Newsroom

Gruppenfoto mit 3 Männern vor einer Wand mit bunten Punkten
Thema
Mandelentzündung, bakterielle Lungenentzündung oder eine Mittelohrentzündung? Jahrzehntelang konnten wir solche Infektionen problemlos mit Antibiotika behandeln. Da Bakterien jedoch zunehmend Resistenzen gegen antimikrobielle Wirkstoffe entwickeln, ist diese Selbstverständlichkeit gefährdet. Um uns vor einer Zukunft ohne Antibiotika zu bewahren, erforschen Wissenschaftler:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) neue Behandlungsstrategien. In der Abteilung „Chemische Biologie“ unter der Leitung von Prof. Mark Brönstrup entwickeln sie einen Pathoblocker, der ein krankheitsverursachendes Toxin von Staphylococcus aureus neutralisiert, ohne das Bakterienwachstum zu beeinträchtigen. Da der Erreger hierbei nicht abgetötet, sondern entwaffnet wird, könnte dieser Ansatz den evolutionären Druck verringern, der die Entstehung von Antibiotikaresistenzen vorantreibt.
22.09.2026
Melanomzelle auf schwarzem Grund
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Die Fähigkeit von Zellen, ihre Position zu verändern, ist für zahlreiche Prozesse im Körper wichtig: Immunzellen müssen beispielsweise an ihren Einsatzort gelangen, bei der Wundheilung bewegen sich Zellen in verletztes Gewebe, und auch beim Wachstum von Axonen, den langen Fortsätzen von Nervenzellen, spielen vergleichbare Prozesse eine bedeutende Rolle. Zugleich können auch Tumorzellen ihre Beweglichkeit nutzen, um in umliegendes Gewebe einzudringen und sich im Körper auszubreiten. Ein Team aus der Forschungsgruppe „Molekulare Zellbiologie“ von Prof. Klemens Rottner am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat nun zentrale molekulare Wechselwirkungen aufgeklärt, die den Aufbau der Aktinnetzwerke an der Vorderkante wandernder Zellen steuern. Die Erkenntnisse schaffen eine wichtige Grundlage, um künftig genauer zu untersuchen, wie sich Zellbewegung auch in krankhaften Prozessen verändert und möglicherweise gezielt beeinflussen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
21.09.2026
Pilz auf Waldboden
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Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert mit „Mycobiomics 2.0“ erneut ein internationales Forschungs- und Austauschprojekt in der Pilzforschung. Die Förderung des kürzlich gestarteten Projekts erfolgt als eine Marie Skłodowska-Curie-Aktivität (MSCA) innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europe und umfasst insgesamt knapp 1,8 Mio. Euro. Mycobiomics 2.0 baut auf den erfolgreichen Vorgängerprojekten „GoMyTri“ (2014–2018) und „Mycobiomics“ (2021–2025) auf, die ebenfalls am HZI koordiniert wurden. Im Zentrum steht die Entdeckung neuer anti-infektiver Wirkstoffe, um die zunehmende Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen zu bekämpfen.
18.09.2026
Grundsteinlegung für das neue Forschungsgebäude des HIPS
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Am 17. September 2026 fand die feierliche Eröffnung des ersten Erweiterungsgebäudes des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) auf dem Campus der Universität des Saarlandes statt. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte zudem die zeremonielle Grundsteinlegung für ein zweites Erweiterungsgebäude, dessen Fertigstellung für 2029 geplant ist. Zusammen mit dem Bestandsgebäude sollen die beiden neuen Gebäude bis zu 350 Forschenden Raum für die Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Bekämpfung von Infektionserkrankungen und darüber hinaus bieten. Die Nutzfläche der beiden neuen Gebäude beträgt insgesamt 6.000 m², verteilt auf Labor-, Büro- und Seminarflächen. Gefördert werden die Bauvorhaben mit insgesamt 89,5 Millionen Euro, wobei 20 Millionen durch den Bund und die restliche Fördersumme durch das Land Saarland und die Europäische Union zur Verfügung gestellt werden. Startschuss für den in dieser Art bislang einzigartigen Erweiterungsprozess eines Helmholtz- Instituts war ein Ausbaubeschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages im Dezember 2020. HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes.
17.09.2026
Schafherde im warmen Morgenlicht auf einer Weide.
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Die Schafpocken sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die sich rasch ausbreitet und innerhalb kurzer Zeit große Teile einer Herde befallen kann. Die Krankheit ist besonders gefährlich, da sie vor allem bei Jungtieren zu sehr hohen Sterblichkeitsraten führen kann und die Produktivität drastisch verringert, indem sie die Woll-, Fleisch- und Milchleistung beeinträchtigt. Durch die Gewinnung von DNA aus einer Reihe alter Tierreste ist es einem internationalen Team aus Genetikern, Historikern, Virologen, Proteinchemikern und Konservatoren gelungen, mehr als 3.500 Jahre Geschichte des Schafpocken-Virus (SPPV) aufzudecken. Das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH), eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), beteiligte sich an der vom University College Dublin (UCD) geleiteten Studie.
08.09.2026
Gruppenbild
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Für seine länderübergreifende Zusammenarbeit hat der Forschungsverbund DEEP-DV („Disrupt – Evade – Exploit: Genexpression und Manipulation der Wirtsantwort bei DNA-Virus-Infektionen“) den Norddeutschen Wissenschaftspreis 2026 erhalten. Das Konsortium unter gemeinsamer Leitung von Prof. Nicole Fischer (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)) und Prof. Melanie Brinkmann (Technische Universität Braunschweig und Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)) untersucht, wie DNA-Viren dem Immunsystem entkommen und dauerhaft im Körper verbleiben. Mit dem Preis würdigen die Bundesländer Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein seit 2012 Kooperationsprojekte in wechselnden Disziplinen, diesmal aus dem Bereich Lebenswissenschaften. Ausgezeichnet wurden drei Projekte, deren Preisgeld jeweils 83.333 Euro beträgt.
04.09.2026

