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Eine einzige Impfung, die über viele Jahre schützt – bislang ist das bei Impfstoffen gegen Atemwegserreger kaum möglich. Regelmäßige Auffrischungsimpfungen sind häufig notwendig. Dr. Henning Jacobsen und Casper Silvis vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) wollen das ändern. Im Projekt ENDURIVAC entwickeln sie eine Impfstofftechnologie, die bereits nach einer Dosis langanhaltenden Schutz ermöglichen soll. In dieser Folge des HZI-Podcasts InFact erklären sie, wie diese Technologie funktioniert, weshalb sie zunächst für einen Impfstoff gegen RSV eingesetzt wird und ob Auffrischungsimpfungen in Zukunft weitgehend überflüssig werden könnten.
23.09.2026
Gruppenfoto mit 3 Männern vor einer Wand mit bunten Punkten
Thema
Mandelentzündung, bakterielle Lungenentzündung oder eine Mittelohrentzündung? Jahrzehntelang konnten wir solche Infektionen problemlos mit Antibiotika behandeln. Da Bakterien jedoch zunehmend Resistenzen gegen antimikrobielle Wirkstoffe entwickeln, ist diese Selbstverständlichkeit gefährdet. Um uns vor einer Zukunft ohne Antibiotika zu bewahren, erforschen Wissenschaftler:innen am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) neue Behandlungsstrategien. In der Abteilung „Chemische Biologie“ unter der Leitung von Prof. Mark Brönstrup entwickeln sie einen Pathoblocker, der ein krankheitsverursachendes Toxin von Staphylococcus aureus neutralisiert, ohne das Bakterienwachstum zu beeinträchtigen. Da der Erreger hierbei nicht abgetötet, sondern entwaffnet wird, könnte dieser Ansatz den evolutionären Druck verringern, der die Entstehung von Antibiotikaresistenzen vorantreibt.
22.09.2026
Melanomzelle auf schwarzem Grund
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Die Fähigkeit von Zellen, ihre Position zu verändern, ist für zahlreiche Prozesse im Körper wichtig: Immunzellen müssen beispielsweise an ihren Einsatzort gelangen, bei der Wundheilung bewegen sich Zellen in verletztes Gewebe, und auch beim Wachstum von Axonen, den langen Fortsätzen von Nervenzellen, spielen vergleichbare Prozesse eine bedeutende Rolle. Zugleich können auch Tumorzellen ihre Beweglichkeit nutzen, um in umliegendes Gewebe einzudringen und sich im Körper auszubreiten. Ein Team aus der Forschungsgruppe „Molekulare Zellbiologie“ von Prof. Klemens Rottner am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) hat nun zentrale molekulare Wechselwirkungen aufgeklärt, die den Aufbau der Aktinnetzwerke an der Vorderkante wandernder Zellen steuern. Die Erkenntnisse schaffen eine wichtige Grundlage, um künftig genauer zu untersuchen, wie sich Zellbewegung auch in krankhaften Prozessen verändert und möglicherweise gezielt beeinflussen lässt. Die Forschungsergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht.
21.09.2026
Pilz auf Waldboden
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Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) koordiniert mit „Mycobiomics 2.0“ erneut ein internationales Forschungs- und Austauschprojekt in der Pilzforschung. Die Förderung des kürzlich gestarteten Projekts erfolgt als eine Marie Skłodowska-Curie-Aktivität (MSCA) innerhalb des EU-Forschungsrahmenprogramms Horizon Europe und umfasst insgesamt knapp 1,8 Mio. Euro. Mycobiomics 2.0 baut auf den erfolgreichen Vorgängerprojekten „GoMyTri“ (2014–2018) und „Mycobiomics“ (2021–2025) auf, die ebenfalls am HZI koordiniert wurden. Im Zentrum steht die Entdeckung neuer anti-infektiver Wirkstoffe, um die zunehmende Ausbreitung antimikrobieller Resistenzen zu bekämpfen.
18.09.2026
Grundsteinlegung für das neue Forschungsgebäude des HIPS
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Am 17. September 2026 fand die feierliche Eröffnung des ersten Erweiterungsgebäudes des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) auf dem Campus der Universität des Saarlandes statt. Im Rahmen der Veranstaltung erfolgte zudem die zeremonielle Grundsteinlegung für ein zweites Erweiterungsgebäude, dessen Fertigstellung für 2029 geplant ist. Zusammen mit dem Bestandsgebäude sollen die beiden neuen Gebäude bis zu 350 Forschenden Raum für die Entdeckung und Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Bekämpfung von Infektionserkrankungen und darüber hinaus bieten. Die Nutzfläche der beiden neuen Gebäude beträgt insgesamt 6.000 m², verteilt auf Labor-, Büro- und Seminarflächen. Gefördert werden die Bauvorhaben mit insgesamt 89,5 Millionen Euro, wobei 20 Millionen durch den Bund und die restliche Fördersumme durch das Land Saarland und die Europäische Union zur Verfügung gestellt werden. Startschuss für den in dieser Art bislang einzigartigen Erweiterungsprozess eines Helmholtz- Instituts war ein Ausbaubeschluss des Haushaltsausschusses des Bundestages im Dezember 2020. HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes.
17.09.2026
Schafherde im warmen Morgenlicht auf einer Weide.
News
Die Schafpocken sind eine hochansteckende Viruserkrankung, die sich rasch ausbreitet und innerhalb kurzer Zeit große Teile einer Herde befallen kann. Die Krankheit ist besonders gefährlich, da sie vor allem bei Jungtieren zu sehr hohen Sterblichkeitsraten führen kann und die Produktivität drastisch verringert, indem sie die Woll-, Fleisch- und Milchleistung beeinträchtigt. Durch die Gewinnung von DNA aus einer Reihe alter Tierreste ist es einem internationalen Team aus Genetikern, Historikern, Virologen, Proteinchemikern und Konservatoren gelungen, mehr als 3.500 Jahre Geschichte des Schafpocken-Virus (SPPV) aufzudecken. Das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH), eine Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), beteiligte sich an der vom University College Dublin (UCD) geleiteten Studie.
08.09.2026

