Zelluläre Proteomforschung

Pathogene Bakterien, Viren und Pilze nutzen und verändern unsere natürlichen zellulären Prozesse. Die Identifizierung bisher unbekannter Prozesse in komplexen und molekularen Netzwerken, die ursächlich an Infektionsvorgängen beteiligt sind, bildet den zentralen Forschungsschwerpunkt der zellulären Proteomforschung am HZI.

Unsere Forschung

Proteine sind die funktionellen Bausteine des Lebens und primäres Ziel der Wirkstoffforschung. Unsere Forschung nutzt Verfahren aus der Proteinchemie, der Massenspektrometrie und der Bioinformatik zur Untersuchung der molekularen Mechanismen von Infektionen.

Die Zelluläre Proteomforschung analysiert regulatorische Proteinnetzwerke, die frühe Phasen der Immunsystem-Aktivierung und Pathogen-Wirt-Interaktionen kontrollieren. Die Gruppe arbeitet dabei  im Kontext der Biologie von NK- und regulatorischen T-Zellen vorzugsweise mit primären humanen Proben.

Im Zentrum der Forschung stehen dabei zwei Aspekte:

  • die funktionelle Definition primärer Immunzell-Subsets in akuten und chronischen Infektionen sowie
  • die molekulare Charakterisierung der Signaltransduktion und Effektor-Antworten an immunologischen Synapsen. Unsere Motivation ist hier die Identifizierung neuer immunregulatorischer Mechanismen.

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