Peptidsynthese

Kleine Eiweißstoffe sind der Schlüssel zu unzähligen biologischen Funktionen. Einige Peptide wirken als Hormone, andere als Entzündungshemmer oder –förderer. Wieder andere Peptide wirken antibakteriell oder antiviral. Diese große Gruppe an kleinen Eiweißmolekülen ist ein vielversprechendes Werkzeug für Infektionsforscher, und die Serviceeinheit Peptidsynthese stellt solche Moleküle synthetisch her. Auf Trägermaterialien fixiert, setzen unsere Forscher sie in Screening-Verfahren ein.

Dr. Werner Tegge

Für das erfolgreiche Design von Arrays ist ein tiefgehendes Verständnis der biologischen Fragestellung essenziell. Das erreichen wir durch einen intensiven Austausch und eine enge Zusammenarbeit mit unseren Nutzern.

Dr. Werner Tegge

Dr. Werner Tegge

Werner Tegge studierte Chemie an der Universität Bremen, wo er 1986 in der Arbeitsgruppe von Prof. Bernd Jastorff auch promovierte.

Von 1987 bis 1990 war er mit einem von der DFG geförderten Stipendium Postdoktorand an der University of California in Berkeley. Am Department of Biochemistry in der Arbeitsgruppe von Prof. Clinton E. Ballou beschäftigte sich Werner Tegge mit der Synthese und Aktivität von Inositolphosphaten, wichtigen Signalmolekülen im Zellmetabolismus.

1990 kam Werner Tegge ans HZI, damals noch GBF – zunächst als Postdoktorand und seit 1992 in fester Anstellung. In der Arbeitsgruppe von Ronald Frank etablierte er die Serviceplattform für lösliche Peptide. Von 1994 bis 2005 absolvierte Werner Tegge berufsbegleitend ein Medizinstudium an der Medizinischen Hochschule Hannover. Nach der Approbation im Jahr 2005 erfolgte 2008 die Promotion zum Dr. med.

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