Newsroom

Elektronenmikroskopische Aufnahme von Staphylococcus aureus
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Laut Weltgesundheitsorganisation WHO sind Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen eine der größten Gefahren für die globale Gesundheit. Um das Problem zu lösen, sollen neben der Entwicklung neuer Wirkstoffe auch bereits existente Antibiotika neue Anwendungen bekommen. Das Antibiotikum Mupirocin kann bisher nur lokal zur Behandlung von Hautinfektionen eingesetzt werden. Der Einschluss des Wirkstoffs in Nanopartikel soll das Anwendungsspektrum erweitern. Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig haben gemeinsam mit Kollegen der Hebräischen Universität von Jerusalem, Israel, gezeigt, dass die Nanotechnologie eine systemische Anwendung von Mupirocin ermöglicht. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift Journal of Controlled Release veröffentlicht.
03.01.2020
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von intakten MRSA
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Das Bakterium Staphylococcus aureus kann in der normalen bakteriellen Gemeinschaft des Körpers vorkommen, aber auch schwere Infektionen auslösen. Die Bakterien haben oftmals Resistenzen gegen das Standardantibiotikum Methicillin (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus, MRSA) erworben oder weisen sogar Multiresistenzen gegen mehrere Antibiotika auf. Insbesondere in Krankenhäusern ist MRSA häufig ursächlich für schwere und hartnäckige Infektionen. Daher werden dringend neue Wirkstoffe benötigt, die MRSA-Infektionen kontrollieren können. Um den langwierigen und teuren Entwicklungsprozess abzukürzen, haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und der Technischen Universität München (TUM) einen innovativen Ansatz zur Antibiotikaentwicklung genutzt. Die Forscher haben ausgehend von einem zugelassenen Krebsmedikament, das auch moderat gegen MRSA wirkt, mittels chemischer Synthese die antimikrobiellen Eigenschaften erheblich verbessert. Das resultierende Molekül PK150 beseitigt effektiv hartnäckige MRSA-Infektionen, ohne dass Resistenzen auftreten. Die Ergebnisse erscheinen in der Fachzeitschrift Nature Chemistry.
16.12.2019
Schematische Darstellung eines Ribosoms
News
Im genetischen Bauplan für Proteine ist die Information für jede Aminosäure in Codons verschlüsselt. Diese bestehen aus drei aufeinanderfolgenden Bausteinen der Boten-RNA, die man Basentripletts nennt. Jedes dieser Tripletts kodiert genau eine Aminosäure. Bei der Proteinsynthese binden Adaptermoleküle - sogenannte tRNAs - spezifisch an die Codons und bringen die richtige Aminosäure in das aktive Zentrum des Ribosoms, wo sie an die wachsende Peptidkette gebunden wird. Obwohl dieser Prozess als sehr genau gilt, können Ribosomen bei bestimmten Boten-RNAs so programmiert werden, dass sie um eine Base verrutschen und so die Bedeutung aller folgenden Codons ändern. Dieser Mechanismus wird in der Fachsprache als programmierte, ribosomale Rasterverschiebung (programmed ribosomal frameshifting, PRF) bezeichnet. Juniorprofessorin Neva Caliskan vom Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg, einer gemeinsamen Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in Braunschweig (HZI) und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, hat zusammen mit Forschern des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie (MPI-BPC) ein thermodynamisches Modell entwickelt, um die Effizienz von PRF zu berechnen. Mit dem Modell können die Forscher vorhersagen, wo PRF mit hoher Wahrscheinlichkeit auftritt und folglich alternative Proteine entstehen. Die Studie erschien in der Fachzeitschrift Nature Communications.
12.12.2019
Elektronenmikroskopische Aufnahme des Bakteriums Prosthecomicrobium hirschii in blau, grün und rot
Thema
Die Elektronenmikroskopie (EM) ist kein eintöniger Fließbandjob, denn jeder Auftrag bringt neue Herausforderungen. Vergrößert untersucht werden so unterschiedliche Dinge wie Immunzellen, Algen oder Phagen. Immer anders, immer interessant. Trotzdem wird Biologische EM nur noch von vier Spezialisten in Deutschland betrieben. Einer dieser hochqualifizierten Experten ist Manfred Rohde am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).
09.12.2019
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Mycobacterium tuberculosis
News
Neue Arzneimittel gegen Tuberkulose, Malaria und andere Infektionskrankheiten werden nach wie vor besonders in ärmeren Ländern dringend benötigt. Auch die Ausbreitung antibiotikaresistenter Keime führt zu einem kritischen Mangel an wirksamen Medikamenten zur Behandlung und Eindämmung von Infektionskrankheiten. Obwohl es sich hierbei um ein globales Problem handelt, sind Entwicklungs- und Schwellenländer besonders schwer betroffen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, suchen Forscher des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und seines Saarbrücker Standortes Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) zusammen mit Evotec, einem führenden Wirkstoffforschungs- und Entwicklungsunternehmen, nun gezielt nach neuen effektiven Wirkstoffen zur Behandlung von Tuberkulose (TB) und Malaria. Die Bill & Melinda Gates Foundation fördert das Kooperationsprojekt über drei Jahre mit 2,3 Millionen Euro.
09.12.2019
Gruppenbild
News
Am heutigen Tag unterzeichneten der Wissenschaftliche Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), Prof. Dirk Heinz, der Präsident der Universität des Saarlandes, Prof. Manfred Schmitt, der geschäftsführende Direktor des Saarbrücker HZI-Standortes und Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), Prof. Rolf Müller, sowie die wissenschaftliche Geschäftsführerin des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM), Prof. Aránzazu del Campo, den Kooperationsvertrag zum Start der Allianz Pharmazeutische Forschung Saarland.
29.11.2019

HZI in den Medien

Jörg Vogel, Direktor des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung und Sprecher der Leopoldina-Arbeitsgruppe RNA-basierte ...

04.11.2026
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Tagesschau

... Team der MHH beteiligen sich das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und ...

04.11.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... leitete er eine Forschungsgruppe am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg.

 

Vorbeugen - ...

02.11.2026
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Management & Krankenhaus

"Trump ist eine Bedrohung für die Demokratie und Freiheit. Eine Rückkehr in die USA ist beruflich keine Option mehr", so Biologin Dr. Elsa Anderson. Forschenden droht in den USA in der zweiten Amtszeit von Donald Trump der Verlust ihrer wissenschaftlichen Freiheit, sie suchen des

02.11.2026
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arte

... nach dem Saarland benannt.

 

Seit gut drei Jahren läuft das vom Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung ...

02.11.2026
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Tagesschau

... ist Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und Mitglied der Ständigen Impfkommission ...

30.10.2026
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Focus Online

von Mikroorganismen und Zellkulturen und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung zwei bislang unbekannte Naturstoffe entdeckt. Die

30.10.2026
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Bionity.COM

Researchers at the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and its Saarland University partner site, the Helmholtz Institute for

27.10.2026
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Scienmag Science Magazine

experimental and modeling study led by scientists at the Helmholtz Centre for Infection Research in Braunschweig. The researchers found that

26.10.2026
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Bioengineer.org

... am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und dessen Saarbrücker Standort, dem Helmholtz-Institut für Pharmazeutische ...

26.10.2026
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Verband Deutscher Biologen e.V.

Dr. Milan Gerovac, Nachwuchsgruppenleiter am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, erhält den begehrten ...

24.10.2026
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Homburg

heads the Research Group “Molecular Cell Biology” at the Helmholtz Center for Infection Research (HZI), has shed new light on the central

23.10.2026
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Health Medicine Network

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