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Interview
Antibiotikaresistenz ist ein weiterhin unterschätztes Problem. Resistente Bakterien finden sich keineswegs nur in Krankenhäusern, sie kommen auch in der natürlichen Umwelt vor. Prof. Katharina Schaufler und ihr Team vom Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald – einem Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) – haben an verschiedenen Stellen im Greifswalder Bodden antibiotikaresistente Bakterien im Oberflächenwasser nachgewiesen. Die Probennahme erfolgte unter anderem auch in einem Badebereich, und in einigen Fällen wiesen die detektierten Bakterien sogar Multiresistenzen auf. Die Messwerte sprechen nicht für eine akute Gefährdung von Anwohner:innen und Tourist:innen. Trotzdem, so Schaufler, sollte man die Lage ernst nehmen und nicht erst bei einer Zuspitzung handeln.
17.09.2025
Josef Penninger spricht auf Podium
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Am 16. September 2025 kamen 42 Teilnehmende, darunter 16 Bundestagsabgeordnete, aus Wissenschaft und Politik im Jakob-Kaiser-Haus des Deutschen Bundestags zusammen. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler von Helmholtz stellten aktuelle Forschung und Innovationen zu Umwelt, Energie und Gesundheit vor. Im Mittelpunkt standen Lösungen für die gesellschaftlichen Herausforderungen der Klimaresilienz. Besonderes Augenmerk lag auf wissenschaftlich fundierten, multidisziplinären Ansätzen, die konkrete Handlungsoptionen entwickeln – für naturbasierte Klimaanpassungsstrategien, den Erhalt von Ökosystemen, klimaneutrale Energietechnologien sowie Frühwarnsysteme im Gesundheitsbereich.
16.09.2025
Laborproben in einem Messgerät
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Itaconat ist ein kleines Molekül, das unser Körper produziert, um Bakterien zu bekämpfen und die Immunreaktion zu steuern. Welche Rolle Itaconat bei der Regulierung des Stoffwechsels spielt und wie genau es sich im Körper bewegt, haben Forscher:innen aus Braunschweig und San Diego untersucht – unter Leitung von Prof. Thekla Cordes, Expertin für Zellstoffwechsel an der TU Braunschweig, dem Braunschweig Integrated Centre of Systems Biology (BRICS) und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), gemeinsam mit Prof. Christian Metallo vom Salk Institute for Biological Studies (USA) sowie Kolleg:innen der University of California, San Diego (USA). Die Ergebnisse, die nun im Fachmagazin Nature Metabolism erschienen sind, eröffnen neue Ansätze für die Behandlung von Entzündungskrankheiten.
16.09.2025
Gruppenfoto von acht Personen hinter einem Grundstein
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Mit einem feierlichen Festakt hat das Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) in Greifswald am 11. September 2025 gemeinsam mit zahlreichen Gästen aus Wissenschaft, Politik und Partnerinstitutionen den Grundstein für sein neues Forschungsgebäude gelegt. Der Neubau bringt künftig alle Mitarbeitenden unter einem Dach zusammen. Das HIOH wurde 2021 als neuer Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in der Hansestadt gegründet – in Kooperation mit der Universität Greifswald, der Universitätsmedizin Greifswald und dem Friedrich-Loeffler-Institut (FLI). Das Bauvorhaben wird vom Bund und zum größeren Teil vom Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert.
11.09.2025
Illustration eines Bakteriums mit zahlreichen Bakteriophagen auf der Oberfläche
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Bakteriophagen, kurz Phagen, sind Viren, die Bakterien befallen. Im Kampf gegen antibiotikaresistente Krankheitserreger könnte ein therapeutischer Einsatz von Phagen äußerst nützlich sein. Doch sind die molekularen Interaktionen zwischen Phagen und Wirtsbakterien bislang nicht hinreichend verstanden. Der Arbeitsgruppe von Jörg Vogel am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und dem Institut für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) in Würzburg ist es nun mithilfe eines molekularen Werkzeugs (Antisense-Oligomeren, kurz: ASOs) gelungen, in die Vermehrung von Phagen gezielt einzugreifen. Die innovative RNA-Technologie eröffnet gänzlich neue Einblicke in die molekulare Welt der Phagen, die die Entwicklung einer künftigen therapeutischen Anwendung weiter vorantreiben, so die Forschenden. Die Studie ist im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
10.09.2025
Drei Frauen bei der Probenvorbereitung im Labor
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Die Viruserkrankung Mpox (früher Affenpocken) stellt in verschiedenen afrikanischen Ländern eine wachsende Gesundheitsgefahr dar – etwa in der Demokratischen Republik Kongo, wo es landesweit häufig zu zoonotischen Übertragungen kommt. Diese führen mitunter zu größeren Ausbrüchen bestimmter Mpox-Stämme, deren weitere Verbreitung durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung begünstigt wird. Vom August 2024 bis September 2025 erklärte die Weltgesundheitsorganisation daher Mpox zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite und betonte die dringende Notwendigkeit, die Ausbreitung der Krankheit in der Region zu verstehen. Die Ursachen für die jüngsten Mpox-Ausbrüche in der Zentralafrikanischen Republik, wo die Krankheit endemisch ist, waren bislang unklar.
10.09.2025

HZI in den Medien

28.05.2026
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Die heutigen Nachrichten

Critters that dine on flesh and waste also consume the animal’s DNA. That genetic material is helping scientists detect and map elusive species and their pathogens.

27.05.2026
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26.05.2026
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DER PRIVATARZT DIGITAL: Specialist articles for medical staff
23.05.2026
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Kronen Zeitung (Online)
22.05.2026
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SR Saarländischer Rundfunk

Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte

21.05.2026
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Medical Tribune

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