringt akademische Forschung mit Unternehmen der Pharma- und Biotechnologiebranche zusammen. Gemeinsam wollen die Partner wissenschaftliche Erkenntnisse in innovative Therapieformen überführen. 

TRAIN

TRAIN

Die Translationsallianz in Niedersachsen (TRAIN) ist ein Zusammenschluss von zehn Institutionen der biomedizinischen Forschung im Raum Braunschweig/Hannover, der durch das Ministerium für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen gefördert wird. In diesem Verbund bündeln universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen ihr Wissen und ihre Infrastruktur, um neue potenzielle Wirkstoffe und Impfstoffe gegen Infektionskrankheiten zu entwickeln. Die Zusammenarbeit innerhalb von TRAIN ermöglicht den Transfer von Projekten durch alle Entwicklungsstufen von der Grundlagenforschung bis zur präklinischen und klinischen Anwendung.

Tuberculosis Drug Accelerator

Tuberculosis Drug Accelerator

Über den Standort HIPS ist das HZI Mitglied des Tuberculosis Drug Accelerator, einem globalen Netzwerk führender Forschungseinrichtungen und Pharmaunternehmen, die gemeinsam an der Entwicklung neuer Strategien und Therapieoptionen gegen Tuberkulose arbeiten. Das Netzwerk wird von der Bill & Melinda Gates Foundation gefördert.

Helmholtz Forschungskampagnen

Helmholtz Initiative: Biomedical Engineering

Helmholtz Initiative: Biomedical Engineering

Das HZI ist eines von neun Forschungszentren, die an der Initiative „Helmholtz Biomedical Engineering“ beteiligt sind. Ziel dieser Initiative ist es, Innovation und Transfer durch die Weiterentwicklung von Diagnostik, intelligenten Therapiesystemen und KI-gestützter digitaler Gesundheit zu beschleunigen und Deutschland als führenden Standort für biomedizinische Technologien zu positionieren. Wissenschaftler des HZI sind an zwei der zehn durch diese Initiative geförderten Projekte beteiligt: Das Projekt INSIGHT entwickelt eine hochpräzise Technologieplattform zur Analyse des menschlichen Darmmikrobioms auf Einzelzellniveau unter realistischen Bedingungen, und im Rahmen von SENSE-FLU wird ein innovatives Diagnosesystem entwickelt, das Influenza-Infektionen anhand eines bitteren Geschmacks im Mund erkennen soll.

Helmholtz Initiative: Wassersicherheit

Helmholtz Initiative: Wassersicherheit

Das HZI ist Teil des Solution Lab URBAN LE, das im Rahmen der Helmholtz Themenkampagne für Wassersicherheit gefördert wird. Ziel des Projektes ist die Entwicklung und Erprobung von Lösungen für klimaresiliente und wassersichere Städte. Die Arbeitsgruppe um Katharina Schaufler (HIOH) ist dabei am Teilprojekt „UrbanClean“ beteiligt, in dem die Frage bearbeitet wird, wie Wasserrückhalt und Wiederverwendung in Kreislaufsystemen gelingen kann, ohne neue Risiken für Mensch und Umwelt, z.B. durch Eintragung oder Anreicherung von mikrobiellen oder chemischen Schadstoffen, zu schaffen.

Helmholtz Quantum

Helmholtz Quantum

Im Projekt QuWIRK wird untersucht, wie Quantencomputing die Entwicklung neuer Medikamente, insbesondere für die Behandlung von Infektionskrankheiten, unterstützen kann. Dabei sollen Quantenalgorithmen entwickelt werden, die dabei helfen, große biologische Datensätze zu analysieren um ein vertieftes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Molekülen und Proteinen zu generieren. An dem Projekt, das im Rahmen der Quantum Use Challenge der Helmholtz-Gemeinschaft gefördert wird, sind Wissenschaftler:innen des HIPS sowie des Forschungszentrum Jülich beteiligt. 

