Standorte des Helmholtz-Zentrums



Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI)

Das HIRI ist im Mai 2017 aus einer Partnerschaft zwischen dem Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und der Julius-Maximilian-Universität Würzburg (JMU) hervorgegangen.

Unser Team

Vier zentrale Forschungsbereiche werden am HIRI verfolgt: bakterielle Infektionen, virale Infektionen, Wirtsantwort und pharmazeutische RNA-Anwendungen. Die enge Zusammenarbeit zwischen Arbeitsgruppen aller Bereiche stellt dabei einen zentralen Aspekt unseres Instituts dar und bietet ein optimales Forschungsumfeld für etablierte Wissenschaftler und den wissenschaftlichen Nachwuchs.

© Mario Schmitt

Professor Jörg Vogel ist Gründungsdirektor des HIRI und seit Juni 2017 Leiter des ersten Lehrstuhls. Ziel seiner Forschung ist die Entwicklung neuer Verfahren zur Aufklägung der RNA-Biologie bakterieller Krankheitserreger. Außerdem arbeitet er an der Entwicklung RNA-basierter Methoden zur Erkennung und Manipulation von Mikroorganismen.

Prof. Chase Beisel
Biologie synthetischer RNA

© Mario Schmitt

Prof. Chase Beisel (ehemals North Carolina State University, USA) untersucht mit seiner Arbeitsgruppe funktionelle Aspekte von CRISPR-Cas-Immunsystemen, um sie für die Forschung nutzbar zu machen. Durch die Entwicklung neuer Generationen von CRISPR-Technologien sollen menschliche Infektionskrankheiten besser verstanden, diagnostiziert und bekämpft werden können.

Dr. Antoine-Emmanuel Saliba
Einzelzellanalyse

© Mario Schmitt

Die Arbeitsgruppe von Dr. Antoine-Emmanuel Saliba (ehemals maître de conférences, Université Strasbourg, Frankreich) nutzt Einzelzell-RNA-Sequenzierungen, um Einblicke in Wirtsabwehrreaktionen bei Infektionen zu erhalten und deren Einfluss auf den Krankheitsverlauf untersuchen zu können.

© Mario Schmitt

Jun. Prof. Neva Caliskan arbeitet an der Identifizierung und Charakterisierung von Recoding-Mechanismen in RNA-Viren und deren regulatorischen Eigenschaften bei Infektionen.

© Mario Schmitt

Die Arbeitsgruppe von Dr. Lars Barquist nutzt bioinformatische Methoden zur Erforschung des Zusammenhangs zwischen RNA und Infektionen. Mit modernen Technologien aus dem Bereich Data Science und Machine Learning können umfangreiche Genomdaten analysiert und veranschaulicht werden.

Jun. Prof. Alexander Westermann
Wirt-Pathogen-Mikrobiota Interaktionen

© Mario Schmitt

Alexander Westermann forscht mit seiner Arbeitsgruppe an den molekularen Mechanismen, die es Krankheitserregern ermöglichen, sich gegen ansässige Mikroorganismen durchzusetzen. Ihre Forschung konzentriert sich dabei auf die Identifikation und Charakterisierung nicht-kodierender RNA-Moleküle, die bei Infektionen eine Rolle spielen und als Marker diagnostisches oder therapeutisches Potential besitzen.

© Mario Schmitt

Die Nachwuchsforschergruppe von Redmond Smyth untersucht die Bedeutung von nicht-kodierender RNA für die Regulation der Replikation und Evolution von RNA-Viren.

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