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Eine Person mit lila Handschuhen führt eine chemische Synthese durch
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Tuberkulose (TB) zählt seit Jahrzehnten zu den tödlichsten Infektionskrankheiten weltweit. Besonders problematisch sind resistente Stämme von Mycobacterium tuberculosis, gegen die viele etablierte Medikamente zunehmend an Wirksamkeit verlieren. Ein Forschungsteam des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) und der Universität des Saarlandes hat nun eine neue Familie an Naturstoffen mit ausgezeichneter Aktivität gegen den TB-Erreger entdeckt und erstmals so umfassend untersucht, dass eine gezielte Weiterentwicklung möglich ist. Die Forschenden veröffentlichten ihre Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie International Edition.
21.01.2026
Modell des Influenzavirus
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Zwei Verbundprojekte mit Beteiligung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) werden mit jeweils 100.000 Euro aus dem gemeinsamen Programm „zukunft.niedersachsen“ des Landes Niedersachsen und der VolkswagenStiftung gefördert. Beide Forschungsvorhaben sind Resultate der Kooperation zwischen dem HZI und dem MRC–University of Glasgow Centre for Virus Research (CVR), die im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen der Helmholtz-Gemeinschaft und dem britischen Medical Research Council (MRC) im Jahr 2024 aufgebaut wurde. Im nun geförderten Projekt MARITH werden Organoide aus Gewebe der Rachenmandeln gezüchtet und daran die Entstehung des Immungedächtnisses bei Menschen untersucht, während das Projekt ViReST die Orte der Virusvermehrung bei Atemwegsinfektionen und deren Einfluss auf die Virenübertragung analysiert.
20.01.2026
Forschende im Labor
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Das global agierende Hautpflegeunternehmen Beiersdorf und das Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) sind eine langfristige und exklusive Partnerschaft eingegangen. Ziel der Kooperation ist es, die Rolle des Hautmikrobioms für die Pflege und den Erhalt eines gesunden Hautzustands zu erforschen. Dabei sollen Naturstoffe identifiziert werden, die von Mikroorganismen der Haut produziert werden und das Hautgleichgewicht positiv beeinflussen. Grundlage für das Vorhaben sind umfangreiche Datensätze zu Mikroorganismen, die die menschliche Haut bewohnen.
13.01.2026
Kryo-Elektronenmikroskopaufnahme der Nuklease Cas12a3 mit einer illustrierten Schere
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Die „CRISPR-Genschere“ ist eine bedeutende Grundlage für Technologien zur Genom-Editierung in vielen Bereichen – von Biologie über Medizin bis hin zu Landwirtschaft und Industrie. Dass CRISPR-Cas-Systeme, die ihren Ursprung bilden, noch vielseitiger sind als gedacht, konnte ein Team des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg nachweisen. Gemeinsam mit dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Utah State University (USU) in Logan, USA, haben die Forschenden eine gänzlich neue CRISPR-Abwehrstrategie entdeckt: Im Gegensatz zu bekannten Nukleasen schneidet Cas12a3 spezifisch für die Proteinbildung wichtige Transfer-Ribonukleinsäuren (tRNA, von engl. transfer ribonucleic acid), um infizierte Zellen lahmzulegen. Seine Ergebnisse hat das Team heute im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
07.01.2026
Bild von Chase Beisel
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Die Genschere CRISPR-Cas ist ein bedeutendes Werkzeug zur Genom-Editierung. Ihre Funktionalität ist jedoch dadurch eingeschränkt, dass sie auf spezifische DNA-Sequenzen angewiesen ist, welche ihre Aktivität steuern. Ihre evolutionären Vorläufer dagegen könnten weniger sequenzspezifisch und damit deutlich vielseitiger gewesen sein. Deren vergessene Fähigkeiten wiederzuentdecken und für biotechnologische Anwendungen nutzbar zu machen, ist das Ziel des Forschungsprojekts „RGNcestry“ unter Leitung von Chase Beisel, affiliierter Abteilungsleiter am Würzburger Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). Der Europäische Forschungsrat (ERC, von engl. European Research Council) fördert das Vorhaben mit zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren.
23.12.2025
Digitale Darstellung mehrere Menschen
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Seltene Erkrankungen, die weniger als fünf von 10.000 Menschen betreffen, sind oft besonders schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Im Rahmen ihres gemeinsamen Förderprogramms „zukunft.niedersachsen“ haben das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung jetzt neun vielversprechende Forschungsprojekte zur Förderung ausgewählt, die neue Diagnosen und Behandlungsansätze für seltene Erkrankungen entwickeln wollen. Darunter sind auch zwei Projekte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). Das Konsortium PREDICT-CTP des TWINCORE, des HZI und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entwickelt ein neues Diagnoseverfahren für rheumatische Erkrankungen. Im Projekt StopPSC entwickeln Forschende des HZI und der MHH neue Wirkstoffe zur Behandlung der primär sklerosierenden Cholangitis, einer chronisch verlaufenden Entzündung der Gallengänge.
22.12.2025

HZI in den Medien

Critters that dine on flesh and waste also consume the animal’s DNA. That genetic material is helping scientists detect and map elusive species and their pathogens.

27.05.2026
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Knowable Magazine
26.05.2026
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DER PRIVATARZT DIGITAL: Specialist articles for medical staff
23.05.2026
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Kronen Zeitung (Online)
22.05.2026
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SR Saarländischer Rundfunk

Polio in Deutschland – die Kinderlähmung ist noch lange nicht Geschichte

21.05.2026
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Medical Tribune
20.05.2026
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DocCheck News
18.05.2026
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Rheinische Post

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