Strukturbiologie der Autophagie

Zellen produzieren ständig Proteine, bauen ihre Organellen um, erneuern sie und schleusen Stoffe von außen ein. Diesem stetigen Materialzuwachs wirkt ein Mechanismus entgegen: Autophagie. Diese Funktion der Zelle zerlegt alles, was nicht mehr benötigt wird, in seine Bestandteile – und dazu gehören auch Krankheitserreger. Damit spielt Autophagie eine zentrale Rolle bei Infektionskrankheiten und unserer Immunreaktion darauf. Hier erfahren Sie, wie unsere Wissenschaftler die Autophagie erforschen – um über diesen Mechanismus Krankheitserregern entgegen zu wirken.

Dr. Andrea Scrima

Wenn wir die Struktur zentraler Elemente der Autophagie und die Tarnmechanismen der Pathogene kennen, können wir neue antibakterielle Substanzen identifizieren, die die „Tarnung“ inhibieren.

Dr. Andrea Scrima

Dr. Andrea Scrima, Leiter der Nachwuchsgruppe Molekulare Strukturbiologie der Autophagie

Andrea Scrima studierte Biochemie in Bochum und legte seinen Schwerpunkt schon während seiner Diplomarbeit auf strukturanalytische Fragestellungen. Er promovierte am Dortmunder Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie über die Struktur und biochemische Charakterisierung zweier Proteine, die in die tRNA Modifikation involviert sind.

Im Anschluss wechselte er an das Friedrich Miescher Institut für Biomedizinische Forschung in Basel, Schweiz, und untersuchte dort vom Jahr 2007 bis 2011 Proteinstrukturen im Zusammenhang mit DNA-Läsionen. Seitdem forscht er am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung als Nachwuchsgruppenleiter in der Abteilung Molekulare Strukturbiologie.

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  • Dr. Andrea Scrima

    Andrea Scrima

    Leiter der Nachwuchsgruppe Strukturbiologie der Autophagie

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