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KI-erstellte Visualisierung einer DNA-Doppelhelix
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Bei akut lebensbedrohlichen Infektionen kann die schnelle Charakterisierung der Mikroorganismen in einer Probe entscheidend für die Diagnose und erfolgreiche Behandlung sein. Computergestützte Werkzeuge, die als taxonomische Profiler bezeichnet werden, können diese Aufgabe übernehmen. Dazu vergleichen sie die sequenzierten Metagenomdaten aus der zu untersuchenden Probe mit Referenzgenomdaten einzelner Mikroorganismen. Das Metagenom umfasst die Erbinformationen aller Mikroorganismen in einer bestimmten Umgebung, während das Genom die gesamte Erbinformation eines einzelnen Organismus bezeichnet. In der Praxis ist der Einsatz taxonomischer Profiler dadurch begrenzt, dass bisherige Verfahren noch nicht präzise genug arbeiten. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat nun einen neuartigen taxonomischen Profiler namens „Metax“ entwickelt. Durch die Auswertung, wie sich die Sequenzierungsdaten über mikrobielle Referenzgenome verteilen, kann Metax echte mikrobielle Signale zuverlässiger von Artefakten unterscheiden und sowohl die enthaltenen Arten als auch deren Häufigkeit genauer bestimmen. Die Studie ist im Fachmagazin Cell erschienen.
28.09.2026
Visuelle Darstellung von Corramycin, wie es sich an DNA-Gyrase bindet
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Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jedes Jahr mehr als zehn Millionen Menschen an Tuberkulose (TB), einer der tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Die Behandlung ist langwierig und erfolgt in der Regel über viele Monate mit einer Kombination mehrerer Antibiotika. Besonders problematisch sind resistente Erreger, gegen die die eingesetzten Antibiotika nur noch eingeschränkt wirksam sind. Neue Wirkstoffe, die bestehende Resistenzen überwinden können, werden daher dringend benötigt. Ein internationales Team unter der Leitung des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), des Institut Pasteur und der Université Paris Cité konnte nun zeigen, dass der Naturstoff Corramycin eine bislang unbekannte Wirkung gegen den Tuberkulose-Erreger besitzt und diesen auf neuartige Weise angreift. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Advanced Science.
23.09.2026
Thumbnail Podcast
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Eine einzige Impfung, die über viele Jahre schützt – bislang ist das bei Impfstoffen gegen Atemwegserreger kaum möglich. Regelmäßige Auffrischungsimpfungen sind häufig notwendig. Dr. Henning Jacobsen und Casper Silvis vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) wollen das ändern. Im Projekt ENDURIVAC entwickeln sie eine Impfstofftechnologie, die bereits nach einer Dosis langanhaltenden Schutz ermöglichen soll. In dieser Folge des HZI-Podcasts InFact erklären sie, wie diese Technologie funktioniert, weshalb sie zunächst für einen Impfstoff gegen RSV eingesetzt wird und ob Auffrischungsimpfungen in Zukunft weitgehend überflüssig werden könnten.
23.09.2026
Gruppenfoto mit 3 Männern vor einer Wand mit bunten Punkten
Thema
Mandelentzündung, bakterielle Lungenentzündung oder eine Mittelohrentzündung? Jahrzehntelang konnten wir solche Infektionen problemlos mit Antibiotika behandeln. Da Bakterien jedoch zunehmend Resistenzen gegen antimikrobielle Wirkstoffe entwickeln, ist diese Selbstverständlichkeit gefährdet. Um uns vor einer Zukunft ohne Antibiotika zu bewahren, erforschen Wissenschaftler:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) neue Behandlungsstrategien. In der Abteilung „Chemische Biologie“ unter der Leitung von Prof. Mark Brönstrup entwickeln sie einen Pathoblocker, der ein krankheitsverursachendes Toxin von Staphylococcus aureus neutralisiert, ohne das Bakterienwachstum zu beeinträchtigen. Da der Erreger hierbei nicht abgetötet, sondern entwaffnet wird, könnte dieser Ansatz den evolutionären Druck verringern, der die Entstehung von Antibiotikaresistenzen vorantreibt.
22.09.2026
Melanomzelle auf schwarzem Grund
News
Die Fähigkeit von Zellen, ihre Position zu verändern, ist für zahlreiche Prozesse im Körper wichtig: Immunzellen müssen beispielsweise an ihren Einsatzort gelangen, bei der Wundheilung bewegen sich Zellen in verletztes Gewebe, und auch beim Wachstum von Axonen, den langen Fortsätzen von Nervenzellen, spielen vergleichbare Prozesse eine bedeutende Rolle. Zugleich können auch Tumorzellen ihre Beweglichkeit nutzen, um in umliegendes Gewebe einzudringen und sich im Körper auszubreiten. Ein Team aus der Forschungsgruppe „Molekulare Zellbiologie“ von Prof. Klemens Rottner am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat nun zentrale molekulare Wechselwirkungen aufgeklärt, die den Aufbau der Aktinnetzwerke an der Vorderkante wandernder Zellen steuern. Die Erkenntnisse schaffen eine wichtige Grundlage, um künftig genauer zu untersuchen, wie sich Zellbewegung auch in krankhaften Prozessen verändert und möglicherweise gezielt beeinflussen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
21.09.2026
Pilz auf Waldboden
News
Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert mit „Mycobiomics 2.0“ erneut ein internationales Forschungs- und Austauschprojekt in der Pilzforschung. Die Förderung des kürzlich gestarteten Projekts erfolgt als eine Marie Skłodowska-Curie-Aktivität (MSCA) innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europe und umfasst insgesamt knapp 1,8 Mio. Euro. Mycobiomics 2.0 baut auf den erfolgreichen Vorgängerprojekten „GoMyTri“ (2014–2018) und „Mycobiomics“ (2021–2025) auf, die ebenfalls am HZI koordiniert wurden. Im Zentrum steht die Entdeckung neuer anti-infektiver Wirkstoffe, um die zunehmende Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen zu bekämpfen.
18.09.2026

HZI in den Medien

... nur in England vor. Laut Angaben des Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung ist es dem Erreger ...

12.10.2026
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Frankfurter Rundschau online

... und Belgien. Aus Deutschland sind das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und ...

12.10.2026
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MTA Dialog

... weitere Versuche herstellen.

 

Auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist beteiligt. Die ...

11.10.2026
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t-online.de

... unterschiedlichen Regionen unterscheidet. Der Forscher vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung konnte in seiner Studie zeigen, ...

10.10.2026
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rbb radioeins

Tawk, Youssef El Mouali and colleagues at the Helmholtz Centre for Infection Research, together with collaborators at the University of

09.10.2026
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Bioengineer.org

Medical School (MHH), Saarland University Hospital (UKS) and the Helmholtz Institute for Pharmaceutical Research Saarland (HIPS) has now

08.10.2026
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Medical Xpress

... Leiterin der Abteilung für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, Berit Lange, dem Deutschen ...

08.10.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... auch die Technische Universität und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ( HZI ) in Braunschweig beteiligen. „Dieses ...

08.10.2026
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Deutsches Ärzteblatt

Berlin, Una Europa), Prof. Dr. Fabian Leendertz (Helmholtz – Institut One Health, Greifswald) und P. Cornelius ...

08.10.2026
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Freie Universität Berlin

die Bundibugyo-Virusvariante entsteht. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung hatten unlängst Hinweise gefunden , dass

07.10.2026
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Medscape

... Lange, Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Mitglied der Ständigen ...

07.10.2026
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ZDFheute

... Lange, Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Mitglied der Ständigen ...

07.10.2026
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Der Tagesspiegel

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