Über das HZI

Wie lösen Bakterien und Viren Krankheiten aus? Wie setzt sich unser Immunsystem gegen sie zur Wehr? Und mit welchen neuen Wirkstoffen kann man gefährliche Infektionen bekämpfen? Auf Fragen wie diese wollen wir am HZI fundierte Antworten finden. Unser Ziel dabei: Die Grundlagen für neue Diagnoseverfahren, neue Wirkstoffe und neue Therapien gegen Infektionskrankheiten zu schaffen.

Geschichte des HZI (2006-2016)

Oktober 2016: Start des HIRI in Würzburg – HZI und Universität Würzburg bringen neues Institut für Infektionsforschung auf den Weg: Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) erschließt ein neues Forschungsfeld und hat neuartige Therapieansätze zum Ziel.

August 2016: Einweihung des Systembiologie-Forschungszentrums BRICS – Das gemeinsame Forschungszentrum von Technischer Universität Braunschweig und HZI nimmt seinen Forschungsbetrieb auf. 170 Forscherinnen und Forscher aus Instituten beider Einrichtungen befassen sich hier vor allem mit Modellen für die Lebenswissenschaften. Mit ihrer Hilfe will man die Bausteine des Lebens besser verstehen, damit neue Anwendungen für Gesundheit und Umwelt möglich werden.

Dezember 2016: Baustelle auf dem HZI-Campus in Braunschweig-Stöckheim: Hier entsteht das Zentrum für Wirkstoff- und Funktionelle Genomforschung“ (Drug Research and Functional Genomics Centre, DRFG) © HZI/jkr

November 2015: Spatenstich für neues Zentrum für Wirkstoff- und Funktionelle Genomforschung DRFG – Auf dem HZI-Campus in Braunschweig entsteht das neue „Zentrum für Wirkstoff- und Funktionelle Genomforschung“ (Drug Research and Functional Genomics Centre, DRFG). Dort sollen unter anderem neuartige Wirkstoffe gegen Krankheitserreger gesucht sowie bakterielle Gene und ihre Funktion erforscht werden.

Oktober 2015: 50 Jahre Spitzenforschung in Braunschweig-Stöckheim – Die 1965 in Braunschweig gegründete Forschungseinrichtung, aus der das heutige HZI hervorgegangen ist, hat in den 50 Jahren ihres Bestehens mehrere inhaltliche Neuausrichtungen erfahren. Seit Anfang der 2000er Jahre fokussiert sich das Zentrum auf das Thema „Infektionen“. Mit einer Podiumsdiskussion, Filmeinspielungen und vielen Zeitzeugen aus den vergangenen 50 Jahren blicken wir auf unsere Geschichte zurück und wagen einen Ausblick auf zukünftige Herausforderungen (Festakt).

September 2015: Das interdisziplinäre Zentrum für Strukturelle Systembiologie (CSSB) feiert Richtfest des neuen Forschungsgebäudes – Ab 2017 soll das CSSB auf über 10.000 Quadratmetern in einem einzigartigen interdisziplinären Ansatz bakterielle und virale Infektionen erforschen. Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von neun Forschungseinrichtungen aus Norddeutschland, an der auch das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung beteiligt ist.

September 2015: Neubau des HIPS wird eingeweiht – Nach rund zweijähriger Bauzeit wurde der Neubau des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) fertiggestellt. Als Standort des HZI ist das HIPS das erste außeruniversitäre Forschungsinstitut für pharmazeutische Forschung in Deutschland, das mit öffentlichen Geldern gefördert wird.

September 2014: Bundesweit einmaliges Projekt von MHH, Fraunhofer ITEM und HZI – Clinical Research Center Hannover (CRC Hannover) eingeweiht – Das CRC ist eine wichtige Schnittstelle zwischen der Grundlagenforschung und der Marktzulassung von neuen Medikamenten und Medizinprodukten. Im Fokus stehen neue Konzepte für frühe klinische Studien.

September 2013: Neues Verwaltungsgebäude W – Die Administration, Geschäftsführung und Abteilung Öffentlichkeitsarbeit ziehen in das neue Gebäude um. Das Haus ist in seinem Grundriss dem Buchstaben W nachempfunden.

März 2013: Auf dem HZI-Campus in Braunschweig nimmt das neue S3-Gebäude seinen Betrieb auf, die S3-Anlage im Tierhaus 2 startet im Mai 2013. In den Laboren der biologischen Sicherheitsstufe 3 können Wissenschaftler Krankheitserreger erforschen, die schwere Krankheiten verursachen. Die S3-Laboranlagen sind gegenüber der Außenwelt abgeschlossene, isolierte Anlagen.

Dezember 2012: Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) eröffnet – Das DZIF ist ein Zusammenschluss von führenden Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen im Bereich der Infektionsforschung in Deutschland. Das Ziel: Stärkung der Translationsforschung. Die Geschäftsstelle des DZIF ist auf dem HZI-Campus angesiedelt.

Juli 2012: Eröffnung des D2-Gebäudes auf HZI-Campus – Auf über 2000 Quadratmetern arbeiten hier über 100 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der Verwirklichung der Visionen von TRAIN arbeiten. 

Mai 2012: Eröffnung des Studienzentrums in Hannover. Hier werden zukünftig Studien zur öffentlichen Gesundheit durchgeführt und die Zusammenhänge zwischen Infektionen und chronischen Erkrankungen untersucht.

April 2011: Im bundesweiten Forschungsverbund „Deutsches Zentrum für Infektionsforschung“ wird das HZI Partner für den Standort Hannover/Braunschweig. 

Januar 2011: Das HZI übernimmt die Koordination des neu gegründeten Centre for Structural Systems Biology (CSSB), das auf dem Campus des DESY in Hamburg entsteht.

August 2009: Gründung der HZI-Außenstelle auf dem Universitätscampus in Saarbrücken: Wissenschaftler des Helmholtz-Instituts für Pharmazeutische Forschung Saarland (HIPS) entwickeln neue Arzneimittel und Therapieoptionen gegen Infektionskrankheiten.

Juni 2009: Nach einer Bauzeit von etwas mehr als drei Jahren wird das neue Tierhaus eröffnet. Insgesamt beherbergt die Tierhaltung am HZI nun etwa 30 000 Mäuse, die von über 50 Mitarbeitern betreut werden.

August 2008: Zusammen mit der Medizinischen Hochschule Hannover eröffnet das HZI in direkter Nachbarschaft zum MHH-Campus das Zentrum für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung TWINCORE.

Juli 2006: Die GBF wird umbenannt in Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung. Gleichzeitig wird die neue Pforte des Zentrums fertiggestellt. Mit ihr bekommt das Gelände nicht nur eine neue Einfahrt, sondern auch eine neue Adresse.

Download

Die Geschichte der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung (GBF) und ihrer Vorgängerinnen 1965-1990

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