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Kryo-Elektronenmikroskopaufnahme der Nuklease Cas12a3 mit einer illustrierten Schere
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Die „CRISPR-Genschere“ ist eine bedeutende Grundlage für Technologien zur Genom-Editierung in vielen Bereichen – von Biologie über Medizin bis hin zu Landwirtschaft und Industrie. Dass CRISPR-Cas-Systeme, die ihren Ursprung bilden, noch vielseitiger sind als gedacht, konnte ein Team des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg nachweisen. Gemeinsam mit dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Utah State University (USU) in Logan, USA, haben die Forschenden eine gänzlich neue CRISPR-Abwehrstrategie entdeckt: Im Gegensatz zu bekannten Nukleasen schneidet Cas12a3 spezifisch für die Proteinbildung wichtige Transfer-Ribonukleinsäuren (tRNA, von engl. transfer ribonucleic acid), um infizierte Zellen lahmzulegen. Seine Ergebnisse hat das Team heute im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
07.01.2026
Bild von Chase Beisel
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Die Genschere CRISPR-Cas ist ein bedeutendes Werkzeug zur Genom-Editierung. Ihre Funktionalität ist jedoch dadurch eingeschränkt, dass sie auf spezifische DNA-Sequenzen angewiesen ist, welche ihre Aktivität steuern. Ihre evolutionären Vorläufer dagegen könnten weniger sequenzspezifisch und damit deutlich vielseitiger gewesen sein. Deren vergessene Fähigkeiten wiederzuentdecken und für biotechnologische Anwendungen nutzbar zu machen, ist das Ziel des Forschungsprojekts „RGNcestry“ unter Leitung von Chase Beisel, affiliierter Abteilungsleiter am Würzburger Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). Der Europäische Forschungsrat (ERC, von engl. European Research Council) fördert das Vorhaben mit zehn Millionen Euro über einen Zeitraum von sechs Jahren.
23.12.2025
Digitale Darstellung mehrere Menschen
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Seltene Erkrankungen, die weniger als fünf von 10.000 Menschen betreffen, sind oft besonders schwer zu diagnostizieren und zu behandeln. Im Rahmen ihres gemeinsamen Förderprogramms „zukunft.niedersachsen“ haben das Land Niedersachsen und die VolkswagenStiftung jetzt neun vielversprechende Forschungsprojekte zur Förderung ausgewählt, die neue Diagnosen und Behandlungsansätze für seltene Erkrankungen entwickeln wollen. Darunter sind auch zwei Projekte des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI). Das Konsortium PREDICT-CTP des TWINCORE, des HZI und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) entwickelt ein neues Diagnoseverfahren für rheumatische Erkrankungen. Im Projekt StopPSC entwickeln Forschende des HZI und der MHH neue Wirkstoffe zur Behandlung der primär sklerosierenden Cholangitis, einer chronisch verlaufenden Entzündung der Gallengänge.
22.12.2025
EHEC-Bakterien auf einer Darmzelle
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Um Antibiotikaresistenzen bei Krankheitserregern vorherzusagen, greifen Fachleute zunehmend auf maschinelles Lernen zurück. Mit dessen Hilfe lassen sich anhand der Genetik eines Erregers Resistenzmechanismen erkennen. Die Ergebnisse sind allerdings mit Vorsicht zu betrachten: Forschende des Würzburger Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) konnten nachweisen, dass die Modelle häufig weniger zuverlässig sind als angenommen. Ihre Erkenntnisse wurden im Fachmagazin PLOS Biology veröffentlicht. Sie tragen dazu bei, verlässlichere Werkzeuge zur Vorhersage und Bekämpfung von Antibiotikaresistenzen zu entwickeln.
17.12.2025
Teaser zum Podcast mit Andreas Keller
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Biologie und Informatik wirken auf den ersten Blick wie Gegensätze. Aber überall dort, wo enorme Datenmengen aus der Forschung entstehen, ist ohne digitale Methoden kaum noch ein Fortschritt möglich. Bioinformatiker Prof. Andreas Keller setzt deshalb auf künstliche Intelligenz. Er leitet die Abteilung „Klinische Bioinformatik“ am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS). In dieser Folge von InFact spricht er darüber, wie KI helfen kann, zu verstehen, wie nützliche und schädliche Bakterien in unserem Körper miteinander kommunizieren, wie sich vorhersagen lässt, wann Infektionen Spätfolgen auslösen – und wie man damit neue Medikamente gegen gefährliche Erreger entwickeln kann.
16.12.2025
Elisabeth Strunk im Labor
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Die von Bakterien produzierten Biphenomycine verfügen über ausgezeichnete antimikrobielle Eigenschaften, konnten jedoch bislang nicht für die Entwicklung neuer Wirkstoffe genutzt werden. Grund dafür war vor allem ein unzureichendes Verständnis darüber, wie genau die Substanzklasse von ihren mikrobiellen Produzenten hergestellt wird. Einem Forschungsteam um Tobias Gulder, Abteilungsleiter am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), ist es nun gelungen, die Biosynthese der Biphenomycine zu entschlüsseln und damit den Grundstein für deren pharmazeutische Weiterentwicklung zu legen. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forschenden in der Fachzeitschrift Angewandte Chemie International Edition.
11.12.2025

HZI in den Medien

Dr. Rolf Müller, Managing Director of Helmholtz Institute for Pharmaceutical Research Saarland (HIPS), were both named laureates of the

22.12.2025
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Research Information

... ein Interview mit Josef Penninger geführt . Er ist wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in ...

21.12.2025
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T3N

Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), einem Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in ...

19.12.2025
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healthcare-in-europe.com

Biosyntheseweg aufzuklären. Das HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit mit ...

18.12.2025
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Bionity.COM

Finanzierungsmöglichkeiten fehlen.

 

Josef Penninger, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI)

16.12.2025
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MedMedia

Korte from the Technical University of Braunschweig and the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI).

 

The research was carried out as

12.12.2025
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The Hindu

... des Leibniz Lungenzentrums Borstel, des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland sowie weiterer wissenschaftlicher ...

12.12.2025
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Bionity.COM

Einrichtungen des regionalen Forschungsökosystems – darunter das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), das Deutsche Zentrum für

12.12.2025
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EUROPE SAYS

Korte of the Technical University of Braunschweig and the Helmholtz Centre for Infection Research (HZI). The findings emerged from the

12.12.2025
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The New Indian Express

Universität Würzburg. Seit 2018: Postdoc am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), Entwicklung Bayes’scher ...

12.12.2025
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BIOspektrum

Center Borstel - Leibniz Lung Center, the Helmholtz Institute for Pharmaceutical Research Saarland and other scientific institutions in

11.12.2025
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Technology Networks

von Humboldt professor, head of department at the Helmholtz Centre for Infection Research, Braunschweig and full professor at the Hannover

10.12.2025
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European Research Council

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