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Ausgabe April 2016

Liebe Leserinnen und Leser,

heute erhalten Sie unseren aktuellen Newsletter, mit dem wir Sie gerne über Neuigkeiten aus dem Zentrum informieren möchten.

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Ihre HZI Presse und Kommunikation



Neuigkeiten aus der Forschung

Cpf1: CRISPR-Enzymschere schneidet RNA und DNA


Wenige Jahre nach ihrer Entdeckung ist die Gen-Schere CRISPR-Cas9 aus der Genetik nicht mehr wegzudenken. Sie ist ein exaktes und vielfältig einsetzbares Werkzeug für die Veränderung von Erbgut unterschiedlicher Organismen. Seitdem arbeiten Forscher weltweit daran, das CRISPR-Cas9-System weiter zu verbessern und es für ihre Zwecke zu optimieren. Forscher des Berliner Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie, der Universität Umeå in Schweden und des HZI haben nun entdeckt, dass das CRISPR-assoziierte Protein Cpf1 eine bislang für diese Enzymfamilie einzigartige Eigenschaft besitzt: Es schneidet sowohl RNA als auch DNA. Im Unterschied zu CRISPR-Cas9 kann Cpf1 das Vorläufermolekül der CRISPR-RNA, die sogenannte pre-crRNA, alleine in ein funktionstüchtiges crRNA-Molekül umwandeln. Die fertige crRNA zeigt Cpf1 dann, wo es die DNA schneiden muss. Das System benötigt also keine weiteren Faktoren und ist damit das einfachste bislang bekannte CRISPR-Immunsystem.



Zytomegalie-Forschung mit menschlichen Zellen


Infektionen mit HCMV gelten als Auslöser für eine ganze Reihe von schweren, lebensbedrohlichen Komplikationen nach Transplantationen. Wissenschaftler des TWINCORE haben nun untersucht, wie unterschiedliche Zellen des menschlichen Immunsystems das Virus erkennen und sich dagegen wehren.



Einsatz von harmlosen Bakterien zur Krebsbekämpfung


Mehrere Bakterienarten haben das Potenzial um im Kampf gegen Krebs zum Einsatz zu kommen. Die meisten dieser Bakterien sind allerdings für den Menschen schädlich. Um sie als Waffe gegen Krebs und andere Krankheiten einzusetzen, müssen die Forscher ein Gleichgewicht zwischen ihrer Aggressivität für therapeutische Zwecke und der Sicherheit des Patienten finden. Um dieses Problem zu überwinden setzen HZI-Forscher nicht mehr auf pathogene Bakterien, sondern auf solche, mit einem nachgewiesenen Sicherheitsprofil: probiotische E. coli.



Neuigkeiten aus dem Zentrum

Erste Bilanz der NAKO-Gesundheitsstudie


Mit 50.000 Teilnehmern bundesweit ist die NAKO bereits jetzt größer als alle anderen bevölkerungsbezogenen Gesundheitsstudien in Deutschland. Sie bietet damit eine umfangreiche Forschungsplattform, um die Entstehung chronischer Krankheiten wie Krebs, Demenz, Diabetes, Infektionskrankheiten und Atemwegserkrankungen wissenschaftlich zu untersuchen.

Mit Silke Janetzek wurde in Berlin die bundesweit 50.000ste Probandin der NAKO begrüßt. „Wir freuen uns über diesen wichtigen Meilenstein, signalisiert er doch, dass die NAKO in der Bevölkerung Fuß fasst. Unser Ziel ist aber noch längst nicht erreicht. In den nächsten Jahren gilt es, insgesamt 200.000 Männer und Frauen zu überzeugen, an der Studie teilzunehmen“, so Professor Karl-Heinz Jöckel, Vorstandsvorsitzender des Vereins Nationale Kohorte e.V.



Veranstaltungen

Hans Herloff Inhoffen-Vorlesung


Am 12. Mai 2016 um 15:00 Uhr findet im Haus der Wissenschaft zum Gedenken an den 1992 verstorbenen Chemiker Prof. Hans Herloff Inhoffen die seit 1994 regelmäßig veranstaltete Inhoffen-Vorlesung statt, bei der die mit 5000 Euro dotierte Inhoffen-Medaille vergeben wird. Die Inhoffen-Medaille ist der angesehenste deutsche Preis auf dem Gebiet der Naturstoffchemie, der vom HZI und der Technischen Universität Braunschweig verliehen wird.



Tatsachen? Forschung unter der Lupe: „Politik und Medien - Kontrolle oder Kumpanei?“


Die Beziehungen zwischen Politik und Journalismus werden seit jeher kritisch beäugt. Beiden Seiten wird häufig ein distanzloses Verhältnis vorgeworfen. Es wird diskutiert, wo die Grenzen verlaufen könnten und ob sich die Beziehungen zwischen Medien und Politik auf Landes- und Bundesebene unterscheiden. Die Diskussion findet am 19.05.2016 um 19 Uhr in der Aula im Haus der Wissenschaft statt.



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