HZI in den Medien

Technische Universität Braunschweig, das HZI – Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie die Medizinische Hochschule ...

04.10.2026
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schleswig-holstein.de

the Institute of Science and Technology Austria and the Helmholtz Centre for Infection Research in Braunschweig, Germany. Their combined

04.10.2026
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Scienmag Science Magazine

... die klinische Validität. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat mit „Metax“ nun einen ...

02.10.2026
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Analytik.de

Mikrobiologen auch Kolleg*innen vom IST Austria und dem HZI in Braunschweig gehören: Inhibitoren von Aktin unterbinden diese dynamischen

01.10.2026
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Science.apa.at

... der Medizinischen Hochschule Hannover sowie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung tätig ist. Als Co-Autor ist zudem ...

30.09.2026
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Ad Hoc News

also included Japanese microbiologists and collaborators from IST Austria and HZI Braunschweig (Germany), demonstrated that actin inhibitors

30.09.2026
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Phys.org

for cell movement. Scientists from the Helmholtz Center for Infection Research (HZI) in Braunschweig have provided evidence that Profilin

29.09.2026
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TakeToNews

Biology (BRICS), a joint research center of the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and Technische Universität Braunschweig.

29.09.2026
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Phys.org

... treffsicher .

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung:

 

Wissenschaftler:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) ...

28.09.2026
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DeutschesGesundheitsPortal

... Fluorchinolon-Resistenz aktiv

 

Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) um Dr. Jennifer Herrmann haben ...

27.09.2026
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scinexx - Das Wissensmagazin

Die WHO nennt Antibiotikaresistenzen (AMR) eine der größten globalen Gesundheitsbedrohungen. Bereits heute töten resistente Keime jährlich mehr als eine Million Menschen direkt und tragen zu fast fünf Millionen Todesfällen bei. Tendenz: steigend. Für ein wirkungsvolles Dagegenha

25.09.2026
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Sysmex

... die Resistenzen": HZI-Podcast InFact mit Mark Brönstrup

 

Quelle: Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI)

 

Biodiversität ...

25.09.2026
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Analytik NEWS

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