Antivirale und Antivirulenzwirkstoffe

Die Arbeitsgruppe von Martin Empting konzentriert sich darauf innovative und herausfordernde Zielmolküle für Antiinfektiva zu adressieren. Darunter befinden sich bakterielle Regulationssysteme sowie bisher wenig erforschte Persistenz-vermittelnde herpesvirale Effektorproteine. Auf diesem Wege wollen wir verbreitete Resistenzmechanismen aushebeln und die schmale Wirkstoffentwicklungspipeline im Bereich der Antiinfektiva erweitern. Diese Gruppe hat ihren Sitz am Helmholtz-Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS).

Leitung

Dr. Martin Empting

„Als akademische Wirkstoffforscher haben wir ein klares Mandat die Innovation im Bereich der Anti-Infektivaforschung voranzutreiben. Dies erreichen wir unter anderem durch Erschließung und Ausnutzung neuer Wirkweisen (Modes-of-Action) zur Behandlung viraler und bakterieller Infektionen durch Methoden der Medizinischen Chemie.“

Dr. Martin Empting

Dr. Martin Empting studierte Chemie an der Technischen Universität Darmstadt. Für seinen Diplomabschluss erhielt er den Preis der „Dr. Anton-Keller-Stiftung“. Danach im Zuge seiner Doktorarbeit unter der Leitung von Prof. Dr. Harald Kolmar und fokussierte sind in dieser Zeit fokussierte auf peptidische Wirkstoffkandidaten und biomimetische Konzepte. Seine Dissertation, welche er 2013 mit summa cum laude abschloss, wurde mit dem Preis der „Familie Bottling-Stiftung“ ausgezeichnet. Im Zuge eines PostDoc unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf W. Hartmann am Helmholtz Institut für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) richtete er seinen Fokus auf das Design und die Optimierung von neuen Antiinfektiva gegen Gramnegative Bakterien. Seit 2017, verfolgt er seine eigenständige Forschung mit dem Ziel neue synthetische Wirkstoffmoleküle zu generieren, die für eine Entwicklung hin zu dringend benötigten antiinfektiven Arzneimitteln geeignet sind.

Weiterführende Informationen

Eine aktuelle Übersicht des Teams sowie weitere Informationen über die Forschungsgruppe finden Sie auf der Webseite des HIPS.

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