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Fluoreszenzmikroskopische Aufnahme von menschlichen Zellen.
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Weltweit forschen Wissenschaftler daran, Tierversuche durch alternative Methoden zu ersetzen. Pharmazeuten tun dies nicht nur aus Gründen des Tierschutzes, sondern auch, um besser und schneller vorhersagen zu können, wie ein neues Medikament im Patienten wirkt. Vielversprechende Zell- und Gewebemodelle biologischer Barrieren des menschlichen Körpers wie Darm, Lunge oder Haut stehen im Zentrum der Konferenz „BioBarriers“, die vom 27. bis 29. August 2018 auf dem Campus der Universität des Saarlandes stattfindet (Gebäude E2 5, Hörsaal der Mathematik). Zudem geht es um neuartige Technologien für den verbesserten Transport von Wirkstoffen über diese Barrieren. Mehr als 200 Wissenschaftler aus 25 Ländern werden erwartet. Veranstalter sind die Universität des Saarlandes und das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI).
02.08.2018
Hepatitis-C-Virus-Infektion
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Hepatitis ist eine Entzündung der Leber, die meist durch Viren ausgelöst wird. Die fünf Haupttypen von Hepatitis-Viren sind Hepatitis A, B, C, D und E, von denen mittlerweile viele verschiedene Genotypen und Subtypen bekannt sind. Die Leberentzündung kann unter anderem durch verunreinigtes Wasser oder Essen, infiziertes Blut und beim Sex übertragen werden. Eine Hepatitis-Infektion wird oft erst spät erkannt und kann lebensgefährlich werden. Die Zahl der weltweit infizierten Menschen übersteigt 300 Millionen. Mehr als 1,4 Millionen Menschen starben allein 2013 an den Folgen einer viralen Hepatitis, wie eine globale Erhebung ermittelt hat. Da gerade die Hepatitis-Viren, die häufig chronische Erkrankungen zur Folge haben, zu Beginn der Infektion oft keine Symptome verursachen, sind rund 90 Prozent aller Hepatitis-Infektionen nicht einmal diagnostiziert. Darauf bezieht sich auch das Motto des diesjährigen Welt-Hepatitis-Tags: „Find the missing millions“.
25.07.2018
Arme und Hände die auf einer Tastatur liegen
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Nach wie vor sind über 70 Millionen Menschen chronisch mit dem auf die menschliche Leber spezialisierten Hepatitis C-Virus infiziert. Mit antiviralen Medikamenten kann die Infektion inzwischen gut behandelt werden. Allerdings schützt die Therapie weder vor einer neuen Infektion noch kann sie bei Patienten mit fortgeschrittener Erkrankung die teils dramatischen Schäden reparieren, die das Virus in der Leber hinterlassen hat. Um besser zu verstehen, wie der Erreger in Leberzellen eindringt und diese langfristig schädigen kann, untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am TWINCORE die molekularen Mechanismen der Infektion. Das Team um Dr. Gisa Gerold, Leiterin der Arbeitsgruppe Virale Proteomik am Institut für Experimentelle Virologie, hat mit einer ungewöhnlichen Analysemethode nun neue Eiweißstoffe in der Membran unserer Leberzellen identifiziert, die dem Hepatits C-Virus Einlass in unsere Leberzellen ermöglichen. Diese Ergebnisse veröffentlichte sie kürzlich im Journal PLOS Pathogens.
23.07.2018
Niedersachsens Minister Björn Thümler besuchte das HZI auf seiner Sommerreise.
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Der niedersächsische Minister Björn Thümler besuchte heute, 10. Juli 2018, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) im Rahmen seiner Sommerreise. Er informierte sich über das Zentrum und die Forschungsschwerpunkte sowie die Herausforderungen der Infektionsmedizin und innovative Forschungsansätze. Wissenschaftler des HZI präsentierten aktuelle Projekte und Ergebnisse aus der Wirkstoffforschung und Antibiotikaentwicklung gegen multiresistente Krankenhauskeime. Der Besuch vermittelte einen Blick hinter die Kulissen der modernen Wirkstoffentwicklungskette, die vom mikrobiellen Naturstoff bis zum Wirkstoffkandidaten für die Klinik führt. Der Minister wurde begleitet von Vertretern aus Politik und Presse.
10.07.2018
3D-Modellierung des Proteinkomplexes PqsBC mit dem Fettsäurebindekanal (blau). Die Ausschnittvergrößerung zeigt, dass der Kanal eine optimale Länge für die Bindung einer Fettsäurekette aus acht Kohlenstoffatomen besitzt.
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Der Krankenhauskeim Pseudomonas aeruginosa kann gerade bei geschwächten Menschen unter anderem schwere Wundinfektionen sowie Infektionen der Lunge und der Harnwege auslösen. Pseudomonas schafft es dabei immer wieder, Angriffe des Immunsystems und Antibiotika-Therapien zu überdauern. Ein Schlüssel zum Erfolg dieses hartnäckigen Erregers ist sein komplexes Kommunikationssystem: Über verschiedenste Signalstoffe stimmen sich die Bakterien untereinander ab und steuern so auch Infektionsprozesse. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) in Saarbrücken haben nun herausgefunden, wie die Bakterien die große Vielfalt an Signalmolekülen herstellen: Indem ein einziger Proteinkomplex seine Form verändert, kann er Moleküle unterschiedlicher Größe zu Signalstoffen verarbeiten. Wenn es gelingt, einen Hemmstoff für diesen Komplex zu entwickeln, könnte dessen Bewegung eingefroren und die Kommunikation der Bakterien unterbrochen werden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal ChemBioChem.
05.07.2018
Die Weibchen der Asiatischen Tigermücke gehören zu den Überträgern des Chikungunyafiebers.
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Unser Klima verändert sich und damit auch die Verbreitungsgebiete von Infektionskrankheiten. Erkrankungen, die noch bis vor wenigen Jahren als reine Tropenkrankheiten galten, dringen inzwischen bis nach Europa vor. Einer dieser tropischen Erreger ist das Chikungunya Virus, das bislang vor allem in Afrika, Indien und der Karibik verbreitet war. Da Infektionen mit diesem Virus zunehmend auch eine Rolle in den Kliniken spielen, haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des TWINCORE untersucht, wie sich das Virus inaktivieren lässt – um eine Verbreitung im Klinikalltag zu vermeiden. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie kürzlich im Fachmagazin Journal of Infectious Diseases.
02.07.2018

