Forschungspreise



Inhoffen-Medaille

Inhoffen-Medaille
Inhoffen-Medaille

Zum Gedenken an den 1992 verstorbenen Chemiker Prof. Hans Herloff Inhoffen veranstalten das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und die Technische Universität (TU) Braunschweig seit 1994 regelmäßig die Inhoffen-Vorlesung, bei der die mit 5 000 Euro dotierte Inhoffen-Medaille vergeben wird. Die Inhoffen-Medaille ist der angesehenste deutsche Preis auf dem Gebiet der Naturstoffchemie.

Inhoffen lehrte von 1946 bis 1974 an der TU Braunschweig und amtierte dort von 1948 bis 1950 als Rektor. Er gründete darüber hinaus 1965 das "Institut für Molekulare Biologie, Biochemie und Biophysik", das Vorläufer-Institut der "Gesellschaft für Biotechnologische Forschung" und damit des heutigen HZI.

Die Inhoffen-Medaille wird durch den Förderverein des HZI verliehen, der auch das Preisgeld finanziert.

Die diesjährige Inhoffen-Medaille wurde an Frau Prof. Helma Wennemers, ETH Zürich, vergeben.

Die nächste Vergabe der Inhoffen-Medaille findet am 17. Mai 2018 an der TU Braunschweig (Aula, Haus der Wissenschaft) statt.

2017 erhielt Helma Wennemers von der ETH Zürich die Inhoffen-Medaille.
Prof. Helma Wennemers und Prof. Peter Inhoffen (Sohn von Hans Herloff Inhoffen)

Preisträger Inhoffen-Medaille:

  • 2017  Helma Wennemers, ETH Zürich, Schweiz
  • 2016  Thomas Carell, Ludwig-Maximilians-Universität München
  • 2015  Hiroyuki Osada, RIKEN Center for Sustainable Resource Science, Japan
  • 2014  Alois Fürstner, Max-Planck-Institut für Kohlenforschung
  • 2013  Christopher T. Walsh, Harvard Medical School, USA
  • 2012  Peter Leadlay, Abteilung für Biochemie, Universität Cambridge, GB
  • 2011  Peter Seeberger, Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung, Potsdam
  • 2010  Herbert Waldmann, Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie, Dortmund
  • 2009  William H. Fenical, Scripps Institution of Oceanography, USA
  • 2008  Steven V. Ley, Universität Cambridge, GB
  • 2007  François Diederich, ETH Zürich
  • 2006  Gerhard Höfle und Hans Reichenbach, Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig
  • 2005  Wilhelm Boland, Max-Planck-Institut, Jena
  • 2003  Manfred T. Reetz, Mülheim an der Ruhr
  • 2002  Horst Kessler, Universität München
  • 2001  Pierre Potier, CNRS, Gif-sur-Yvette, Frankreich 
  • 2000  Rudolf Wiechert, Berlin
  • 1999  Carl Djerassi, Universität Stanford, USA
  • 1998  Ekkehard Winterfeldt, Universität Hannover 
  • 1997  Sir Alan R. Battersby, Universität Cambridge, GB
  • 1996  Kyriacos C. Nicolaou, Scripps Institute, La Jolla, USA
  • 1995  Albert Eschenmoser, ETH Zürich
  • 1994  Gerhard Quinkert, Universität Frankfurt 
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