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Begriff "Impfen" zusammengesetzt aus Würfeln mit einzelnen Buchstaben, die auf einem Impfpass liegen
Thema
Impfungen haben nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) in den letzten 50 Jahren mehr als 150 Millionen Leben gerettet. Ihre Entwicklung wäre jedoch ohne den Einsatz von Tierversuchen nicht möglich. Am 24. April treffen diese beiden Themen aufeinander: An diesem Tag wird sowohl der Internationale Tag des Versuchstiers als auch der Start der Weltimpfwoche der WHO begangen. Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entwickeln Forscher:innen im Projekt ENDURIVAC eine innovative Impfstofftechnologie, die langfristig Auffrischungsimpfungen überflüssig machen könnte. Dabei setzen sie auch Tierversuche ein, um die Wirksamkeit und Sicherheit des Impfstoffs zu prüfen.
24.04.2026
Fledermaus gehalten von Hand mit Handschuh
Thema
INFORBIO ist ein multidisziplinäres Projekt, das nachhaltige Land- und Forstwirtschaft mit mobilen Gesundheitsangeboten und dem Aufbau eines Frühwarnsystems für zoonotische Erkrankungen verbindet. Übergeordnetes Ziel ist es, Wälder als natürliche Barrieren gegen die Ausbreitung zoonotischer Krankheiten zu schützen und gleichzeitig die Lebensgrundlagen der Bevölkerung in abgelegenen Regionen der Zentralafrikanischen Republik (ZAR) und Kameruns zu verbessern. Forscher:innen des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH), einem Standorts des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), bauen im Rahmen von INFORBIO Frühwarnsysteme für Zoonosen auf.
23.03.2026
Zwei Forscher:innen betrachten eine Petrischale im Labor.
Thema
Das Mikrobiom übernimmt eine Vielzahl gesundheitserhaltender Funktionen im Körper. Die Mikroben können Nährstoffe produzieren, Entzündungen dämpfen oder Krankheitserreger verdrängen. Um all diese Aufgaben erfüllen zu können, muss das Mikrobiom in einem Gleichgewicht sein. Das heißt beim Mikrobiom in erster Linie, dass es möglichst vielfältig ist. Denn so haben es schädliche Mikroorganismen schwerer, eine Nische zum Leben zu finden. Wenn die Mikrobiom-Vielfalt nachlässt oder schädliche Keime dominieren, entsteht ein Risiko für Entzündungen, Infektionen oder chronische Erkrankungen – und genau hier setzt das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) an. Mittels „Mikrobiom-Engineering“ gestalten Dr. Lisa Osbelt-Block und Prof. Till Strowig das Darmmikrobiom gezielt, um Krankheiten vorzubeugen.
19.02.2026
Dzanga-Sangha-Schutzgebiete
Thema
Vom 18. bis 20. November 2025 feierte die Zentralafrikanische Republik (ZAR) zum ersten Mal den Dzanga-Sangha-Tag (La Journée des Aires Protégées de Dzanga-Sangha). Diese dreitägige nationale Veranstaltung hatte das Ziel, das außergewöhnliche Naturerbe des Landes ins Rampenlicht zu rücken und auf die Dzanga-Sangha-Schutzgebiete (DSPA) aufmerksam zu machen – eine einzigartige Naturlandschaft im abgelegenen Südwesten der ZAR. Unter dem Motto „Natur, Gesundheit und Entwicklung im Einklang” zeigte die Feier, wie der Schutz der Biodiversität, das Wohlergehen lokaler Gemeinschaften und wissenschaftliche Forschung in den DSPA Hand in Hand gehen. Die Veranstaltung wurde von der Regierung der Zentralafrikanischen Republik in Zusammenarbeit mit dem WWF und dem Helmholtz-Institut für One Health (HIOH) organisiert.
03.12.2025
Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme einer Escherichia coli-Zelle (rot), die von Bakteriophagen (grün) infiziert wird.
Thema
Seit Mitte des 20. Jahrhunderts zählen Antibiotika zu den größten Erfolgen der Medizin. Sie retten jedes Jahr Millionen Leben, verhindern Komplikationen bei Operationen und machen viele Therapien überhaupt erst möglich. Doch ihr Erfolg hat eine Kehrseite: Immer mehr Bakterien entwickeln Strategien, um den Angriffen dieser Medikamente zu entgehen. Weltweit breiten sich resistente Keime aus, gegen die kaum noch Mittel helfen. Mit der Weltantibiotikawoche erinnert die Weltgesundheitsorganisation jedes Jahr vom 18. bis 24. November daran, wie wichtig der sorgfältige Umgang mit Antibiotika ist und wie dringend neue Ansätze gebraucht werden, um Infektionen auch in Zukunft wirksam zu bekämpfen. Im Forschungsschwerpunkt „Neue Antiinfektiva“ des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) entwickeln fast 20 Forschungsgruppen neue Wirkstoffe gegen Infektionskrankheiten.
17.11.2025
Empfangsschild des Arabuko-Sokoke-Nationalparks
Thema
Naturstoffe sind eine wichtige Quelle für medizinisch genutzte Wirkstoffe. Besonders die chemische Vielfalt von Pilzen ist bisher jedoch noch nicht hinreichend erforscht. Das EU-Projekt Mycobiomics, koordiniert von Marc Stadler, Leiter der Abteilung „Mikrobielle Wirkstoffe“ am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), untersucht die biologische Vielfalt von Pilzen in Europa, Asien und Afrika, um pharmazeutisch nutzbare Stoffwechselprodukte zu identifizieren. Im Mai und Juni 2025 trafen sich Projektbeteiligte in Kenia und Südafrika für eine Expedition und ein anschließendes Symposium.
09.07.2025

HZI in den Medien

30.04.2026
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BR Bayerischer Rundfunk
22.04.2026
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Medizinische Hochschule Hannover

... Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

 

02.09.2025 12:36

 

DLR Projektträger

 

02.10.2025 07:49 ...

17.04.2026
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Informations Dienst Wissenschaft

Wissenschaftler des Max-Delbrück-Centrums und des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung haben eine umfassende Protein-Karte von

17.04.2026
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IT Boltwise

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