HZI in den Medien

... beschäftigt sich daneben unter dem Dach des Helmholtz Institutes für Pharmazeu­tische Forschung Saarland (HIPS) ...

18.03.2026
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Biermann Medizin

... Ausbau von Produktions- und Vermarktungskapazitäten.

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI begrüßt den Erhalt der GMP- ...

18.03.2026
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Bionity.COM

... der Universität zu Lübeck, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Medizinischen Hochschule Hannover ...

17.03.2026
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Biermann Medizin

Vorsorge Das Coronavirus hält die Welt nicht mehr in Atem. Doch was, wenn ein ­anderer gefährlicher Erreger auftaucht? So wappnet sich unser Gesundheitssystem

16.03.2026
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Apotheken Umschau

... stumpfen ab“, erklärt Marc Brönstrup vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig. Neue Antibiotika sind dringend ...

14.03.2026
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ARD Mediathek

... der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig neue Wirkstoffe ...

13.03.2026
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MTA Dialog

... späten 1990ern hob sie der am Saarbrücker Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) tätige ...

08.03.2026
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Saarbrücker Zeitung

European institutions, including Germany’s Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research, Helmholtz Center for Infection Research,

06.03.2026
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Clinical Lab Products

Die Zellen kontrollieren die Reaktion des Immunsystems und verhindern Schäden durch Selbstangriffe. Forschende arbeiten daran, sie zur Therapie einzusetzen.

05.03.2026
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NDR Norddeutscher Rundfunk

Nachwuchsgruppe „Nanoinfektionsbiologie“ am HZI. Diese Lücke soll das Projekt ONEMUC (Respiratorischer Mukus als One Health-Schnittstelle) ...

03.03.2026
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DeutschesGesundheitsPortal

Hochschule Hannover (MHH) und des Helmholz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) erforschen im Rahmen des Projektes StopPSC ( ...

03.03.2026
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Biermann Medizin

Mdisk, stock.adobe.com

 

Braunschweig – Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung ( HZI ) in Braunschweig erhält für sein ...

03.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

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