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Lungenmikrobiom

Das Mikrobiom des unteren und oberen Respirationstrakts als prognostischer Marker für infektiologische und immunologische Komplikationen nach Lungentransplantation

Kultur-unabhängige mikrobiologische Verfahren erfahren zunehmende Popularität da sie einen einfachen und schnellen Ansatz zur Untersuchung  komplexer mikrobieller Gemeinschaften darstellen.

Veränderungen in der mikrobiellen Besiedlung der unteren und oberen Atemwege nach Lungentransplantation wurden als möglicher Risikofaktor für immunvermittelte Komplikationen nach Transplantation identifiziert. Bei diesen Patienten wird die Lunge zusammen mit ihrer mikrobiellen Gemeinschaft vom Spender auf den Empfänger übertragen, so dass das Mikrobiom der unteren Atemwege des Spenders auf das Mikrobiom der oberen Atemwege des Empfängers und ein stark supprimiertes Immunsystem trifft.

Da diese Patienten allerdings zusätzlich häufig verschiedene Antibiotika erhalten, welche ebenfalls Veränderungen des respiratorischen Mikrobioms verursachen können, ist bislang unklar, welche Rolle diese verschiedenen Faktoren für die Entwicklung des Post-Transplantations-Mikrobioms spielen.

Ziele

Es ist das Ziel der vorliegenden Studie, den Einfluss von Veränderungen des respiratorischen Mikrobioms nach Lungentransplantation auf infektiologische und immunologische Komplikationen zu untersuchen. Dieses Projekt wird durch das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) gefördert.

Partner

Projektleiter

Beteiligte Gruppen

Geldgeber / Förderer

DZIF - Deutsches Zentrum für Infektionsforschung