Strukturbiologie biosynthetischer Enzyme

Natürliche Wirkstoffe waren immer die beste Quelle für Antibiotika. Zahlreiche Erfolgsgeschichten wie Penicillin, Streptomycin, Erythromycin und Rifamycin sind das beste Beispiel hierfür. Das Potential natürlicher Wirkstoffe wird bisher jedoch nicht ausgeschöpft. Grund dafür ist häufig ihre schwierige chemische Synthese und die geringen Erträge bei der Gewinnung der Wirkstoffe aus natürlichen Quellen. Diese Gruppe mit Sitz am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) erforscht Varianten interessanter Naturstoffe, zum Beispiel um Ertrag eines natürlichen Wirkstoffes zu erhöhen.

Dr. Jesko Köhnke

Die Strukturbiologie ist so faszinierend, da man sehen kann wie komplexe Prozesse auf atomarer Ebene stattfinden. Wir nutzen dieses Wissen für die Bearbeitung von Enzymen und Naturstoffen.

Dr. Jesko Köhnke

Dr. Jesko Köhnke

Jesko Köhnke studierte zunächst Biochemie in Hannover und erhielt 2005 sein Diplom in diesem Fach. Anschließend promovierte er bei Prof. Lawrence Shapiro an der Columbia University in New York. 2010 schloss er seine Doktorarbeit mit dem Titel „Structural studies of neurexins and neuroligins“ ab und arbeitete fortan als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Labor von Prof. James Naismith an der University of St Andrews in Schottland.

Seit Januar 2015 ist Jesko Köhnke Leiter der Nachwuchsgruppe „Strukturbiologie biosynthetischer Enzyme“ am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung (HIPS) im Saarland.

Leitung

  • Dr. Jesko Köhnke

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    Leiter der Nachwuchsgruppe Strukturbiologie biosynthetischer Enzyme

    0681 98806-3500

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