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Gruppenfoto von 8 Personen mit einem Förderscheck
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Bei der 6. Portfolio-Konferenz des Institute for Biomedical Translation (IBT) Lower Saxony im Medical Park Hannover wurde das Projekt „DeColi“ des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig mit einer Förderung von rund 1 Million Euro ausgezeichnet. DeColi nutzt einen präventiven Ansatz: Statt auf bereits entstandene Infektionen zu reagieren, zielt das Projekt darauf ab, gramnegative Krankheitserreger gezielt aus dem Darmreservoir zu eliminieren, bevor diese Krankheiten auslösen können. Insgesamt wurden bei der Konferenz 2,3 Millionen Euro vergeben. Neben DeColi wurde das Projekt „Pathopress“ der Universitätsmedizin Göttingen und der HAWK Göttingen gefördert.
07.05.2026
Lichtmikroskopische Aufnahme von Gebärmutterhalskrebszellen mit magentafarbenen Markierungen
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Viele Anwendungen – ob in der Medizin, der Biotechnologie oder in der Landwirtschaft – erfordern die gezielte Abtötung unerwünschter Zellen. Denn diese Zellen können beispielsweise die Gesundheit gefährden, die Produktivität beeinträchtigen oder gewünschte biologische Prozesse stören. Die Herausforderung besteht jedoch darin, dies zu erreichen, ohne dabei andere Zellen zu beeinträchtigen. Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg, Akribion Therapeutics in Zwingenberg sowie die University of Utah und die Utah State University in den USA haben nun gemeinsam ein CRISPR-basiertes Werkzeug entwickelt. Dieses kann anhand eines erfassten Transkripts bestimmte Zellen gezielt abtöten, wodurch sich zahlreiche Einsatzmöglichkeiten eröffnen. Die Ergebnisse sind heute im Fachmagazin Nature erschienen.
06.05.2026
Digitale Illustration von verschiedenen länglichen Bakterien in verschiedenen Farben
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Das Bakterium Segatella copri ist einer der häufigsten Bewohner des menschlichen Darms. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben in ihrer aktuellen Studie herausgefunden, dass es Stämme dieser Bakterienart gibt, die genetisches Bonusmaterial besitzen, das sie sauerstofftoleranter macht. Dafür ist unter anderem das Vorhandensein des molekularen Regulators OxyR entscheidend. Mit Hilfe umfangreicher Datenanalysen fand das HZI-Team heraus, dass Stämme von Segatella copri mit OxyR insbesondere in industrialisierten Regionen der Welt vorkommen. Die Forschenden vermuten, dass das Vorhandensein von OxyR hier einen Selektionsvorteil für das Bakterium bietet. Störungen des Darmmikrobioms, etwa durch Antibiotika, können zu zeitweise erhöhten Sauerstoffvorkommen im Darm führen. Wie sich die Besiedlung des Darms mit unterschiedlichen Stämmen von Segatella copri gesundheitlich auswirkt, wollen die Wissenschaftler:innen in weiterführenden Untersuchungen herausfinden. Die Studie wurde heute im Fachmagazin „Cell Host and Microbe“ veröffentlicht.
06.05.2026
Frau mit Rucksack bückt sich und entnimmt eine Probe in einem Moor
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Wie lebt ein Moor? Welche Tiere und Mikroorganismen kommen dort vor? Und was verraten sie über Umweltveränderungen und Gesundheit? Diesen Fragen gehen 18 Schüler:innen der 9. und 10. Klassen des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums Greifswald im diesjährigen Citizen Science-Projekt CiFly nach. Das Projekt CiFly ist Teil der „One Health-Region Vorpommern“ und wird im Rahmen der vom BMFTR geförderten Initiative „T!Raum – TransferRäume für die Zukunft von Regionen“ unterstützt.
05.05.2026
Kind im Labor
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Heute besuchten rund 35 Schüler:innen der Klassen 5 bis 9 das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig, um einen Einblick in die Arbeit einer modernen Forschungseinrichtung zu erhalten. Sie hatten die Möglichkeit, in insgesamt sieben unterschiedlichen Gruppen und Abteilungen in die spannende Welt der Wissenschaft einzutauchen.
23.04.2026
Drei männliche Personen vor blauem Hintergrund
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Am Mittwoch, den 22. April 2026, besuchte der Staatssekretär des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR), Dr. Rolf-Dieter Jungk, das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig. Unter der Leitung der Geschäftsführer des HZI, Prof. Josef Penninger und Christian Scherf, sowie der Standortsprecherin des HZI-Campus in Braunschweig, Prof. Theresia Stradal, erhielt er einen umfassenden Einblick in die Spitzenforschung des Zentrums. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Nachwuchsgruppen des BMFTR-geförderten MICROSTAR-Programms sowie die Organoidplattform des HZI.
23.04.2026

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