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grafisches Bild Mikrobiom
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In der richtigen Zusammensetzung leben die mehr als 1000 Bakterienarten des Darmmikrobioms in friedlicher Koexistenz mit ihrem menschlichen Wirt, helfen bei der Verdauung und unterstützen sogar das Immunsystem. Anders bei Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa: Studien belegen, dass dabei die Artenvielfalt der Darmmikrobiota reduziert ist. Die Folgen sind eine Überreaktion des Immunsystems gegen die Bakterien im Darm und eine entzündliche Darmerkrankung. Forscher des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben nun in Mäusen gezeigt, dass über eine gezielte Blockade von Molekülen, den Caspasen, Entzündungsreaktionen im Darm abgeschwächt werden können. Die Forscher regen an, dass zukünftig auch das individuelle Mikrobiom der Patienten für die Therapieempfehlung berücksichtigt wird. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in zwei Artikeln im Fachjournal Cell Reports.
25.10.2017
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme von Mycobacterium tuberculosis
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Der Forschungsverbund ANTI-TB erhält in den nächsten drei Jahren Fördergelder des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) in Höhe von 2,8 Millionen Euro. Ziel des Projektes ist es, die Therapiesituation bei resistenten Tuberkuloseerregern mit Hilfe von Nanotransportern zu verbessern. Zu den Projektpartnern zählen das Forschungszentrum Borstel, Leibniz-Institut für Medizin und Biowissenschaften (FZB), das Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), das Fraunhofer Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin Hannover (ITEM), das Helmholtz Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU-HW) und das biopharmazeutische Unternehmen Rodos Biotarget GmbH (RBT). Das Forschungszentrum Borstel ist Koordinator dieses innovativen Forschungsverbundes. Die Rodos Biotarget übernimmt die Kommerzialisierung der Forschungs- und Entwicklungsergebnisse.
25.10.2017
Salmonellen
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Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist bekannt, dass sich eben diese Bakterien gezielt in Tumoren ansiedeln. Forscher versuchen nun, diese Eigenschaft für die Krebstherapie auszunutzen. Das Dilemma: Salmonelleninfektionen sind lebensbedrohlich. Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig ist nun ein erfolgreicher Schritt in Richtung der klinischen Anwendung gelungen. Sie haben einen Salmonellenstamm entwickelt, der nur eine harmlose Infektion auslöst und gleichzeitig das Immunsystem stark genug aktiviert, um Tumore zu bekämpfen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler im Fachjournal OncoImmunology.
23.10.2017
Person wehrt Krankheitserreger ab
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Unser Immunsystem ist ein äußerst fein ausbalancierter Schutzwall, der krankmachende Eindringlinge erkennt und bekämpft. Wie wir erliegt aber auch das Immunsystem manchmal einem Irrtum und greift aus Versehen Bestandteile des eigenen Körpers an. Außerdem stellen gleichzeitige Infektionen mit verschiedenen Erregern unsere Immunabwehr vor eine große Herausforderung. Wie das Gleichgewicht des Immunsystems in solch extremen Situationen erforscht wird, darüber informiert das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig am 28. Oktober 2017 in der Reihe „KrankheitsErregend“, die es bereits zum sechsten Mal ausrichtet.
19.10.2017
Gruppenbild
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Am 6. Oktober 2017 wird der „Science Campus Braunschweig-Süd“ von der Niedersächsischen Ministerin für Wissenschaft und Kultur Gabriele Heinen-Kljajić und dem Braunschweiger Oberbürgermeister Ulrich Markurth feierlich eingeweiht. Der Festakt mit Gästen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik ist ein Highlight im Braunschweiger Jubiläumsjahr „10 Jahre Stadt der Wissenschaft“ und ein wichtiger Meilenstein in der Weiterentwicklung der Forschungsregion Braunschweig. Die künftigen Campuspartner sind das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), das Leibniz-Institut DSMZ-Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen, die Technische Universität Braunschweig, das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM und das Biotechnologische Schülerlabor Braunschweig (BioS). Die neue gemeinsame Dachmarke „Science Campus Braunschweig-Süd“ soll die regionale und bundesweite Sichtbarkeit des modernen Life Science-Campus ausweiten, die Vernetzung der Partner fördern und neue Kooperationspartner und junge Talente anziehen. Außerdem konnte mit Unterstützung der Stadt Braunschweig ein neues Beschilderungskonzept im öffentlichen Raum umgesetzt werden.
06.10.2017
Bakterien
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Mikroben sind für unser Auge unsichtbar und dennoch überall. Sie sind die einflussreichen Kräfte hinter der Regulation von Schlüsselprozessen in unserer Umwelt, zum Beispiel des Kohlenstoffzyklus. Viele der Mikroorganismen sind noch unbekannt oder gar nicht kultivierbar. Aufschlüsse über diese Artenvielfalt geben moderne molekulargenetische Methoden, mit denen heute die Gesamtheit des Erbgutes eines Lebensraumes – das sogenannte Metagenom – untersucht werden kann. Die komplexe Auswertung dieser Datenmengen mit einer Vielzahl von Computerprogrammen stellt Forscher jedoch vor große Probleme. Deshalb haben Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Universität Wien und der Universität Bielefeld die Initiative mit dem Namen „CAMI – Critical Assessment of Metagenome Interpretation“ ins Leben gerufen, die die Werkzeuge der Metagenomanalyse testet und neue Standards und Anwendungsmöglichkeiten definiert. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher jetzt im Fachjournal Nature Methods.
04.10.2017

HZI in den Medien

... group within the Microstar Program at the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI) and a ...

31.03.2026
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Informations Dienst Wissenschaft

... an der Medizinischen Hochschule Hannover und am Helmholtz Institut für Infektionen in Braunschweig die Wirkung ...

28.03.2026
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Hamburger Abendblatt

led by wildlife veterinarian Fabian Leendertz, who heads the Helmholtz Institute for One Health, took hundreds of samples from meat and

27.03.2026
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Science.org

Gesellschaft. Apropos Standort Braunschweig: Auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI, in dessen Räumlichkeiten auf dem ...

27.03.2026
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transkript

Helmholtz Centre for Infection Research

 

After infection with SARS-CoV-2, up to 10 percent of people in Germany go on to develop Long COVID.

26.03.2026
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Mirage.News

... von verschiedenen Hörnchen, wie jüngste Erkenntnisse des Helmholtz Instituts für One Health in Greifswald kürzlich ...

26.03.2026
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Tagesschau

zur Bekämpfung der Tuberkulose und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung erstellt. Zahlreiche weitere Fachgesellschaften und

24.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... fünf Teams durch, darunter PROTON vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Dieses entwickelt einen neuartigen Wirkstoff gegen ...

22.03.2026
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Ad Hoc News

Vor allem durch die Coronapandemie sind Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung in den vergangenen Jahren bundesweit bekannt geworden. Auf welche Themen die Einrichtung für die Zukunft setzt.

20.03.2026
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Deutsches Ärzteblatt

... beschäftigt sich daneben unter dem Dach des Helmholtz Institutes für Pharmazeu­tische Forschung Saarland (HIPS) ...

18.03.2026
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Biermann Medizin

... Ausbau von Produktions- und Vermarktungskapazitäten.

 

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung HZI begrüßt den Erhalt der GMP- ...

18.03.2026
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Bionity.COM

... der Universität zu Lübeck, des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, der Medizinischen Hochschule Hannover ...

17.03.2026
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Biermann Medizin

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