Wirkstoff-Transport


Wer die kaum zu überblickende Flut von Medikamenten in den Apotheken betrachtet, dem fällt es schwer, an einen Medikamentenmangel zu glauben. Doch nach wie vor können viele Infektionskrankheiten oder auch Krebs nur unzureichend behandelt werden. Bei der medikamentösen Behandlung ist es besonders wichtig, dass der Wirkstoff im Körper auch an den richtigen Ort gelangt. Lesen Sie hier, wie die Abteilung „Wirkstoff-Transport“ mit Sitz am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) an der korrekten Verteilung neuer Arzneimittel im Körper forscht.

Leitung

Ausgewählte Publikationen

Lehr CM, Bouwstra JA, Schacht EH, Junginger HE (1992) in vitro evaluation of mucoadhesive properties of chitosan and some other natural polymers. Int J Pharm 78: 43–48 

Elbert KJ, Schäfer UF, Schäfers HJ, Kim KJ, Lee VHL, Lehr CM (1999) Monolayers of human alveolar epithelial cells in primary culture for pulmonary absorption and transport studies. Pharm Res 16: 601–608 

Lamprecht A, Schäfer UF, Lehr CM (2001) Size-dependent bioadhesion of micro- and nanoparticulate carriers to the inflamed colonic mucosa. Pharm Res 18: 788–793 

Ravi Kumar MNV, Bakowsky U, Lehr CM (2004) Preparation and characterization of cationic PLGA nanospheres as DNA carriers. Biomaterials 25: 1771–1777 

Lademann J, Richter H, Teichmann A, Otberg N, Blume-Peytavi U, Luengo J, Weiß B, Schäfer UF, Lehr CM, Wepf R, Sterry W (2007) Nanoparticles - An efficient carrier for drug delivery into the hair follicles. Eur J Pharm Biopharm 66: 159–164 

Publikationen

Vollständige Publikationsliste von Claus-Michael Lehr (PDF)

DDEL Publikationen von 2010 bis heute (PDF)

Claus-Michael Lehr - 10 meist zitierte Papers (PDF)

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  • HIPS Infofilm

    Antibiotika-Resistenzen sind weltweit eine der großen Herausforderungen bei Infektionskrankheiten. Hier setzt das neue Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) an.

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  • Kleine Teile – große Wirkung: Pharmazeuten des HIPS schleusen Medikamente zielsicher durch den KörperWie kommt ein Medikament dahin, wo es wirken soll? Das ist eine der zentralen Fragen bei der Entwicklung neuer Wirkstoffe. Denn es reicht nicht, ein tolles neues Medikament gegen Darminfektionen im Reagenzglas zu haben – es muss auch dort hin gelangen, wo die Krankheit stattfindet. Mit Transportmolekülen schleusen die Pharmazeuten des HZI diese Wirkstoffe durch unseren Körper – über Barrieren, durch passende Lücken und an gefährlichen Stellen vorbei. Besuchen Sie Claus-Michael Lehr und Brigitta Loretz am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS)…
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