Newsroom

Illustration eines Bakteriums mit zahlreichen Bakteriophagen auf der Oberfläche
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Bakteriophagen, kurz Phagen, sind Viren, die Bakterien befallen. Im Kampf gegen antibiotikaresistente Krankheitserreger könnte ein therapeutischer Einsatz von Phagen äußerst nützlich sein. Doch sind die molekularen Interaktionen zwischen Phagen und Wirtsbakterien bislang nicht hinreichend verstanden. Der Arbeitsgruppe von Jörg Vogel am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) und dem Institut für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) in Würzburg ist es nun mithilfe eines molekularen Werkzeugs (Antisense-Oligomeren, kurz: ASOs) gelungen, in die Vermehrung von Phagen gezielt einzugreifen. Die innovative RNA-Technologie eröffnet gänzlich neue Einblicke in die molekulare Welt der Phagen, die die Entwicklung einer künftigen therapeutischen Anwendung weiter vorantreiben, so die Forschenden. Die Studie ist im Fachmagazin Nature veröffentlicht.
10.09.2025
Drei Frauen bei der Probenvorbereitung im Labor
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Die Viruserkrankung Mpox (früher Affenpocken) stellt in verschiedenen afrikanischen Ländern eine wachsende Gesundheitsgefahr dar – etwa in der Demokratischen Republik Kongo, wo es landesweit häufig zu zoonotischen Übertragungen kommt. Diese führen mitunter zu größeren Ausbrüchen bestimmter Mpox-Stämme, deren weitere Verbreitung durch Mensch-zu-Mensch-Übertragung begünstigt wird. Vom August 2024 bis September 2025 erklärte die Weltgesundheitsorganisation daher Mpox zu einer gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite und betonte die dringende Notwendigkeit, die Ausbreitung der Krankheit in der Region zu verstehen. Die Ursachen für die jüngsten Mpox-Ausbrüche in der Zentralafrikanischen Republik, wo die Krankheit endemisch ist, waren bislang unklar.
10.09.2025
Portrait
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Im Kampf gegen multiresistente Keime rücken Bakteriophagen – die natürlichen Feinde der Bakterien – in den Fokus der Forschung. Um diese „Bakterienfresser“ jedoch gezielt therapeutisch einsetzen zu können, ist es notwendig, ihre molekularen Grundlagen genau zu entschlüsseln. Dieser Aufgabe widmet sich Jens Hör vom Würzburger Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI). Der Europäische Forschungsrat (ERC, engl. European Research Council) fördert sein Forschungsprojekt „RIBO-PHAGE” mit einem ERC Starting Grant ab 2026 über einen Zeitraum von fünf Jahren mit 1,5 Millionen Euro.
04.09.2025
HZI Podcast InFact
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Bakteriophagen sind Viren, die gezielt Bakterien angreifen, für uns Menschen jedoch ungefährlich sind. Sie docken an Bakterien an, schleusen ihr Erbgut ein und programmieren die Zellen so um, dass diese nur noch Phagenerbgut produzieren – bis sie schließlich platzen und neue Phagen freisetzen. In der Theorie sind Phagen eine vielversprechende Alternative zu Antibiotika, in der Praxis bestehen jedoch große Herausforderungen vor der Anwendung. In dieser Folge des HZI-Podcasts „InFact“ spricht Jun.-Prof. Jens Hör, Leiter der Nachwuchsgruppe „Molekulare Grundlagen von RNA-Phagen“ am Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), über seine Forschung an diesem faszinierenden Werkzeug im Kampf gegen resistente Keime.
04.09.2025
Illustration Wissenschaftler und DNA-Strang
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Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig war mit drei Projektanträgen im Förderprogramm zukunft.niedersachsen des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) und der VolkswagenStiftung erfolgreich. Im Projekt „MacroAB-Delivery“ wollen die Forschenden unter der Koordination von Prof. Dagmar Wirth vom HZI ein neues Verfahren zur lokalen Behandlung Implantat-assoziierter Infektionen voranbringen. Das an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) koordinierte Projekt „MoreHealth“ baut mit Beteiligung von Prof. Jochen Hühn (HZI) eine Infrastruktur mit umfassenden Gesundheitsdaten auf, die für verschiedene Krankheitsbilder gezielt im Hinblick auf das individuelle Risiko und die Schwere einer Erkrankung analysiert werden können. Prof. Alice McHardy ist mit ihrem Team des HZI am Forschungsverbund INDIVO beteiligt, der an der MHH koordiniert wird und neue Methoden zur genaueren Diagnose und gezielten Behandlung von bakteriellen Infektionen bei Menschen mit Leberzirrhose sucht. Insgesamt werden im Rahmen von zukunft.niedersachsen fünf Verbundprojekte zum Ausbau der personalisierten Medizin mit rund neun Millionen Euro gefördert.
01.09.2025
DNA-Strang und Virus Zellen
News
Warum leiden Menschen, die mit dem Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) infiziert sind, häufig an Herzkreislauf-, Leber- sowie anderen Begleiterkrankungen? Dieser Frage gingen Forschende des Zentrums für Individualisierte Infektionsmedizin im Rahmen der 2000HIV-Studie nach, einer Multi-Omics-Kohorte, die von mehreren Forschungszentren in den Niederlanden koordiniert wird. Dabei konnten sie verschiedene Moleküle und Mechanismen identifizieren, die mit der Entwicklung dieser Begleiterkrankungen in Zusammenhang stehen könnten. Die umfangreichen Ergebnisse ihrer Studie stellen die Wissenschaftler:innen frei zur Verfügung. Sie hoffen, dass sie für neue Forschungsansätze genutzt und zu einem besseren Verständnis der Hintergründe sowie zu hilfreichen Therapien führen werden. Ihre Studienergebnisse haben die Forschenden nun im Fachmagazin Nature Medicine veröffentlicht. Das CiiM (Centre for Individualised Infection Medicine) ist eine gemeinsame Einrichtung des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
21.08.2025

