Metabolisches Engineering von Aktinomyzeten

Die Entwicklung von Antibiotikaresistenzen ist ein zunehmendes Problem bei der Therapie von Infektionskrankheiten. Die Entwicklung neuer antibiotischer Medikamente basiert häufig auf bereits bekannten Molekülen und Wirkprinzipien, so dass die Bakterien sich schnell anpassen können. Aus diesem Grund, suchen Wissenschaftler nach ganz neuen Wirkstoffen. Am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS), einer Außenstelle des HZI, entwickeln sie neue Wege, mit denen sie Aktinomyceten bislang unbekannte Stoffe entlocken.

Leitung

Dr. Andriy Luzhetskyy

Wenn Aktinomyceten etwa 8.000 Gene besitzen, wissen wir von mehr als 3000 Genen nicht, was für Proteine sie codieren – und wofür sie diese überhaupt nutzen.

Dr. Andriy Luzhetskyy

Dr. Andriy Luzhetskyy

Der Ukrainer Andriy Luzhetskyy hat an der University of Lviv, Ukraine, Biologie studiert und hat sich schon während seiner Masterarbeit auf die mit Genetik und Mikrobiologie beschäftigt. Er promovierte am “Laboratory of Genetics and Genetic Engineering of Industrially Important Microorganisms” an der Ivan Franko National University of Lviv und erhielt 2007 den Eugen-Graetz-Preis für die beste Promotion. Im Anschluss wechselte Andriy Luzhetskyy an das Institut für Pharmazeutische Wissenschaften der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und übernahm dort im Jahr 2006 eine eigene Forschergruppe.

Seit 2011 ist er Nachwuchsgruppenleiter am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland. Im Februar 2011 erhielt Andriy Luzhetskyy den DECHEMA Preis für Nachwuchswissenschaftler in der Naturstoff-Forschung.

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  • HIPS Infofilm

    Antibiotika-Resistenzen sind weltweit eine der großen Herausforderungen bei Infektionskrankheiten. Hier setzt das neue Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) an.

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