Systemorientierte Immunologie und Entzündungsforschung

Dass der Tod Leben retten kann, ist zwar eine Binsenweisheit, für komplexe Organismen steckt dahinter jedoch ein wichtiger Schutzmechanismus. Apoptose heißt das „Selbstmordprogramm“ mit dem verletzte, alte, mutierte oder gefährliche Zellen in Geweben ausgeschaltet werden. Aber dieses Selbstmordprogramm kann auch von Krankheitserregern missbraucht werden – oder es kann außer Kontrolle geraten. Lesen Sie, wie Wissenschaftler in einer gemeinsamen Forschergruppe des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und des HZI den programmierten Zelltod verstehen und nutzen wollen.

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  • Gas und Bremse für Immunantworten
    Unser Immunsystem ist geprägt durch ein kompliziertes Wechselspiel unterschiedlicher Immunzellen, das Wissenschaftler stückchenweise verstehen lernen. Um das Immunsystem daran zu hindern, dass es sich gegen uns selbst richtet oder um ihm auch mal einen Schubs geben zu können, müssen sie die molekularen Stellknöpfe finden – und beeinflussen. Einen dieser Stellknöpfe haben Ingo Schmitz und Marc Schuster entdeckt. Folgen Sie den beiden ins Labor...