HZI in den Medien

Medical School (MHH), Saarland University Hospital (UKS) and the Helmholtz Institute for Pharmaceutical Research Saarland (HIPS) has now

08.10.2026
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Medical Xpress

... Leiterin der Abteilung für Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, Berit Lange, dem Deutschen ...

08.10.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... auch die Technische Universität und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ( HZI ) in Braunschweig beteiligen. „Dieses ...

08.10.2026
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Deutsches Ärzteblatt

Berlin, Una Europa), Prof. Dr. Fabian Leendertz (Helmholtz – Institut One Health, Greifswald) und P. Cornelius ...

08.10.2026
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Freie Universität Berlin

die Bundibugyo-Virusvariante entsteht. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung hatten unlängst Hinweise gefunden , dass

07.10.2026
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Medscape

... Lange, Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Mitglied der Ständigen ...

07.10.2026
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ZDFheute

... Lange, Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und Mitglied der Ständigen ...

07.10.2026
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Der Tagesspiegel

in predictable ways. A new study from the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) in Braunschweig now shows that this picture is far

07.10.2026
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Scienmag Science Magazine

... nicht isoliert wirken. Wie Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) gemeinsam mit Teams der Universität ...

06.10.2026
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Ad Hoc News

Recent research conducted by the Helmholtz Center for Infection Research (HZI) in collaboration with the European Molecular Biology

06.10.2026
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Life Technology™

Technische Universität Braunschweig, das HZI – Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie die Medizinische Hochschule ...

04.10.2026
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schleswig-holstein.de

the Institute of Science and Technology Austria and the Helmholtz Centre for Infection Research in Braunschweig, Germany. Their combined

04.10.2026
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Scienmag Science Magazine

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