Hans Herloff Inhoffen-Vorlesung

  • Überblick

    Programm:

     

    Begrüßung

    Prof. Dr. Jürgen Wehland

    Vertreter des Wissenschaftlichen Geschäftsführers des HZI

     

    Grußwort

    Prof. Dr. Jürgen Hesselbach

    Präsident der TU Braunschweig

     

    Laudatio

    Prof. Dr. Thomas Lindel

    Technische Universität Braunschweig

     

     

    Hans Herloff Inhoffen-Vorlesung:

     

    "Exploring the Deep Oceans for Drug Discovery and Development"

     

    Prof. William Fenical

    University of California, San Diego, USA,

    Scripps Institution of Oceanography

     

     

    Verleihung der H. H. Inhoffen-Medaille an Prof. William Fenical

    Verleihung der Förderpreise sowie des von der Familie Wagner gestifteten

    Fritz Wagner-Preises durch

     

    Prof. Dr. Dr. h.c. Joachim Klein

    Vorsitzender des Fördervereins des HZI

     

     

    HANS HERLOFF INHOFFEN (1906 – 1992)

     

    Hans Herloff Inhoffen, am 9. März 1906 in Hannover geboren und am 31. Dezember 1992 in Konstanz gestorben, studierte Chemie an den Universitäten Berlin, Bonn und London und promovierte 1931 in Berlin. Seine akademische Laufbahn führte ihn über Göttingen – als Assistent von Windaus – London und Marburg im Jahre 1946 nach Braunschweig auf den Lehrstuhl für Organische Chemie, den er bis 1979 inne hatte. In den Jahren 1936 bis 1945 war er als Abteilungsleiter im Hauptlaboratorium der Schering AG in Berlin tätig, in diese Zeit fiel auch 1943 seine Habilitation an der Universität Göttingen.

     

    Das wissenschaftliche Lebenswerk von Hans Herloff Inhoffen ist durch herausragende Syntheseleistungen auf dem Gebiet der organischen Naturstoff-Chemie gekennzeichnet. In die Schering-Zeit fällt zum Beispiel die erstmalige Synthese der oral wirksamen weiblichen Sexualhormone Östrogen und Gestagen. Im Universitätslabor gelang ihm u. a. die

    Synthese des β-Carotins (1950) und des Vitamins D3 (1959) sowie die Partialsynthese des Chlorophylls b.

     

    Ein bleibendes Denkmal in der Forschungslandschaft errichtete sich Hans Herloff Inhoffen durch die Gründung des „Instituts für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik“, die 1965 gemeinsam mit Braunschweiger und Göttinger Hochschullehrern erfolgte. Von 1965 bis 1970 wirkte er als Direktor dieses Instituts, das sich im Laufe der Jahre strukturell und inhaltlich wandelte und heute als „Helmholtz-Zentrum für

    Infektionsforschung“ weiterlebt.

     

     

     

    Bisherige Preisträger

     

    1994 G. Quinkert, Universität Frankfurt

    1995 A. Eschenmoser, ETH Zürich

    1996 K. C. Nicolaou, Scripps Institute, La Jolla, USA

    1997 Sir Alan R. Battersby, Universität Cambridge, GB

    1998 E. Winterfeldt, Universität Hannover

    1999 C. Djerassi, Stanford University, USA

    2000 R. Wiechert, Berlin

    2001 P. Potier, CNRS, Gif-sur-Yvette, Frankreich

    2002 H. Kessler, Universität München

    2003 M. Reetz, Mülheim an der Ruhr

    2005 W. Boland, Max-Planck-Institut, Jena

    2006 G. Höfle und H. Reichenbach, Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (heute HZI), Braunschweig

    2007 F. Diederich, ETH Zürich/CH

    2008 S. V. Ley, University of Cambridge, UK

     

     

     


    Datum: 20.03.2009, 15:00

    Veranstaltungsort

    Forum des HZI

    Referent

    William Fenical, Distinguished Professor of Oceanography and Pharmaceutical Science, Center for Marine Biotechnology and Biomedicine, Scripps Institution of Oceanography, University of California, San Diego, La Jolla

    Gastgeber

    Förderverein des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung