Zelluläre Proteomforschung

Pathogene Bakterien, Viren und Pilze nutzen und verändern unsere natürlichen zellulären Prozesse. Die Identifizierung bisher unbekannter Prozesse in komplexen und molekularen Netzwerken, die ursächlich an Infektionsvorgängen beteiligt sind, bildet den zentralen Forschungsschwerpunkt der zellulären Proteomforschung am HZI.

Die Haupteinsatzgebiete sind:

  • die vergleichende und quantitative Analyse von „gesunden“ bzw. „kranken“ Geweben;
  • die Suche nach Biomarkern, die eine schnelle und vorausschauende Diagnostik bedrohlicher Erkrankungen  erlauben soll;
  • die gezielte Identifizierung von Proteinen, die mit interessanten biologischen Phänomenen in Verbindung gebracht werden;
  • die Detektion und Charakterisierung von posttranslationalen Modifikationen wie Phosphorylierung oder Glykosylierung mit dem Hintergrund zellulärer Signalkaskaden;
  • die strukturelle Charakterisierung neuer niedermolekularer Moleküle mit interessanten medizinischen Eigenschaften (z. B. neue Antibiotika).

Ansprechpartner

  • Dr. Manfred Nimtz 
  • Mitarbeiter: Andrea Abrahamik, Anja Meier

Leitung

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