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Zellen von Pseudomonas aeruginosa
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Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) hat jetzt bei dem Krankheitserreger Pseudomonas aeruginosa eine neue Strategie entdeckt, wie sich das Bakterium an verschiedene Umgebungen im menschlichen Körper anpasst. Im Journal Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS) zeigen die Forschenden, dass epigenetische Prozesse zur Ausbildung unterschiedlicher Subpopulationen innerhalb genetisch identischer Bakterienpopulationen führen. Dies könnte ein möglicher Schlüsselfaktor für Bakterien sein, um Infektionen erfolgreicher zu etablieren.
02.07.2025
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Lebensraumverlust, Klimawandel und Globalisierung schaffen neue Übertragungswege für Krankheitserreger. Im One Health-Ansatz werden Mensch, Tier und Natur daher gemeinsam gedacht. Prof. Fabian Leendertz ist Direktor des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in Greifswald, das Gesundheitsforschung, Ökologie und Prävention miteinander vernetzt, um besser auf zukünftige Pandemien vorbereitet zu sein. In dieser Folge des HZI-Podcasts „InFact“ spricht Leendertz darüber, wie Krankheiten entstehen, die vom Tier auf den Menschen überspringen – sogenannte Zoonosen – und warum der Schutz der Umwelt dabei eine zentrale Rolle spielt.
02.07.2025
Portrait Prof. Katharina Schaufler
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Ein Forschungsprojekt des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH), einem Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), wurde in Stuttgart mit dem Undine Award 2025 in der Kategorie „Lebensraum“ ausgezeichnet. Im prämierten Projekt untersucht ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Katharina Schaufler unter anderem antimikrobielle Resistenzen (AMR) im Oberflächenwasser des Greifswalder Boddens. Ein wichtiger Bestandteil ist auch die gezielte Wissenschaftskommunikation, um die Bevölkerung stärker für das Thema zu sensibilisieren. Schaufler leitet am HIOH die Abteilung „Epidemiologie und Ökologie Antimikrobieller Resistenz“ und erhält mit dem Undine Award ein Preisgeld von 20.000 Euro sowie einen Image-Film.
19.06.2025
Illustration von Nervenzellen
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Forschende des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) haben zu einer Studie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) beigetragen, die einen neuen Mechanismus der Schädigung von Nervenzellen bei der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) aufgedeckt hat. Bisher war nicht geklärt, wie die Entzündung bei MS den Abbau von Proteinen vermindert und zu deren schadhafter Ansammlung in Nervenzellen führt. Eine Kombination aus neuen molekularbiologischen, biochemischen und genetischen Methoden ermöglichte es dem internationalen Forschungsteam, einen bisher unbekannten Mechanismus des gestörten Proteinabbaus in entzündeten Nervenzellen sowie dessen Schlüsselregulator, das Immunoproteasom, zu identifizieren.
18.06.2025
Studierende und Dozent:innen des Masterprogrammes NOZGEKA in Malawi
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Eine effiziente globale Pandemievorsorge und -bekämpfung erfordert Expert:innen, die für die Durchführung epidemiologischer Studien und die Modellierung von Infektionskrankheiten ausgebildet sind. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) leitet das Konsortium NOZGEKA mit dem Ziel, einen Master of Science in Public Health mit Schwerpunkt auf Infektionsepidemiologie in Malawi einzurichten. Die Universität Münster und das Universitätsklinikum Freiburg sowie die University of Livingstonia (UNILIA) und die Mzuzu University (MZUNI) in Malawi sind Kooperationspartner des Konsortiums. Am 23. Mai 2025 fand an der MZUNI eine Feier zur Verleihung der Zertifikate für einen Kurzlehrgang statt, gefolgt von einer Tagung zum Projektfortschritt am 27. Mai 2025.
17.06.2025
Elektronenmikroskopische Aufnahme von Bacteroides thetaiotaomicron, die die Unterschiede in der Größe der Bakterienzellen verdeutlicht.
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Auch genetisch identische Bakterien können sich in Form und Größe erheblich unterscheiden. Aber hat das funktionelle Auswirkungen? Forschende des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und des Lehrstuhls für Mikrobiologie der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) haben die funktionellen Unterschiede zwischen den verschiedenen Erscheinungsformen der Darmmikrobe Bacteroides thetaiotaomicron nun genauer untersucht. Dabei konnten sie zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Zelltyp und Stoffwechselfunktion besteht. Die Ergebnisse geben tiefere Einblicke in die mikrobielle Vielfalt des Darms und eröffnen neue Möglichkeiten für mikrobiombasierte Therapien. Die Studie wurde kürzlich im Fachjournal Cell Reports veröffentlicht.
17.06.2025

HZI in den Medien

... validierte Daten der MHH und des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), die zeitnah in Fachjournalen veröffentlichet ...

19.01.2026
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wallstreet:online

Lange , Kommissarische Leiterin der Abteilung Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Braunschweig, gegenüber dem

16.01.2026
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Medscape

... maßgeblich vorantreiben. In Zusammenarbeit mit dem Braunschweiger Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Utah State ...

16.01.2026
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IT Boltwise

... Deutschen Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen, am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung und am Max-Delbrück-Centrum für ...

16.01.2026
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Handelsblatt

Das interdisziplinäre Team aus TWINCORE , Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover ( ...

15.01.2026
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Arzt & Wirtschaft

Manche fordern Placebo-kontrollierte Vergleiche von Geimpften und Ungeimpften, um die Sicherheit der Masern-Impfung zu testen. ...

15.01.2026
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BR Bayerischer Rundfunk

... können wir Pandemien früh erkennen? Forschende des Helmholtz‑Instituts für One Health zeigen, warum Mensch, ...

13.01.2026
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Deutsche Welle

... gewinnbringend eingesetzt werden. Das HIPS ist ein Standort des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Zusammenarbeit ...

13.01.2026
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juraforum.de

... nach SARS-CoV-2, sagt Fabian Leendertz. Er ist Direktor des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in ...

13.01.2026
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Deutsche Welle

from the University Hospital Würzburg (UKW), the Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research (HIRI), and University of Münster. The

12.01.2026
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MSN.com

... des Universitätsklinikums Würzburg (UKW), des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und der Universität ...

12.01.2026
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Biermann Medizin

... potential pandemics early on? Researchers at the Helmholtz Institute for One Health are showing why ...

12.01.2026
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Deutsche Welle

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