Molekulare Infektionsbiologie

Gastrointestinale Infektionen zählen weltweit immer noch zu den häufigsten Infektionserkrankungen. Ausgelöst wird sie durch Bakterien wie Salmonellen, Shigatoxin-produzierenden Escherichia coli und Yersinien. Sie werden hauptsächlich über kontaminierte Lebensmittel von Tieren auf den Menschen übertragen. Sie verursachen ein weites Spektrum von Darmerkrankungen – mit teilweise schwerwiegenden Folgeerkrankungen. Unsere Wissenschaftler erforschen vor allem am Beispiel von Yersinien, wie diese Bakterien sich an die Darmepithelschicht anheften, sie durchdringen und sich im Wirt verbreiten.

Leitung

Forschungsprojekte

Beendete Projekte

  • Identification of host-adapted metabolic functions important for Yersinia pseudotuber­culosis virulence : SPP 1316
  • Sensorische und regulatorische RNAs in Prokaryoten: SPP 1258
  • Pathobiologie der intestinalen Mukosa: SFB 621
  • Integration gen- und verfahrenstechnischer Methoden zur Entwicklung biotechnologischer Prozesse - Vom Gen zum Produkt: SFB 578
  • TP10: Serotyp- und wirtsspezifische Kolonisation von enteropathogenen Yersinia spp. und ihre Persistenz im Wirt und in Nahrungsmitteln: FBI-ZOO

News

Audio Podcast

  • Bakterien mit Thermometer - Vom Kühlschrank in den KörperYersinien machen uns Bauchschmerzen. Wenn wir die Bakterien mit verseuchtem Fleisch zu uns nehmen, infizieren sie unsere Darmzellen und vermehren sich. Aber wie wissen die Yersinien, dass sie nicht mehr in der vergammelten Wurst sind sondern in unserem Körper? Die Antwort ist simpel: Die Bakterien haben ein Thermometer. Hören Sie zu, wie das funktioniert...
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