Im Zentrum des Programms stehen die neuen Nachwuchsgruppenleiter:innen, die nächste Generation von Spitzenforscher:innen am HZI. Bis zum August 2026 konnten bereits sieben Wissenschaftler:innen aus Deutschland und dem Ausland für eine solche Position in Braunschweig rekrutiert werden.
Bei der Zwischenevaluation stellten die Projektleitung sowie die bisher eingestellten Nachwuchsgruppenleiter:innen einem Expert:innengremium ihre Forschung vor, zeigten den Projektfortschritt sowie die Pläne für die weitere Ausrichtung. Die Gutachtenden lobten die bisherigen Fortschritte und die Auswahl der Forschenden.
Zukünftig sollen im Projekt die Zusammenarbeit mit klinischen Forschenden stärker berücksichtigt werden. Hierbei werden gezielt Mediziner:innen eingebunden, die in Krankenhäusern oder anderen medizinischen Einrichtungen arbeiten und zeitgleich weiter forschen wollen. So sollen Probleme aus dem Klinikalltag direkt Eingang in die Forschung finden. Der Transfer von neuen Erkenntnissen in die Anwendung soll stärker fokussiert und die Infrastruktur nach den Bedürfnissen der Forschenden ausgerichtet werden.
Zudem läuft aktuell der Einstellungsprozess für weitere vier Forschungsgruppenleitungen, die ihre wissenschaftlichen Fragestellungen unter anderem mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) ergründen werden. Zwei dieser angedachten Nachwuchsgruppenleiter:innen werden am Braunschweiger Zentrum für Systembiologie (BRICS) forschen, dem interdisziplinär und international ausgerichteten Forschungszentrum für Systembiologie und Teil des Forschungsschwerpunkts „Engineering for Health“ der Technischen Universität Braunschweig.
Mit der erfolgreichen Betrachtung werden nun weitere 38 Mio. Euro für HUMAN freigegeben. Für die weitere Laufzeit bis in das Jahr 2036 stehen dem Projekt damit insgesamt rund 70 Mio. Euro zur Verfügung, es ist damit die größte Einzelförderung bei zukunft.niedersachsen.