Systemorientierte Immunologie und Entzündungsforschung

Dass der Tod Leben retten kann, ist zwar eine Binsenweisheit, für komplexe Organismen steckt dahinter jedoch ein wichtiger Schutzmechanismus. Apoptose heißt das „Selbstmordprogramm“ mit dem verletzte, alte, mutierte oder gefährliche Zellen in Geweben ausgeschaltet werden. Aber dieses Selbstmordprogramm kann auch von Krankheitserregern missbraucht werden – oder es kann außer Kontrolle geraten. Lesen Sie, wie Wissenschaftler in einer gemeinsamen Forschergruppe des Instituts für Molekulare und Klinische Immunologie der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg und des HZI den programmierten Zelltod verstehen und nutzen wollen.

Leitung

Team

Dr. Manfred Wirth

Wissenschaftler

Lebenslauf

Geburtsdatum: 

14. Mai 1956 in Irmtraut

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Ausbildung und beruflicher Werdegang

* 1981

Diplom in Chemie, Universität Gießen: Fokus auf Organischer Chemie

* 1985

PhD (Dr. rer. nat.) ander fakultät für Virologie an der Universität Gießen Thema: "Sequencing and expression of the E1 gene of a coronavirus" (Betreuer: Prof. H-D. Klenk und H. Niemann)

* 1986

Postdoc an der Abteilung für genetic am GBF (Prof. J. Collins) EuGen (H. Hauser)

*1994

Projektleiter, Dept. Gene Expression, GBF (J. McCarthy)

* 1997 - 2004

Senior Scientist, Dept. “Gene Regulation and Differentiation”, MBIO, GBF (H. Hauser)

* 2004 - 2009

Senior-Wissenschaftler, Forschungsgruppe Epigenetics , MBIO am HZI (Prof. J. Bode)

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Further Activities

Supervision of 6 PhD theses and 7diploma/masters theses. Principle investigator of third party funded projects (BMBF, DFG, MBFS, industry cooperations) and in house projects. Reviewer in 4 scientific journals. Member of the advisory board ‘Cell culture technology’ of the DECHEMA (2000-2007).

 

Publications

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