Standorte des Helmholtz-Zentrums



Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI)

Institut für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg © Universität Würzburg / Foto: Staatliches Bauamt Würzburg/Wolfgang Dürr Architekturfotografie

Das Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) ist eine gemeinsame Einrichtung des Braunschweiger Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. Gegründet im Mai 2017 wird das HIRI als weltweit erstes Institut seiner Art den innovativen Bereich der Ribonukleinsäure (RNA)-Biologie mit der Infektionsforschung vereinen.

Forschung am HIRI

Trotz erhöhter Hygienestandards und verbesserter Präventions- und Therapiemethoden sind bakterielle Krankheitserreger noch immer eine der Hauptursachen lebensbedrohlicher akuter und chronischer Erkrankungen weltweit.

Das Auftreten multiresistenter Keime in Krankenhäusern droht nun die bedeutenden Errungenschaften der modernen Medizin bei der Krankheitsbehandlung zunichte zu machen.

Darüber hinaus können Infektionen und die dabei ausgelöste, körpereigene Immunantwort dramatische Veränderung in der bakteriellen Darmflora (Mikrobiota) hervorrufen und damit den Verlauf und die Manifestation scheinbar unzusammenhängender Krankheiten massiv beeinflussen. In Zeiten immer weiter verbreiteter Antibiotikaresistenzen kann die erfolgreiche Therapie bakterieller Infektionen nicht länger als selbstverständlich betrachtet werden.

Die aktuelle Antibiotikakrise verlangt daher, in möglichst naher Zukunft, nach neuen Diagnostika und neuen Zielstrukturen für die Behandlung bakterieller Krankheitserreger.

Hier setzt die Abteilung „RNA‐Biologie bakterieller Infektionen“ (RABI) unter der Leitung des Geschäftsführenden Direktors des HIRI, Prof. Jörg Vogel, sowie die Arbeitsgruppe „Einzelzellanalyse“ (SIGA), geleitet von Dr. Antoine‐Emmanuel Saliba an.

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