Der dritte Stopp seiner Tour durch alle Helmholtz-Zentren führte Martin Keller an den Braunschweiger Campus des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung. In Labortouren lernte er zwei Forschungsplattformen des HZI kennen: die Organoidplattform und die biotechnologischen Fermenter. In der Organoidplattform zeigte das Team, wie Organ-ähnliche Strukturen aus Stammzellen hergestellt werden, um Infektionsprozesse in einem realistischen biologischen Kontext zu untersuchen – ein entscheidender Schritt hin zu präziseren und effizienteren Forschungsmethoden. Im Biotechnikum besichtigte Keller die Fermenter-Infrastruktur zur biotechnologischen Verfahrensentwicklung zur Herstellung von antiinfektiven Wirkstoffkandidaten.
Die Gesprächsrunden mit Doktorand:innen, Postdocs und Nachwuchsgruppenleiter:innen boten eine offene Plattform, auf der junge Wissenschaftler:innen ihre Anliegen zur Karriereentwicklung, Forschungsfreiheit und Arbeitsbedingungen einbringen konnten. Zum Abschluss fand ein offenes Gesprächsangebot für alle Mitarbeiter:innen statt - eine Initiative, die von vielen positiv aufgenommen wurde. Hier konnten sich die Beschäftigten aller Standorte des HZI mit individuellen Fragen und Anregungen direkt an den Helmholtz-Präsidenten wenden.