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Ausgabe Februar 2016

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Neuigkeiten aus der Forschung

Flexibilität statt Perfektion hilft bei der Erregerabwehr



Lymphknoten einer infizierten Maus. Die verschiedenfarbigen Cluster sind Keimzentren mit unterschiedlichen Dominanz-Leveln


Wenn ein Fremdstoff in den Körper eindringt, werden Antikörper gebildet, die den Eindringling anhand eines bestimmten Stoffes – dem Antigen – erkennen und bekämpfen. Während der Abwehrreaktion, werden Gedächtniszellen gebildet. Diese sorgen dafür, dass bei einem erneuten Auftreten des Erregers schneller und stärker reagiert werden kann. Einer in „Science“ veröffentlichten Studie von Wissenschaftlern des Whitehead Institutes for Biomedical Research, Cambridge, USA und des HZI, zufolge, ist es entgegen bisheriger Annahmen jedoch nicht so, dass ausschließlich nur Antikörper mit einem extrem passgenauen Schlüssel-Schloss-Prinzip für ein spezifisches Antigen gebildet werden.



„Killer-T-Zellen“ sind nur im Team gegen Viren stark



Imaris Snapshot


Zellen des Immunsystems müssen eng zusammenarbeiten, um unseren Körper vor Krankheitserregern zu schützen. Verschiedene Arten von Immunzellen stehen dabei Bakterien und Viren „Auge in Auge“ gegenüber. Und wohl niemand erledigt seinen Job so präzise und elegant wie die zytotoxischen T-Lymphozyten, Killer-T-Zellen, die Virus-infizierte Körperzellen erkennen und gezielt abtöten. Neue Impfstoffe und Zelltherapeutika sollen genau diesen Mechanismus nutzen – aber noch ist vieles über die Arbeitsweise dieses „James Bonds des Immunsystems“ unbekannt.



Neuigkeiten aus dem Zentrum

Grippe trifft besonders Menschen mittleren Alters


Die Grippewelle ist da. Wie üblich zu dieser Jahreszeit, nehmen in den letzten Wochen die Influenzafälle in Deutschland zu. Prof. Klaus Schughart, Leiter der Abteilung Infektionsgenetik, Prof. Gérard Krause, Leiter der Abteilung Epidemiologie, und Prof. Carlos A. Guzmán, Leiter der Abteilung Vakzinologie, am HZI äußern sich zur aktuellen Lage und den Hintergründen. „Wir können aktuell einen Anstieg beobachten, der nicht ungewöhnlich für diese Jahreszeit ist. Nach dem bisherigen Verlauf zu urteilen, erwarten wir den Höhepunkt in etwa zwei bis drei Wochen“, sagt Schughart. Wie schlimm die Grippewelle in diesem Jahr wird und ob der Höhepunkt wirklich wie erwartet auftritt, lässt sich hingegen noch nicht sagen.



Forschung zum Sehen

Videopodcast: Paper of the Month November 2015


Die Auszeichnung „Paper of the Month“ erhielt im November 2015 Simon Sebastian Räsch vom HIPS in Saarbrücken. Seine Publikation „Proteomic and Lipidomic Analysis of Nanoparticle Corona upon Contact with Lung Surfactant Reveals Differences in Protein, but Not Lipid Composition“ erschien im „ACS Nano Journal”.



Veranstaltungen

BioBarriers 2016 findet vom 7. bis 9. März 2016 am HIPS in Saarbrücken statt


Die 11. Ausgabe der BioBarriers-Konferenz, die alle zwei Jahre stattfindet, befasst sich mit dem Thema biologische Grenzen und ist ein international anerkanntes Wissenschaftsevent. Der Schwerpunkt liegt auf den äußeren Epithelen des Körpers und fortschrittlichen Systemen zum Transport von Medikamenten, vorzugsweise für die nicht-invasive Verabreichung durch die obengenannten Kanäle. Nanomedizin, aber auch Nanotoxikologie sowie zell- und gewebebasierte In-vitro-Modelle, einschließlich ihres Potentials als Alternative zu Tierversuchen, sind wichtige Aspekte des Programms. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.



Tatsachen? Forschung unter der Lupe: „Flucht und Zuwanderung - Wovor haben wir Angst?“


Menschen mit sehr unterschiedlichen Erfahrungen, Überzeugungen und Weltbildern kommen tagtäglich bei uns an. Sind ihre Werte kompatibel zu unseren? Wird ihre Aufnahme uns möglicherweise überfordern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Veranstaltungsreihe am 10. März 2016 ab 19:00 Uhr im Braunschweiger Haus der Wissenschaft.



FameLab-Vorentscheid Niedersachsen zum zweiten Mal am HZI


Bühne frei für die Wissenschaft heißt es am 14. April 2016 ab 19:00 Uhr am HZI. Beim regionalen Vorentscheid des FameLab-Wettbewerbs präsentieren junge Wissenschaftler ihre Forschung einem breiten Publikum. Immer mit dem Ziel die Zuschauer für die Wissenschaft zu begeistern und diese anschaulich und humorvoll in Szene zu setzen. Gewinner und Zweitplatzierte reisen zum Deutschland-Finale in Bielefeld und haben dort die Chance sich für das renommierte Cheltenham Science Festival zu qualifizieren.



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