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Ein Mann und eine Frau haben je einen Kittel an. Sie sind in einem Labor zu sehen an einem Bildschirm.
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Gelenkschmerzen, Hautveränderungen, extreme Erschöpfung – und oft jahrelang keine klare Diagnose: Kollagenosen können sehr unterschiedlich verlaufen und für Betroffene zur großen Belastung werden. Bei diesen seltenen entzündlich-rheumatischen Erkrankungen greift das Immunsystem den eigenen Körper an, insbesondere das Bindegewebe. Da nahezu jedes Organ betroffen sein kann, können Kollagenosen im schlimmsten Fall lebensbedrohlich werden. Ein Projekt der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), des TWINCORE – Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) entwickelt nun mit Unterstützung des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und der VolkswagenStiftung präzisere Diagnosen für bessere Therapien von Kollagenosen.
21.04.2026
Gruppenfoto mit drei Personen nebeneinander und einem Gebäude im Hintergrund
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Eine aktuelle Studie aus Hannover liefert wichtige Impulse für das Verständnis und die zukünftige Behandlung der chronischen Hepatitis B. Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des TWINCORE und des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin (CiiM) konnten zeigen, dass eine bislang wenig beachtete Gruppe von Immunzellen – sogenannte γδ T-Zellen – eine zentrale Rolle bei der Kontrolle der Virusinfektion spielt. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Gut. TWINCORE und CiiM sind gemeinsame Einrichtungen des HZI und der MHH.
20.04.2026
Gruppenfoto Kickoff
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Im März 2026 ist das europaweite Promotionsprogramm „UNLIMITED – Understanding Lipid Immunometabolism to Treat Disease“ unter der Leitung der Universitätsmedizin Mainz gestartet. In Kooperation mit der Technischen Universität Braunschweig wird auch eine Promotionsstelle in einer Forschungsgruppe des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) etabliert werden. Das Projekt wird von der Europäischen Kommission im Rahmen der renommierten Marie-Skłodowska-Curie-Actions (MSCA) mit insgesamt 4,5 Millionen Euro gefördert und zählt zu 149 aktuell EU-weit geförderten Doktorand:innennetzwerken.
16.04.2026
Phagenangriff
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Als vielversprechendes Werkzeug in der Genom-Editierung steht die Genschere CRISPR-Cas seit Längerem im Fokus der Forschung. Der Schwerpunkt lag dabei jedoch auf den grundlegenden Wirkmechanismen und Nukleasen. Es gibt hingegen kaum Arbeiten darüber, wie sich CRISPR-Cas-Systeme im Laufe der Evolution entwickelt und optimiert haben. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg hat in Zusammenarbeit mit den Universitäten Leipzig, Freiburg und Michigan (USA) einen Optimierungsmechanismus im CRISPR-Cas13-System näher beleuchtet, der Rückschlüsse auf die Evolution der Systeme gibt. Die Ergebnisse sind jüngst im Fachmagazin EMBO Journal erschienen.
14.04.2026
Schnitt durch ein Spinalganglion einer Maus, in dem zwei unterschiedliche Typen von Schmerzrezeptoren in Cyan (türkis) und Magenta (pink) angefärbt sind.
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Helmholtz-Forschende haben die erste detaillierte Proteinkarte von Schmerzneuronen erstellt. Das Team vom Max Delbrück Center und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat die Gesamtheit der Proteine in den Nervenzellen räumlich aufgelöst bestimmt und eine hochauflösende molekulare Karte der Zellen erstellt. Ihre in „Nature Communications“ veröffentlichte Studie hilft, die molekularen Mechanismen chronisch-entzündlicher Schmerzen besser zu verstehen und neue Zielstrukturen für Medikamente zu finden.
14.04.2026
Punktförmige Kolonien des Bakteriums Klebsiella pneumoniae (blau) auf einer runden Nährbodenplatte
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Antibiotikaresistenzen gehören zu den größten Herausforderungen für die globale Gesundheit. Forschende der Abteilung „Epidemiologie und Ökologie antimikrobieller Resistenz“ des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) unter der Leitung von Prof. Katharina Schaufler haben nun mithilfe einer innovativen Hochdurchsatztechnik einen bislang verborgenen Zusammenhang zwischen Antibiotikaresistenz und Virulenz in Klebsiella pneumoniae aufgedeckt. Virulenz beschreibt dabei das Ausmaß, in dem ein Erreger Krankheiten auslösen kann. Die Ergebnisse wurden in der internationalen Fachzeitschrift Clinical Microbiology and Infection veröffentlicht. Das HIOH ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI).
13.04.2026

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