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Projekt

Sensibilisierung von Escherichia coli für Erythromycin

Erythromycin ist ein Makrolid-Antibiotikum, das zur Behandlung von einigen Infektionen vor allem durch Gram-positive Bakterien eingesetzt wird. Es hemmt die bakterielle Proteinbiosynthese und wirkt bakteriostatisch. Escherichia coli ist resistent gegen dieses Antibiotikum, da die äußere Zellmembran und das effektive Substanzexport-Proteinsystem AcrAB – TolC ausreichend hohe intrazelluläre Substanzkonzentrationen verhindern. In einem phänotypischen Screen haben wir in Gegenwart von Erythromycin nach Sensibilisatoren von E. coli für Erythromycin gesucht. Die aktiven Substanzen zeigten konzentrationsabhängige Wirkungen und führten außerdem zur Sensibilisierung auch für andere Antibiotika. Ihre Wirkung war auf eine erhöhte Permeabilisierung der Zellmembranen, aber auch auf einen reduzierten Substanzexport zurückzuführen.

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