Experimentelle Immunologie

Tagtäglich werden wir mit verschiedenen Krankheitserregern konfrontiert, die unser Immunsystem mit unterschiedlichen Strategien abwehren muss. Die Zellen des Immunsystems haben dafür gelernt zu unterscheiden, was harmlose körpereigene Strukturen sind und was potenziell gefährlich körperfremde. Manchmal entstehen aber auch Immunzellen, die falsch programmiert sind und körpereigene Strukturen angreifen. Erfahren Sie hier, wie sich unser Körper dagegen schützt und wie wir diesen Schutzmechanismus therapeutisch nutzen können.

Leitung

Prof. Jochen Hühn

Immunzellen müssen sich in der Waage halten. Geraten sie aus der Balance, werden wir krank.

Prof. Jochen Hühn

Jochen Hühn erkannte bereits früh seine Begeisterung für die Immunologie. Zunächst studierte er Biochemie und Molekularbiologie an der Universität Hamburg und arbeitete zwischenzeitlich an der Cornell University in den USA. Schon während seiner Diplomarbeit und dann auch in der anschließenden Promotion am Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin forschte er an Signalwegen in T-Zellen, einem Immunzelltyp. Nach einem Jahr als wissenschaftlicher Mitarbeiter des Bernhard-Nocht-Instituts wechselte Jochen Hühn im Jahr 2000 in die Arbeitsgruppe "Experimentelle Rheumatologie" der Charité Universitätsmedizin Berlin.

Ab 2006 arbeitete er dort als Juniorprofessor für Immunregulation mit den Schwerpunkten Rheumatologie und Klinische Immunologie. Für seine erfolgreiche Forschung an regulatorischen T-Zellen wurde er während seiner Zeit an der Charité mit dem Avrion Mitchison-Preis für Rheumaforschung (2002), dem Wolfgang Schulze Preis für Rheumaforschung (2007) und dem Langener Wissenschaftspreis (2007) ausgezeichnet.

Jochen Hühn ist der Untersuchung regulatorischer T-Zellen treu geblieben und arbeitet seit August 2008 als Leiter der Abteilung „Experimentelle Immunologie“ am HZI in Braunschweig sowie als Professor an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

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