Newsroom

Impfstoff
News
Eine aktuelle Studie unter der Leitung des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin (Centre for Individualised Infection Medicine, CiiM) und des Radboud University Medical Center, die in der Fachzeitschrift Genome Biology veröffentlicht wurde, zeigt, dass die BCG-Impfung nicht nur Tuberkulose abwehrt, sondern auch bleibende chemische Spuren auf den Immunzellen hinterlässt, die die Reaktion auf verschiedene Krankheitserreger verstärken. Die Forscher:innen decken auch hormonelle und geschlechtsspezifische Effekte auf, die bei der Entwicklung von individualisierten Impfstoffen der nächsten Generation eine Rolle spielen könnten.
10.07.2025
Dr. Andreas Pavlou, Erstautor der Studie, im Labor
News
Infektionen im Gehirn können schwerwiegende Folgen haben und oft tödlich verlaufen. Die Immunabwehr arbeitet hier ein anders als im restlichen Körper. Ein Team von Forschenden am TWINCORE – Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung in Hannover – hat nun gemeinsam mit Kooperationspartnern herausgefunden, welche Signalkette bei der Abwehr von Viren eine zentrale Rolle für die Kommunikation zwischen Immunzellen spielt. Die Ergebnisse wurden jetzt im Journal of Neuroinflammation veröffentlicht. Das TWINCORE ist eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
09.07.2025
Empfangsschild des Arabuko-Sokoke-Nationalparks
Thema
Naturstoffe sind eine wichtige Quelle für medizinisch genutzte Wirkstoffe. Besonders die chemische Vielfalt von Pilzen ist bisher jedoch noch nicht hinreichend erforscht. Das EU-Projekt Mycobiomics, koordiniert von Marc Stadler, Leiter der Abteilung „Mikrobielle Wirkstoffe“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), untersucht die biologische Vielfalt von Pilzen in Europa, Asien und Afrika, um pharmazeutisch nutzbare Stoffwechselprodukte zu identifizieren. Im Mai und Juni 2025 trafen sich Projektbeteiligte in Kenia und Südafrika für eine Expedition und ein anschließendes Symposium.
09.07.2025
Das HIOH-Team der Arbeitsgruppe One Health Surveillance wurde ausgezeichnet.
News
Exzellente Bedingungen für Forschung, eine inspirierende Atmosphäre und ein faires Miteinander: Für all das wurde die -Forschungsgruppe „One Health Surveillance“ (OHS) am Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) nun von der Jungen Akademie mit dem Preis „Beste Forschungsumgebung 2024“ ausgezeichnet. Unter der Leitung von Dr. Fee Zimmermann baut die OHS-Gruppe Gesundheits- und Umweltobservatorien auf, sogenannte „One Health Exploratories“, die langfristig und systematisch Daten zur Gesundheit von Menschen, Tieren und der Umwelt sammeln und zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Das HIOH ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig in Kooperation mit der Universität Greifswald, der Universitätsmedizin Greifswald und dem Friedrich-Loeffler-Institut.
09.07.2025
Elektronenmikroskopische Aufnahme von kugelförmigen Bakterien, die in Ketten angeordnet sind.
News
Grippeviren können im Alveolarepithel, der Zellschicht, die die Lungenbläschen (Alveolen) auskleidet, epigenetische Veränderungen auslösen – also dauerhafte Veränderungen der Genaktivität ohne Veränderung der DNA selbst. Diese Veränderungen beeinflussen nachhaltig nachfolgende Immunreaktionen und führen dazu, dass der Körper bei einer späteren Infektion mit Pneumokokken nicht mehr angemessen auf die bakteriellen Erreger reagieren kann. Ein Forschungsteam am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und an der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) hat in der Fachzeitschrift Cell Communication and Signaling neue Erkenntnisse zu den Langzeitfolgen einer Influenza-A-Infektion in einem Mausmodell veröffentlicht.
04.07.2025
PAEV-Team bei der historischen Probenentnahme. Vorbereitung auf die Probensammlung
Thema
Vom 4. bis 6. Juni 2025 veranstaltete die Abteilung „Evolution von Krankheitserregern“ (PAEV) unter der Leitung von Prof. Sébastien Calvignac-Spencer des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) ein kombiniertes Retreat mit integrierter Probenahme-Mission am Institut für Pathologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien – einem zentralen Kooperationspartner für die Erforschung historischer pathologischer Präparate in der Veterinärmedizin. Das HIOH ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). Ziel des Aufenthalts war die Entnahme von rund 60 historischen Gewebeproben für molekulargenetische Analysen im Kontext der Tierseuchenforschung. Gleichzeitig bot das Treffen Raum für interne Gespräche zur Laboroptimierung, Projektentwicklung und Teambildung.
03.07.2025

HZI in den Medien

... Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

 

02.09.2025 12:36

 

DLR Projektträger

 

02.10.2025 07:49 ...

17.04.2026
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Informations Dienst Wissenschaft

Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben eine umfassende Protein-Karte von

17.04.2026
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IT Boltwise

In January 2023, researchers at the Helmholtz Institute for One Health in Germany noticed that an infant monkey known as a sooty mangabey

15.04.2026
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New Atlas

at the Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research (HIRI), a site of the Braunschweig Helmholtz Center for Infection Research (HZI)

14.04.2026
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Phys.org

... der Infektion und Nozizeption“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Nozizeption ist der Fachbegriff ...

14.04.2026
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Verband Deutscher Biologen e.V.

... recht nicht bei Fabian Leendertz, der in Greifswald das „Helmholtz-Institut für One Health“ leitet. Im ...

14.04.2026
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FAZ.NET

... sich auch das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland ( HIPS ), das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ( HZI ) ...

09.04.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... ÖAW in Wien und nun Gruppenleiter am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig, forscht an ...

08.04.2026
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DerStandard.de

... group within the Microstar Program at the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and a ...

31.03.2026
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Informations Dienst Wissenschaft

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