HZI in den Medien

international institutions including Trinity College Dublin, the Helmholtz Institute for One Health, Université Paris 1 Panthéon-Sorbonne,

04.09.2026
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News Medical

... der TU Braunschweig und Gruppenleitern am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI).

 

Wie DNA-Viren dem ...

04.09.2026
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Regional Heute

... verfügbaren genomischen Ressourcen erheblich. HIPS ist ein Standort des Helmholtz- Zentrums für Infektionsforschung in Zusammenarbeit ...

04.09.2026
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Bochumer-Zeitung

Technische Universität Braunschweig, das HZI – Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie die Medizinische Hochschule ...

03.09.2026
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Regierungsportal M-V

... des Exzellenzclusters RESIST und des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) in Würzburg haben nun ...

03.09.2026
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Bio M

... die präzise Zerspanung großer Bauteile. Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig und die Medizinische Hochschule ...

01.09.2026
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Regionalupdate.de

... zunehmen. Mit der Gründung des HIOH im Jahr 2021 als Standort des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für ...

31.08.2026
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Management & Krankenhaus

Wie man sich mit Mpox anstecken kann und warum sich Personen mit häufig wechselnden Sexpartnern impfen lassen sollten.

28.08.2026
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Apotheken Umschau

... des neuen Forschungsgebäudes des Helmholtz-Instituts für One Health (HIOH) in Greifswald (Landkreis Vorpommern-Greifswald) gelegt

 

. ...

28.08.2026
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Tagesschau

How Bacteria Develop Resistance to Antisense Antibiotics—and How Future Therapies Can Be Made Less Susceptible to It

28.08.2026
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Bionity.COM

Infection Research; the RESIST Cluster of Excellence; and the Helmholtz Institute for RNA-based Infection Research (HIRI) in Würzburg has

27.08.2026
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Phys.org

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