Das Taschentuchlabor

Neue Werkzeuge zur Diagnostik von Candida albicans

Eines der Probleme für die wirksame Bekämpfung von Infektionen ist der rasche diagnostische Nachweis der Erreger. Um dazu einen Beitrag zu leisten, haben sich in dem vom BMBF geförderten „Taschentuchlabor“ – Projekt vierzehn Forschergruppen aus Wissenschaft und Industrie zusammengeschlossen. Ziel ist die Entwicklung neuartiger apparatefreier analytischer Systeme, die sich zum Beispiel in Textilien oder Hygienetüchern verarbeiten lassen. Damit sollen Krankheitserreger schnell, ohne eine komplexe Laborausrüstung identifiziert werden können. Um die Tests möglichst einfach zu halten, soll daher auch auf aufwändige Probenvorbehandlungen, wie Zellaufschlüsse, verzichtet werden. Dementsprechend soll der Nachweis über die Erkennung von spezifischen Oberflächenstrukturen, wie Proteinen oder Polysacchariden, erfolgen. Auch Candida albicans, der häufigste Verursacher von Pilzerkrankungen, besitzt auf der Oberfläche der Zellen spezielle Eiweissstoffe,  die gezielt zur Diagnostik genutzt werden sollen.

Projektleiter

Beteiligte Gruppen

Homepage

http://www.taschentuchlabor.de/

Geldgeber / Förderer

BMBF - Bundesministerium für Bildung und Forschung