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Diagnostiktechnologie LEOPARD
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Bin ich mit SARS-CoV-2 infiziert? Handelt es sich um das Ursprungsvirus oder eine gefährlichere Mutante? Diese und mehr Fragen mit einem einzigen effizienten Testverfahren beantworten zu können, kann für den weiteren Krankheitsverlauf und die Therapie entscheidend sein. Würzburger Forscher:innen des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), einem Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Kooperation mit der Julius-Maximilians-Universität (JMU), haben in einer heute im Magazin Science erschienenen Studie ihre neuen CRISPR-Erkenntnisse und die darauf basierende Diagnostiktechnologie LEOPARD vorgestellt.
27.04.2021
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Mycobacterium tuberculosis.
Interview
Jennifer Herrmann, Wissenschaftlerin in der Abteilung Mikrobielle Naturstoffe am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), spricht im Rahmen des Welttuberkulosetages über die Epidemiologie der Krankheit und ihre aktuelle Forschung an neuen Wirkstoffen gegen den Tuberkulose-Erreger.
23.04.2021
Illustration
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Nach dem Kontakt mit einem Virus durch eine Infektion oder Impfung aktiviert der Körper eine Reihe von Zellen und Mechanismen, die für eine gezielte Abwehr des Erregers sorgen können. Für die weltweite Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie ist die Frage, wie lange dieser Schutz anhält, ein wichtiger Faktor. Prof. Carlos Guzmán, Impfstoffforscher am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, fasst zusammen, was über die Langzeitimmunität gegen SARS-CoV-2 bekannt ist und welchen Unterschied es macht, ob die Immunität durch eine Impfung oder eine Infektion erworben wurde.
08.04.2021
menschlichen Lungengewebsschnitten
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Das internationale Konsortium iCAIR® hat im Mai 2020 ein Forschungsprojekt zur Entwicklung von Medikamenten gegen SARS-CoV-2 gestartet. Eng in das Projekt eingebunden ist auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das seit vergangenem Jahr das Kernteam des Konsortiums verstärkt. Unter der Leitung von Prof. Ulrich Kalinke erweitern die HZI-Forschenden das hervorragende Kompetenzrepertoire von iCAIR®: Sie können auf Erfolge in der antiviralen Forschung, vor allem zu humanpathogenen RNA-Viren, zurückblicken, verfügen über Substanzbibliotheken sowie über Testmodelle und primäre Virusisolate. Als temporärer Projektpartner ist außerdem ein Team vom Fraunhofer ITMP unter der Leitung von Prof. Carsten Claussen und Dr. Ole Pless mit an Bord. Das iCAIR®-Team kann bereits vielversprechende Ergebnisse vorweisen, die beim virtuell veranstalteten Workshop »Models of Lung Disease« des Fraunhofer ITEM im Januar von iCAIR-Koordinator Prof. Armin Braun und anderen vorgestellt wurden.
08.04.2021
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Mycobacterium tuberculosis
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Jährlich infizieren sich etwa 10 Millionen Menschen mit Tuberkulose und 1,4 Millionen sterben daran. Damit ist Tuberkulose nicht nur eine der am weitesten verbreiteten, sondern auch die tödlichste Infektionskrankheit. Ähnlich wie Malaria oder HIV ist die Prävalenz von Tuberkulose stark von gesellschaftlichen Faktoren abhängig; sie gilt als klassische Armutskrankheit. Neben mangelnder medizinischer Versorgung stehen der Eindämmung von Tuberkulose weitere Probleme wie Antibiotikaresistenzen und unerwünschte Wechselwirkungen zwischen unterschiedlichen Medikamenten entgegen.
24.03.2021
Illustration
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Das Bakterium Pseudomonas aeruginosa ist einer der häufigsten Verursacher von Lungenentzündungen und stellt Krankenhäuser weltweit vor eine große Herausforderung. Die Behandlung von Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa gestaltet sich meist schwierig, da das Bakterium sogenannte Biofilme bildet, in denen es vor Medikamenten geschützt ist. Dr. Martin Empting und sein Team haben in Zusammenarbeit mit mehreren Gruppen am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) nun eine innovative Methode entwickelt, um die Ausbildung dieser Biofilme zu stören und somit die Behandlung von Infektionen mit Pseudomonas aeruginosa zu erleichtern. Ihre Ergebnisse haben die Forscher:innen in der Fachzeitschrift Advanced Science veröffentlicht.
19.03.2021

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