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Metabolische Dysfunktion

Metabolische Dysfunktion und Volkserkrankungen

Die weltweite Inzidenz einer komplexen Stoffwechselstörung, des Metabolischen Syndroms, mit Adipositas, Bluthochdruck, Dyslipidämie und Insulinresistenz, steigt dramatisch. Störungen des Stoffwechsels als Ursache und Folge komplexer Erkrankungen sind daher von höchster Relevanz für die Behandlung der Patienten und die Entwicklung einer personalisierten, kausal orientierten Medizin. Sie spielen eine wichtige Rolle für die Zukunft der Gesundheitsfürsorge in einer alternden Gesellschaft.

 

Der aktuelle Stand der Forschung macht deutlich, dass Stoffwechselvorgänge Teil eines hochkomplexen biologischen Systems sind, das nicht durch einfache Kausalitäten beschreibbar ist. Eine erfolgreiche Intervention setzt das Verständnis der kausalen Zusammenhänge voraus.

 

Obwohl komplexe Erkrankungen intensiv erforscht werden, fehlen interdisziplinäre Ansätze zur Aufklärung der Zusammenhänge zwischen Genetik, Biochemie, pathologischem Phänotyp, Umweltfaktoren einschließlich chronischen Infektionen und metabolischen Veränderungen. Die Erforschung metabolischer Dysfunktion ist ein paradigmatisches Querschnittsthema von höchster sozio-ökonomischer Bedeutung, das von den Programmen des Forschungsbereichs Gesundheit aufgegriffen wird. Die Aufklärung der zugrunde liegenden molekularen Prozesse ist eine wesentliche Voraussetzung für das Verständnis der Krankheitsprozesse und für die Entwicklung präventiver, diagnostischer und therapeutischer Maßnahmen. Die Gesundheitszentren der Helmholtz-Gemeinschaft sind für diese Herausforderung international hervorragend aufgestellt. Führende Gruppen auf dem Gebiet der Metabolismusforschung der HGF haben sich mit universitären und nicht-universitären Partnern vernetzt und ein krankheitsübergreifendes integriertes Forschungs- und Translationsprogramm formuliert.

 

Die Ergebnisse werden von großer Bedeutung für die Bewertung diagnostischer Parameter, die Charakterisierung neuer Targets und die Entwicklung personalisierter Therapien sein. National und international kann diese Aktivität eine wichtige Schrittmacherfunktion übernehmen und erlaubt mannigfaltige Interaktionen mit Partnern aus der Universitätsmedizin und Industrie.

 

Zur Pressemitteilung „Helmholtz-Gemeinschaft und Partner erforschen Ursachen des Metabolischen Syndroms“ von der Helmholtz-Geschäftsstelle

Partner

Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) - Berlin-Buch

Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ)

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen

Helmholtz-Zentrum München (HMGU)

Charité - Universitätsmedizin Berlin (Charité)

Deutsches Institut für Ernährungsforschung (DIfE), Potsdam-Rehbrücke

Universitätsklinikum Heidelberg

Max Planck Institut für Psychiatrie, München

Technische Universität München

Universität Bonn

Projektleiter

Beteiligte Gruppen

Sprecher

Prof. Dr. Mathias Treier und Prof. Dr. Stephan Herzig (Deutsches Krebsforschungzentrum)

Geldgeber / Förderer

Helmholtz-Gemeinschaft