Newsroom

Schere schneidet DNA-Helix
News
Bakterien können eindringende Viren mit molekularen Scheren abwehren, die virale DNA zerschneiden. Dieses System – CRISPR genannt – weckt große Hoffnungen für Genbearbeitungstherapien. Doch Viren können mit einem Trick verhindern, dass diese Scheren überhaupt erst entstehen. In einem Artikel im Fachmagazin Nature beschreiben Wissenschaftler:innen der Universität von Kalifornien, San Francisco (UCSF, USA) in Zusammenarbeit mit Forschenden des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, wie ein virales Anti-CRISPR-Protein an der bakteriellen Proteinfabrik, dem Ribosom, bindet und diese blockiert, sobald sich das CRISPR-Protein Cas12 zu bilden beginnt. Dies löst die „Qualitätskontrolle“ des Ribosoms aus. In der Folge wird das entstehende Protein zusammen mit seinem Boten-RNA-Bauplan zerstört. Das HIRI ist ein Standort des HZI in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
02.06.2026
interaktives Exponat
News
Haben Sie sich schon einmal gefragt, woher unsere Medizin eigentlich kommt? Die Antwort liegt oft direkt unter unseren Füßen, in der verborgenen Welt von Bakterien und Pilzen. Beim Tag der Niedersachsen 2026 können Sie mit dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in die faszinierende Welt der Mikroorganismen eintauchen und entdecken, wie die Natur uns im Kampf gegen Infektionskrankheiten und Antibiotikaresistenzen hilft. Das HZI ist auf der Landesmeile auf der Kurt-Schumacher-Straße im Stand des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) vertreten. Das Bürgerfest findet vom 12.-14. Juni 2026 in Braunschweig statt.
29.05.2026
Portrait Luka Cicin-Sain
News
Die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste (Hrvatska akademija znanosti i umjetnosti (HAZU)) hat die Wahl von 32 neuen Mitgliedern in das Netzwerk bekanntgegeben. Zu den neu gewählten korrespondierenden Mitgliedern gehört Prof. Luka Čičin-Šain, Leiter der Abteilung „Virale Immunologie“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Čičin-Šain erforscht wie unser Immunsystem auf weitverbreitete Viren reagiert und entwickelt neue Impfstofftechnologien gegen virale Erkrankungen.
28.05.2026
Ausschnitt des HIPS-Exponat MYXO-MAT-3000 wo mit den Händen in Handschuhen Objekte ertasten
News
Die schwimmende Wissenschaftsausstellung „MS Wissenschaft“ ist seit dem 7. Mai wieder auf Tour und das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) ist mit einem interaktiven Exponat an Bord vertreten. Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2026 zum Thema „Medizin der Zukunft“ macht die MS Wissenschaft in mehr als 30 Städten in Deutschland, Österreich und erstmals auch in Polen Halt. Mit dabei: der „MYXO-MAT-3000“, der Besucher:innen spielerisch auf die Suche nach neuen Wirkstoffproduzenten schickt und damit in die Welt der Antibiotikaforschung eintauchen lässt. Das HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit mit der Universität des Saarlandes.
18.05.2026
Gruppenfoto von 8 Personen mit einem Förderscheck
News
Bei der 6. Portfolio-Konferenz des Institute for Biomedical Translation (IBT) Lower Saxony im Medical Park Hannover wurde das Projekt „DeColi“ des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig mit einer Förderung von rund 1 Million Euro ausgezeichnet. DeColi nutzt einen präventiven Ansatz: Statt auf bereits entstandene Infektionen zu reagieren, zielt das Projekt darauf ab, gramnegative Krankheitserreger gezielt aus dem Darmreservoir zu eliminieren, bevor diese Krankheiten auslösen können. Insgesamt wurden bei der Konferenz 2,3 Millionen Euro vergeben. Neben DeColi wurde das Projekt „Pathopress“ der Universitätsmedizin Göttingen und der HAWK Göttingen gefördert.
07.05.2026
Lichtmikroskopische Aufnahme von Gebärmutterhalskrebszellen mit magentafarbenen Markierungen
News
Viele Anwendungen – ob in der Medizin, der Biotechnologie oder in der Landwirtschaft – erfordern die gezielte Abtötung unerwünschter Zellen. Denn diese Zellen können beispielsweise die Gesundheit gefährden, die Produktivität beeinträchtigen oder gewünschte biologische Prozesse stören. Die Herausforderung besteht jedoch darin, dies zu erreichen, ohne dabei andere Zellen zu beeinträchtigen. Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg, Akribion Therapeutics in Zwingenberg sowie die University of Utah und die Utah State University in den USA haben nun gemeinsam ein CRISPR-basiertes Werkzeug entwickelt. Dieses kann anhand eines erfassten Transkripts bestimmte Zellen gezielt abtöten, wodurch sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Die Ergebnisse sind heute im Fachmagazin Nature erschienen.
06.05.2026

HZI in den Medien

28.05.2026
|
Die heutigen Nachrichten

Critters that dine on flesh and waste also consume the animal’s DNA. That genetic material is helping scientists detect and map elusive species and their pathogens.

27.05.2026
|
Knowable Magazine
26.05.2026
|
DER PRIVATARZT DIGITAL: Specialist articles for medical staff
23.05.2026
|
Kronen Zeitung (Online)
22.05.2026
|
SR Saarländischer Rundfunk

Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte

21.05.2026
|
Medical Tribune
20.05.2026
|
DocCheck News

Jetzt anmelden für den HZI-Newsletter