Helmholtz Wirkstoffforschungsinitiative

Helmholtz-Wirkstoffforschungsinitiative

Die Helmholtz-Wirkstoffforschungsinitiative bündelt die Expertise aller Helmholtz Health Zentren mit dem Ziel, innovative therapeutische Ansätze schneller in die Anwendung zu bringen und neue Medikamente zur Behandlung verschiedener Krankheiten zu entwickeln. Ein zentrales Element der Initiative ist die alle zwei Jahre stattfindende Helmholtz Drug Discovery Conference (HDDC), die sich als internationales Forum für den Austausch zwischen Wissenschaft, Biotechnologie und pharmazeutischer Industrie etabliert hat.

Exzellenzcluster

NUCLEATE

NUCLEATE

NUCLEATE ist ein Exzellenzcluster, der sich der Erforschung von Nukleinsäuren und auf ihnen basierenden Technologien widmet. Das HZI spielt eine Schlüsselrolle in diesem Cluster und arbeitet eng mit der Universität Würzburg, der Ludwig-Maximilians-Universität München und der Technischen Universität München zusammen, um die Funktionsweise von Nukleinsäuren in Zellen und bei Krankheitsprozessen besser zu verstehen. Im Mittelpunkt der Forschung steht die Umsetzung dieser Erkenntnisse in neue medizinische und biotechnologische Anwendungen. 

RESIST

RESIST

Im Exzellenzcluster “RESIST - Resolving Infection Susceptibility” erforschen Wissenschaftler:innen die individuell unterschiedliche Anfälligkeit gegenüber Infektionen.  Dazu untersucht RESIST Menschen, die einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind, etwa Neugeborene, Ältere oder Patient:innen, deren Immunabwehr aufgrund von therapeutischen Eingriffen geschwächt ist. Das langfristige Ziel ist es, die Betroffenen besser vor krankheitserregenden Viren und Bakterien zu schützen. Sechs Forschungsinstitute und klinische Einrichtungen bringen ihre exzellente Expertise in der Grundlagen- und klinischen Forschung in das kollaborative Vorhaben ein. RESIST hat damit die besten Voraussetzungen, um wesentliche Beiträge für die Entwicklung innovativer Ansätze zur Prävention, Diagnose und Behandlung schwerer Infektionen bei anfälligen Patient:innen zu leisten.

Nationale und Internationale Partner

Die Forscher:innen des HZI kooperieren zu verschiedenen Themenschwerpunkten mit nationalen und internationalen Partnern. Für die Gründung der HZI-Standorte ist das Zentrum Partnerschaften mit lokalen Universitäten eingegangen und betreibt dort zukunftsorientierte Forschung mit hohem Innovationspotenzial sowie hoher klinischer und gesellschaftlicher Relevanz.

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung

DZIF Logo

Wie können Infektionskrankheiten verhindert oder eingedämmt werden? Wie lassen sich Entwicklungen aus dem Labor schneller zum Patienten bringen? An diesen Fragestellungen arbeiten im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) mehr als 500 Wissenschaftler und Ärzte aus 35 Hochschulen, Kliniken und Forschungseinrichtungen gemeinsam, darunter das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

In neun Forschungsbereichen bereitet das DZIF den Weg für die Entwicklung neuer Impfstoffe, Diagnostika und Medikamente gegen Infektionen: Tuberkulose, Hepatitis, HIV und Malaria stehen dabei genauso im Fokus der Forschung wie Infektionen des Magen-Darm-Trakts, Infektionskrankheiten bei immungeschwächten Patienten, Krankenhauskeime und Antibiotika-Resistenzen, neu auftretende Infektionskrankheiten und die Entwicklung neuer Antibiotika. Ziel ist die sogenannte Translation: die schnelle, effektive Umsetzung von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis.

Einer von sieben DZIF-Standorten ist Hannover-Braunschweig: Dort sind neben dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung auch die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), die Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo), die Technische Universität Braunschweig, das Leibniz-Institut DSMZ - Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, das TWINCORE, Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung, und das Robert Koch-Institut im DZIF aktiv.