Management

Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) ist in der Rechtsform einer GmbH organisiert. Gesellschafter sind die Bundesrepublik Deutschland (90 Prozent) sowie die Bundesländer Niedersachsen (acht Prozent), Saarland (ein Prozent) und der Freistaat Bayern (ein Prozent).

Die Gesellschafterversammlung tagt als oberstes Leitungsgremium des HZI mindestens einmal jährlich, trifft die wichtigsten Richtungsentscheidungen, ernennt die beiden Geschäftsführer und befindet über deren Entlastung. Vertreter der Gesellschafter bilden – gemeinsam mit Experten aus Hochschulen, Kliniken, Wirtschaft, anderen Forschungszentren sowie dem HZI selbst – den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat des HZI tagt zweimal jährlich, überwacht die Rechtmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung und entscheidet über die wichtigen forschungspolitischen und finanziellen Angelegenheiten der Gesellschaft. Dem Aufsichtsrat steht fachlich beratend das Wissenschaftliche Komitee zur Seite. Das mittlere Management des Zentrums setzt sich zusammen aus den Leitern der wissenschaftlichen Abteilungen, der Verwaltungseinheiten und der Stabsstellen.

Klinischer Direktor

Markus Cornberg ist Universitätsprofessor für Infektiologie mit Schwerpunkt Hepatologie und leitender Oberarzt der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie an der Medizinischen Hochschule. Sein klinischer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit infektiösen Lebererkrankungen. 2019 wurde er zudem zum klinischen Direktors des HZI und zum Direktor des Centre for Individualised Infection Medicine (CiiM) berufen.

Prof. Cornberg war als verantwortlicher Arzt an zahlreichen klinischen Studien beteiligt, die neue Medikamente zur Behandlung von Virusinfektionen der Leber untersuchten. Er war 2002 erster wissenschaftlicher Sekretär des Kompetenznetz Hepatitis (HepNet). Im Februar 2005 übernahm er die Geschäftsführung des HepNet sowie seit 2007 die medizinische Geschäftsführung der Deutschen Leberstiftung. Seit 2007 ist er an der Erstellung und Überarbeitung der deutschen Leitlinien zur Virushepatitis B, C und D beteiligt. Seit 2007 koordiniert Prof. Cornberg die Erstellung der S3-Leitlinie zum Management der Hepatitis-B-Virusinfektion. 2012 war er der deutsche Vertreter für die Erstellung der Europäischen Hepatitis-B-Leitlinie. Seit 2017 ist Prof. Cornberg Mitglied im Governing Board der European Association for the Study of the Liver (EASL). Sein grundlagenwissenschaftlicher Forschungsschwerpunkt ist die Bedeutung von zellulären Immunantworten für Krankheitsverlauf und Therapieansprechen bei Patienten mit Virushepatitis. Prof. Cornberg hat mehr als 150 wissenschaftliche Originalarbeiten sowie Übersichts- und Buchkapitel publiziert. 

Lebenslauf Markus Cornberg (PDF)

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