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Rolf Müller und Katharina Schaufler Portrait-Collage
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Zwei Forscher:innen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) sind beratend für ein europäisches Konsortium zur Bekämpfung antimikrobieller Resistenzen tätig. Prof. Rolf Müller, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und Leiter des Forschungsbereiches „Neue Antibiotika“ am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), und Prof. Katharina Schaufler, Leiterin der Abteilung „Epidemiologie und Ökologie antimikrobieller Resistenz“ am Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) wurden in den wissenschaftlichen Beirat der European Partnership on One Health Antimicrobial Resistance (EUP OHAMR) aufgenommen. Das HIPS und das HIOH sind Standorte des HZI in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes bzw. mit Greifswalder Partnereinrichtungen.
12.03.2026
Symbolbild eines Babys in einer Blase aus technischen Partikeln
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Die Gesundheit der Mutter während der Schwangerschaft spielt eine entscheidende Rolle für die langfristige Gesundheit ihres Kindes. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) untersuchen nun gemeinsam mit Partnern der Hebräischen Universität Jerusalem, wie mütterliche Entzündungszustände die Immunentwicklung von Neugeborenen beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen dabei Immunzellen in den Schleimhäuten von Mund und Darm, die eine zentrale Rolle bei der Abwehr von Krankheitserregern spielen. Ziel ist es zu verstehen, wie diese Immunstrukturen geprägt werden und welche langfristigen Folgen sich daraus für die Infektanfälligkeit, entzündliche Erkrankungen und Impfantworten des Kindes ergeben können.
09.03.2026
Getrocknetes Salz und Mukus in Atemflüssigkeit
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Wenn Viren die Atemwege befallen, kommen sie als erstes mit einem zähflüssigen Gel, dem Mukus, in Kontakt. Nur Viren, die diese Schicht auf den Zellen der Schleimhäute überwinden können, sind in der Lage, einen Wirt zu infizieren. In dem Verbundprojekt ONEMUC, das das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 4,3 Millionen Euro fördert, untersuchen Forscher:innen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) mit Kooperationspartnern die Rolle des Schleims als Barriere bei der Übertragung zoonotischer Influenza A-Viren. Am HZI erforschen die Gruppenleiter:innen Prof. Christian Sieben und Dr. Julia Port, wie der Schleim und Umweltfaktoren wie Feinstaub oder Allergene die Virusübertragung beeinflussen. Das Projekt mit einer Laufzeit von fünf Jahren startete am 1. März 2026.
03.03.2026
Josef Penninger
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Prof. Josef Penninger, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), ist am 25. Februar 2026 im Parlamentarischen Beirat für nachhaltige Entwicklung aufgetreten. Er forderte ein sektorübergreifendes Handeln für mehr Klimaresilienz und betonte, dass der Klimawandel Politik und Gesellschaft in verschiedenen Bereichen wie Umwelt, Energie oder Gesundheit fordere. Ein Schwerpunkt seines Vortrags waren die Effekte der Klimaerwärmung auf Infektionen, beispielsweise durch erwärmte Gewässer, Zoonosen und regionale Veränderungen der Zecken- und Stechmückenfauna.
26.02.2026
Querschnitt einer Kryo-EM-Struktur.
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Ein Großteil der Bakterien, darunter insbesondere auch viele bakterielle Krankheitserreger, sind von einer äußeren Schutzschicht aus Zuckermolekülen, der sogenannten Kapsel, umgeben. Sie schützt die Bakterien primär vor Umwelteinflüssen, dient aber auch als eine Art Tarnkappe, um sich den Fresszellen unseres Immunsystems zu entziehen. Strukturbiologen des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) konnten nun mittels Kryoelektronenmikroskopie erstmals den zentralen Wza-Wzc-Proteinkomplex, mit dem Zuckermoleküle vom Inneren der Bakterienzelle nach außen gelangen, auf atomarer Ebene dreidimensional sichtbar machen. Ihre Untersuchungen zeigen darüber hinaus, wie der Kanal gebildet wird und welche molekularen Mitspieler am aktiven Transport der Zuckermoleküle durch den Kanal hindurch beteiligt sind. Die Forschenden hoffen, dass ihre Studie dabei helfen wird, Zielstrukturen für mögliche Wirkstoffe zu identifizieren, mit denen künftig die Ausbildung der Bakterienkapsel gehemmt oder gänzlich unterbunden werden könnte. Dann wären auch solche bakteriellen Erreger durch das Immunsystem angreifbar. Die Studie ist gemeinsam mit Forschenden des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) in Hamburg entstanden und jetzt im Fachmagazin Nature Communications erschienen.
16.02.2026
Mangaben Jungtier mit Mpox
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Forschende des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH), einer Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), haben gemeinsam mit einem interdisziplinären Team das Feuerfußhörnchen (Funisciurus pyrropus) als wahrscheinliches natürliches Reservoir für das Affenpockenvirus (MPXV) identifiziert. Ihre Studie wurde in der international renommierten Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Entdeckung basiert auf der detaillierten Untersuchung eines Mpox-Ausbruchs unter wildlebenden Rußmangaben (Cercocebus atys) im Taï-Nationalpark in Côte d‘Ivoire. Das Forschungsteam kombinierte ökologische, verhaltensbezogene und molekulare Beweise, um erstmals die Übertragung des MPXV zwischen Arten in freier Wildbahn zu dokumentieren: von Feuerfußhörnchen auf Rußmangaben.
11.02.2026

HZI in den Medien

... group within the Microstar Program at the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and a ...

31.03.2026
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Informations Dienst Wissenschaft

... an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Helmholtz Institut für Infektionen in Braunschweig die Wirkung ...

28.03.2026
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Hamburger Abendblatt

led by wildlife veterinarian Fabian Leendertz, who heads the Helmholtz Institute for One Health, took hundreds of samples from meat and

27.03.2026
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Science.org

Gesellschaft. Apropos Standort Braunschweig: Auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI, in dessen Räumlichkeiten auf dem ...

27.03.2026
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transkript

Helmholtz Centre for Infection Research

 

After infection with SARS-CoV-2, up to 10 percent of people in Germany go on to develop Long COVID.

26.03.2026
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Mirage.News

... von verschiedenen Hörnchen, wie jüngste Erkenntnisse des Helmholtz Instituts für One Health in Greifswald kürzlich ...

26.03.2026
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Tagesschau

zur Bekämpfung der Tuberkulose und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung erstellt. Zahlreiche weitere Fachgesellschaften und

24.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... fünf Teams durch, darunter PROTON vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Dieses entwickelt einen neuartigen Wirkstoff gegen ...

22.03.2026
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Ad Hoc News

Vor allem durch die Coronapandemie sind Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in den vergangenen Jahren bundesweit bekannt geworden. Auf welche Themen die Einrichtung für die Zukunft setzt.

20.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... beschäftigt sich daneben unter dem Dach des Helmholtz Institutes für Pharmazeu­tische Forschung Saarland (HIPS) ...

18.03.2026
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Biermann Medizin

... Ausbau von Produktions- und Vermarktungskapazitäten.

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI begrüßt den Erhalt der GMP- ...

18.03.2026
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Bionity.COM

... der Universität zu Lübeck, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Medizinischen Hochschule Hannover ...

17.03.2026
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Biermann Medizin

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