Das 2025 gegründete und von der Europäischen Kommission kofinanzierte Konsortium soll in den kommenden zehn Jahren insgesamt rund 250 Millionen Euro an Förderung für Forschungs- und Innovationsprojekte im Bereich antimikrobieller Resistenzen bereitstellen. Darüber hinaus wird sich die EUP OHAMR dem Aufbau von Kapazitäten, der besseren Verwertung von Forschungsdaten sowie der Translation von Ergebnissen aus der Grundlagenforschung in mögliche Anwendungen widmen. Langfristig zielt die Initiative darauf ab, zur Entwicklung neuer Lösungen für die Behandlung und Prävention resistenter Infektionen beizutragen, sowie bestehende Wissenslücken rund um das Thema AMR zu schließen. Damit knüpft die EUP OHAMR inhaltlich unmittelbar an die Aktivitäten der Joint Programming Initiative on Antimicrobial Resistance (JPIAMR) an, die im Mai 2025 ausgelaufen ist.
Als Mitglied des wissenschaftlichen Beirates wird Müller die EUP OHAMR zu wissenschaftlichen und strategischen Fragen rund um das Thema „One Health“ beraten. Zusätzlich geben die Mitglieder des Beirates Feedback aus der Wissenschaft und stehen für Workshops sowie Networking-Aktivitäten zur Verfügung. Alle Mitglieder werden zunächst für einen Zeitraum von drei Jahren berufen, eine einmalige Verlängerung ist möglich.