Über das HZI

Wie lösen Bakterien und Viren Krankheiten aus? Wie setzt sich unser Immunsystem gegen sie zur Wehr? Und mit welchen neuen Wirkstoffen kann man gefährliche Infektionen bekämpfen? Auf Fragen wie diese wollen wir am HZI fundierte Antworten finden. Unser Ziel dabei: Die Grundlagen für neue Diagnoseverfahren, neue Wirkstoffe und neue Therapien gegen Infektionskrankheiten zu schaffen.

Das Helmholtz-Zentrum

Am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung untersuchen Wissenschaftler die Mechanismen von Infektionskrankheiten und ihrer Abwehr. Die Ergebnisse der Grundlagenforschung entwickeln wir systematisch in Richtung medizinischer Anwendung. Zu den wissenschaftlichen Fragestellungen, die wir bearbeiten, gehören:

  • Was macht Bakterien oder Viren zu Krankheitserregern?
  • Warum sind manche Menschen besonders empfindlich, andere dagegen widerstandsfähig gegenüber Infektionen?
  • Wie können wir in Infektionsprozesse eingreifen?
  • Wie übertragen wir unsere Erkenntnisse auf die Anwendung beim Menschen?

Zur Klärung solcher Fragen untersuchen wir Erreger, die medizinisch relevant sind oder die als Modell für die Erforschung von Infektionen genutzt werden können. Das Verständnis dieser Mechanismen wird dazu beitragen, Infektionskrankheiten durch neue Medikamente und Impfstoffe zu bekämpfen.

Zielsetzung

Aufgabe des Zentrums ist es, biomedizinische Forschung auf dem Gebiet der Infektionsbiologie sowie deren klinische Anwendung und praktische Umsetzung zu betreiben. Die Forschungsschwerpunkte des HZI konzentrieren sich auf das Programm Infektionsforschung.

Forschungsbudget

Im Jahr 2016 betrugen die dem HZI vom Bund und den Ländern Niedersachsen und Saarland zur Verfügung gestellten Mittel aus der programmorientierten Förderung (POF) der Helmholtz-Gemeinschaft 58,43 Millionen Euro. Zusätzlich werben unsere Arbeitsgruppen- und Projektleiter jährlich Drittmittel aus nationalen Forschungsförderungsprogrammen, EU-Programmen und der Industrie ein, die sich im Jahr 2016 auf insgesamt 18,3 Millionen Euro beliefen. Außerdem führt das HZI das Fördermittelmanagement für das Deutsche Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) durch.

Patente und Publikationen

Forschungsergebnisse werden immer wieder als Patente angemeldet - 2016 existierte beispielsweise ein Bestand von 71 Patentfamilien. Zusätzlich wies das HZI 2016 eine Bilanz von 514 Publikationen in internationalen, hochrangigen Wissenschaftsmagazinen auf. Darunter waren 55 High Impact-Publikationen.

Mitarbeiter und Berufsfelder

Das HZI beschäftigt zurzeit 889 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Stand: 31.12.2016) aus über 40 Ländern und verschiedenen Berufsfeldern: Biologen, Biotechnologen, Biochemiker, Chemiker, Mediziner, Laboranten und Assistenten sowie Bürokaufleute, Tierpfleger, Netzwerk-Spezialisten, Handwerker, Techniker und Ingenieure.

Internationale Forschung: Pro Jahr arbeiten ca. 200 Gastwissenschaftler am HZI.

Nachwuchsförderung

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