Biostatistik

Hochdurchsatz-Technologien liefern zwar schnell viele Daten, aber diese Flut hat auch Schattenseiten: Große Mengen biologischer und medizinischer Daten müssen erst zu Ergebnissen verarbeitet werden – mit statistischen Methoden und Modellen zur Analyse. Dabei sollen neue Konzepte aus der robusten, computergestützten Statistik und Visualisierungstechniken den Wissenschaftlern helfen, ihre Daten zu verarbeiten, besser zu verstehen und Hypothesen zu generieren und zu bestätigen. Die Projektgruppe „Biostatistik“ gehört zur Arbeitsgruppe „Zelluläre Proteomforschung“ von Lothar Jänsch.

Prof. Dr. Frank Klawonn

Durch die massenhaft anfallenden Daten in heutigen Massenspektrometrie-Experimenten sind Datenverlässlichkeit und gute Auswertestrategien von größter Wichtigkeit. Wir versuchen diesen Bereich zu verbessern.

Prof. Dr. Frank Klawonn

Prof. Dr. Frank Klawonn

Frank Klawonn studierte Mathematik (Diplom 1988) an der TU Braunschweig, wo er auch 1992 promovierte und sich 1996 in Informatik habilitierte. Er leitet die Projektgruppe Bioinformatik und Statistik am HZI. Außerdem ist er Direktor des Instituts für Angewandte Informatik an der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften, wo er auch das Labor für Datenanalyse und Mustererkennung leitet. Klawonn ist Mitglied des wissenschaftlichen Beirats des Braunschweiger Informatik- und Technologie-Zentrum (BITZ).

Seine Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen explorative Datenanalyse, Datenvisualisierung, robuste und computergestützte Statistik. Er ist Mitglied im Editorial Board von wissenschaftlichen Zeitschriften wie Data Mining, Modelling & Management (IJDMMM), Intelligent Data Analysis (IDA) and Evolving Systems (ES).