Kooperationen

Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen und der Industrie prägen die Wissenschaft am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Mit unseren Netzwerken und Partnern gewährleisten wir einen optimalen Wissenschafts- und Technologietransfer.

Technologietransfer

Antworten auf Ihre Fragen zu Erfindungen, Patenten und Lizenzen finden Sie in unseren FAQs.

Strategie

Am HZI spielt der Transfer von Forschungsergebnissen in die medizinische und pharmazeutische Anwendung eine zentrale Rolle. Ziel des Zentrums ist es, nicht nur den wissenschaftlichen Austausch zu fördern, sondern auch den Weg in die praktische – gegebenenfalls kommerzielle – Anwendung von Forschungsergebnissen zu ebnen. Daher engagiert sich das Zentrum für einen nachhaltigen Technologietransfer an Dritte, darunter kleine und mittlere Unternehmen sowie die Industrie. Das HZI behält sich vor, im Lauf des Verwertungsprozesses frei zu entscheiden, wie es die Ergebnisse seiner Forschung nutzt. Neben einer kommerziellen Verwertung können Erkenntnisse dabei auch auf andere Weise für die Allgemeinheit verfügbar gemacht werden, etwa mittels Publikationen oder wissenschaftlicher Workshops.

Zu den Produkten, die aus der Forschung des HZI hervorgehen, gehören Wirkstoffe zur Prävention und Behandlung von Infektionen sowie neuartige Diagnosemethoden und digitale „Tools“, wie beispielsweise Apps zur Infektionskontrolle und -vorbeugung.

Die enge Zusammenarbeit mit der Industrie bietet – unter anderem – hervorragende Voraussetzungen für eine schnelle Überführung der am HZI entwickelten Medikamentenkandidaten in die medizinische und pharmazeutische Anwendung.

Ein prominentes Beispiel für eine solche Kooperation ist die strategische Partnerschaft des HZI mit dem Wirkstoffforschungs- und Entwicklungsunternehmen Evotec AG. Sie soll die Entwicklung innovativer neuer Medikamente gegen multiresistente gramnegative Krankheitserreger beschleunigen.

Die Technologietransferstrategie des HZI verfolgt das Ziel, Entwicklungen aus dem Zentrum bis zu einem hohen Technologiereifegrad (auch "Technology Readiness Level" oder TRL) voranzutreiben und sie dadurch für Industriepartnerschaften so attraktiv wie möglich zu machen.

Um vielversprechende Projekte mit hohem Innovationspotenzial zu identifizieren und zu fördern, hat das Zentrum ein "Technology Development Board" (TDB) eingerichtet, dem sowohl interne als auch externe Experten angehören.

Prozess

Das HZI hat ein strukturiertes Verfahren für den professionellen Technologietransfer etabliert, das die Beratung und Unterstützung durch einen externen Technologietransferpartner beinhaltet, die Ascenion GmbH. Technologietransfer-Beauftragte für das Zentrum ist Dr. Christiane Kügler-Walkemeyer, Leiterin der Rechtsabteilung des HZI. Die Ansprechpartner von Ascenion vor Ort sind Dr. Sabina Heim und Dr. Petra Köhler. Sie stehen allen Mitarbeitern des HZI in Fragen des Patentschutzes und der Verwertung von Erfindungen zur Verfügung und arbeiten dabei eng mit Dagmar Meseke von der Patentstelle des HZI zusammen.

Die Ascenion GmbH unterstützt Wissenschaftler des HZI auch bei der Gründung von Start-ups ("Spin-offs"). Das Zentrum verfolgt eine für Start-ups optimierte Strategie und bietet unter anderem Workshops (z.B. an der TRAIN-Academy) und Management-Beratung für potenzielle Gründer an.

Mehr über Technologie-Angebote aus der Forschung des HZI erfahren Sie unter www.ascenion.de.

Ansprechpartner Ascenion

Ansprechpartner HZI

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