Portrait Luka Cicin-Sain
Prof. Luka Cicin-Sain
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Luka Cicin-Sain in die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste gewählt

Forschung des HZI-Virologen an Herpesviren und innovativen Impfstoffen wird international gewürdigt

Die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste (Hrvatska akademija znanosti i umjetnosti (HAZU)) hat die Wahl von 32 neuen Mitgliedern in das Netzwerk bekanntgegeben. Zu den neu gewählten korrespondierenden Mitgliedern gehört Prof. Luka Čičin-Šain, Leiter der Abteilung „Virale Immunologie“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI). Čičin-Šain erforscht wie unser Immunsystem auf weitverbreitete Viren reagiert und entwickelt neue Impfstofftechnologien gegen virale Erkrankungen.

Čičin-Šain studierte Medizin und Biomedizin in Rijeka, Kroatien, und wurde dort 2006 promoviert. Anschließend forschte er als Postdoc und Assistenzprofessor in den USA. Seit 2009 ist Čičin-Šain Forschungsgruppenleiter am HZI und leitet seit dem Jahr 2021 die Abteilung „Virale Immunologie“. Mit seinem Team untersucht er Mechanismen, mit denen latente herpesvirale Infektionen und ihre Reaktivierung reguliert werden. Außerdem entwickelt er eine innovative Impfstoffplattform, die eine langanhaltende Immunantwort erzeugt und zukünftig Auffrischungsimpfungen überflüssig machen soll. Čičin-Šain ist zudem Leiter des Bereichs „Internationale Beziehungen“ am HZI. „Es ist für mich eine große Ehre, in die kroatische Wissenschaftsakademie gewählt worden zu sein“, sagt Čičin-Šain. „Ich freue mich, die internationale Zusammenarbeit weiter zu vertiefen.“

Die Kroatische Akademie der Wissenschaften und Künste wurde 1861 gegründet. Sie zählt 141 ordentliche Mitglieder sowie 107 korrespondierende Mitglieder, die nicht in Kroatien leben oder tätig sind, und 81 assoziierte Mitglieder. Die offizielle Aufnahme in die Akademie wird am 18. Juni 2026 bei einem Festakt in Zagreb, Kroatien, stattfinden. 

Weitere Informationen:

Webseite der Kroatischen Akademie der Wissenschaften und Künste

Charlotte Schwenner

Pressekontakt

Dr. Charlotte Schwenner
Wissenschaftsredakteurin